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Filmfestival Cannes

Actress and producer Salma Hayek holds a placard which reads

Vergisst die Welt nicht trotz rotem Teppich: Salma Hayek in Cannes. Bild: X00380

Filmstars setzen sich für entführte Mädchen in Nigeria ein



Die mexikanische Schauspielerin Salma Hayek und ihre französische Kollegin Julie Gayet haben beim Filmfestival in Cannes auf dem roten Teppich medienwirksam auf das Schicksal der entführten nigerianischen Schülerinnen aufmerksam gemacht.

Beide hielten am Samstag Schilder mit der Aufschrift "#BringBackOurGirls" (Bringt unsere Mädchen zurück). Als erste Prominente unterstützten sie damit in Cannes eine weltweite Kampagne zur Freilassung der mehr als 200 Mädchen. Gayet wird eine Beziehung zum französischen Staatspräsidenten François Hollande nachgesagt.

French actress Julie Gayet (R) and French director Lisa Azuelos hold a cardboard reading

Auch die Französin Julie Gayet (rechts) setzt ein Zeichen für die Entführten. Bild: AFP

Die radikalislamische Gruppierung Boko Haram hatte Mitte April eine Schule in der Stadt Chibok im nordostnigerianischen Bundesstaat Borno überfallen und 276 Schülerinnen verschleppt. Mehrere Mädchen konnten sich befreien, noch immer werden aber 223 von ihnen an einem unbekannten Ort festgehalten.

Kontroverse über Kampagne

#BringBackOurGirls

Was mit öffentlichen Statements von Michelle Obama und Malala Yousafzai seinen Anfang nahm und nun von Salam Hayek und Julie Gayet am Filmfestival von Cannes weitergeführt wurde, sorgt nicht nur für Glücksgefühle: Die social-media-Kampagne zur Freilassung der in Nigeria entführten Schülerinnen. Spätestens seit einem umstrittenen Foto des russischen Models Irina Shayk wird über den Hashtag-Aktivismus kontrovers diskutiert. (kad)

Bild

Bild des Anstosses: Model Irina Shayk mit einem Statement. Bild facebook

Was halten Sie vom vollen Körpereinsatz der Irina Shayk für die entführten Schülerinnen in Nigeria?

Boko Haram kämpft für einen islamistischen Staat im mehrheitlich muslimischen Norden Nigerias. Seit dem Jahr 2009 verübt die Gruppe immer wieder Anschläge auf Polizei, Armee und Behörden, aber auch auf Kirchen und Schulen. Allein im laufenden Jahr wurden fast 2000 Menschen bei Angriffen der Gruppe getötet. (kad/sda/afp)

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