DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Korruptionsverdacht
Ungarn fordern Rücktritt der Regierung.
Ungarn fordern Rücktritt der Regierung.
Bild: AFP

Zehntausend Ungarn demonstrieren gegen Regierung

10.11.2014, 01:08

Mindestens 10'000 Ungarn haben am Sonntag in Budapest gegen die Regierung des rechtsnationalen Ministerpräsidenten Viktor Orban demonstriert. Anlass war ein Skandal um die Leiterin des ungarischen Finanzamts, Ildiko Vida.

Es war bekanntgeworden, dass Vida zu sechs regierungsnahen Personen gehört, gegen die die USA wegen Korruptionsverdachts ein Einreiseverbot verhängt haben. Die Demonstranten, die einen kilometerlangen Budapester Boulevard füllten, verlangten Vidas Rücktritt. Sie riefen «Orban, hau ab», wie in Live-Übertragungen ungarischer TV-Sender zu hören war.

Erste Informationen über die Einreiseverbote hatte der US-Geschäftsträger in Budapest, André Goodfriend, im Oktober bekanntgegeben - allerdings ohne Namensnennung. Es seien Interessen amerikanischer Unternehmen geschädigt worden, sagte Goodfriend. (kad/sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

«Sind ausgelaugt» – Komitee lanciert Abstimmungskampf zur Pflege-Initiative

Die Pflegeinitiative sorgt laut Initiativkomitee dafür, dass wieder genügend Pflegende im Beruf tätig sind, indem die Ausbildung gefördert wird und bessere Arbeitsbedingungen geschaffen werden. Das Initiativkomitee hat seine Argumente für die Initiative «für eine starke Pflege» präsentiert, über die am 28. November abgestimmt wird.

Die Initiative gewährleiste qualifiziertes Personal und sichere die Pflegequalität, die aktuell gefährdet sei, teilte das Initiativkomitee am Mittwoch mit. Aktuell …

Artikel lesen
Link zum Artikel