DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Den Südwesten von Marokko trafen die Fluten besonders hart.
Den Südwesten von Marokko trafen die Fluten besonders hart.
Bild: /AP/KEYSTONE
Verheerende Fluten

Unwetter in Marokko fordert zahlreiche Tote

25.11.2014, 03:5125.11.2014, 08:20

Bei heftigen Unwettern und Überschwemmungen sind in Marokko mindestens 35 Menschen getötet worden. Weitere würden noch vermisst, erklärten die Behörden am Montag. Die Unwetter trafen auch beliebte Ferienregionen wie Agadir und Marrakesch.

Zahlreiche Tote wurden in der südwestlichen Region Guelmim gezählt, rund 200 Kilometer von Agadir entfernt. Dort starben in den reissenden Fluten eines Flusses sechs Menschen, unter ihnen ein neunjähriges Mädchen, wie das Ministerium mitteilte. Im Süden des Landes wurden demnach durch die «ungewöhnlich starken Stürme» rund hundert Lehmhäuser zerstört.

Die Nachrichtenagentur MAP meldete unter Berufung auf das Ministerium, dass die Rettungskräfte mit mehr als 330 Booten und 130 Geländewagen im Einsatz seien. Sie wurden laut Ministerium unterstützt von Armee-Helikoptern und der königlichen Gendarmerie.

Rettung durch Helikopter

Nach Angaben des Innenministeriums wurden rund 200 Menschen aus Notlagen gerettet, 40 von ihnen mit Helikoptern der Sicherheitskräfte. Die Hilfseinsätze wurden dadurch erschwert, dass rund hundert Strassen teilweise unpassierbar waren; auch sechs Autobahnen waren demnach betroffen.

Der Königspalast kündigte an, er werde für die Kosten zur Beerdigung der Toten und zur Pflege der Verletzten aufkommen. Auf den Titelseiten der Zeitungen waren Fotos von über die Ufer getretenen Flüssen zu sehen, die Bäume und Fahrzeuge mit sich rissen sowie Strassen und Brücken überschwemmten. Der zuvor ausgegebene Unwetteralarm wurde am Montagmittag aufgehoben. (feb/sda/afp/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Analyse

Der Drahtzieher hinter Donald Trumps Beinahe-Staatsstreich

Der Rechtsprofessor John Eastman hatte einen teuflischen Plan ausgeheckt. Dann erkrankte er an Covid-19.

Die amerikanische Politik dreht sich zur Zeit um das Gerangel um das Infrastruktur-Gesetz. Doch gleichzeitig werden auch immer mehr Details bekannt, wie Donald Trump versucht hat, einen Staatsstreich durchzuführen. Das Erschreckende daran: Es ist ihm beinahe geglückt. «Das Land war bloss Stunden entfernt von einer ausgewachsenen Verfassungskrise», stellte die «New York Times» in einem redaktionellen Kommentar über das Wochenende fest. «Der Grund waren nicht primär die Gewalt und das …

Artikel lesen
Link zum Artikel