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Whistleblower lobt Obama

Snowden spricht von «Wendepunkt» bei der NSA



In this image made from video released by WikiLeaks on Friday, Oct. 11, 2013, former National Security Agency systems analyst Edward Snowden speaks during a presentation ceremony for the Sam Adams Award in Moscow, Russia. Should Snowden ever return to the U.S., he would face criminal charges for leaking information about NSA surveillance programs. But legal experts say a trial could expose more classified information as his lawyers try to build a case in an open court that the operations he exposed were illegal.  (AP Photo)

Bild: WikiLeaks

Der US-Geheimdienstenthüller Edward Snowden hat Berichte über ein Ende der massenhaften Sammlung von Telefondaten durch den Geheimdienst NSA begrüsst. Damit sei ein «Wendepunkt» erreicht, liess er am Dienstag über die American Civil Liberties Union mitteilen. 

US-Präsident Barack Obama bestätige nun, «dass die vor der Öffentlichkeit geheimgehaltenen und reflexhaft verteidigten Massenüberwachungsprogramme in Wahrheit unnötig sind und beendet werden sollten». Die American Civil Liberties Union vertritt Snowden juristisch. 

Medienberichten zufolge bereitet Obama derzeit einen Gesetzentwurf vor, nach dem die NSA nur noch in Ausnahmefällen Zugang zu bestimmten Daten erhalten soll. Metadaten wie Telefonnummern und Anrufdauer sollen demnach von den privaten Telefongesellschaften gespeichert werden, aber nicht länger, als diese es normalerweise tun würden. 

Von der NSA werden die Daten derzeit bis zu fünf Jahre lang gespeichert. Parallel dazu arbeiten Demokraten und Republikaner im Repräsentantenhaus an einem Kompromiss zur Eindämmung der NSA-Aktivität. (rey/sda/afp) 

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