DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Spionage-Krach

Russland weist deutsche Diplomatin aus



Die Beziehungen zwischen Deutschland und Russland verschlechtern sich weiter. Nachdem ein russischer Diplomat aufgefordert wurde, Deutschland zu verlassen, musste eine Mitarbeiterin der Deutschen Botschaft in Moskau ihren Posten räumen.

Ein entsprechender Bericht des Nachrichtenmagazins «Der Spiegel» wurde am Samstag in Berliner Regierungskreisen bestätigt. «Wir bedauern dieses ungerechtfertigte Vorgehen und haben dies gegenüber der russischen Regierung zum Ausdruck gebracht», hiess es.

Hintergrund ist laut «Spiegel» offenkundig der Fall eines russischen Diplomaten, der als Mitarbeiter des Bonner Generalkonsulats spioniert haben soll, vom Verfassungsschutz monatelang observiert und schliesslich ohne grosses Aufsehen aus dem Land gewiesen wurde.

In vergleichbaren Fällen zuvor sei eine Retourkutsche der Russen ausgeblieben, anders jedoch dieses Mal. «Das ist eine Politik der Nadelstiche», zitiert der «Spiegel» einen Vertreter des Auswärtigen Amtes: «Wir wissen nicht, wohin sie führt.» (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Analyse

«Investoren extrem nervös» – US-Notenbank warnt vor einem Crash

Sollte der amerikanische Senat nicht in letzter Minute die Schuldenobergrenze anheben, droht ein Chaos auf den Finanzmärkten.

Notenbanker drücken sich in der Öffentlichkeit in der Regel – milde ausgedrückt – unterkühlt aus. Meist sagen sie ausser ein paar Leerformeln gar nichts. Umso mehr lässt aufhorchen, was John Williams, der Präsident der Federal Reserve Bank of New York, gestern gegenüber Reportern geäussert hat: Es bestehe die Gefahr, dass die «Investoren extrem nervös» werden und dass eine «extreme Reaktion der Märkte» drohe.

Die Fed von New York ist die wichtigste Zweigstelle der US-Notenbank und zuständig …

Artikel lesen
Link zum Artikel