Gesellschaft & Politik
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Afghanistan

Zwei Tote bei Anschlag im Botschaftsviertel von Kabul

26.02.15, 09:23 26.02.15, 10:24

Bei einem Selbstmordanschlag im streng bewachten Botschaftsviertel der afghanischen Hauptstadt Kabul sind am Donnerstag zwei Menschen getötet worden. Nach Angaben des Innenministeriums rammte der Attentäter ein Auto der türkischen Botschaft und zündete einen Sprengsatz in seinem Fahrzeug.

Nach Angaben der Polizei starben bei dem Anschlag nahe der türkischen Botschaft neben dem Attentäter ein türkischer Soldat und ein Passant.

Der Anschlag galt offenbar dem höchsten zivilen NATO-Vertreter in Afghanistan. Der türkische NATO-Repräsentant Ismail Aramaz sei zum Zeitpunkt des Anschlags aber nicht im Auto gewesen, sagte ein NATO-Diplomat. 

Die Taliban bekannten sich zu der Tat und teilten mit, das Ziel sei «ein Konvoi der ausländischen Besatzer» gewesen. Im November hatte sich ein Anschlag gegen ein Auto der britischen Botschaft gerichtet. (sda/reu/dpa)



Abonniere unseren Daily Newsletter

0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Bericht nimmt Schweizer Waffenexporte unter die Lupe – das Resultat ist vernichtend

Die Finanzkontrolle ortet beim Bund mangelnde Distanz zu Rüstungsfirmen.

Der Titel des soeben publizierten Berichts der Eidgenössischen Finanzkontrolle (EFK) klingt bürokratisch harmlos. «Prüfung der Kontrolle des Transfers von Kriegsmaterial – Staatssekretariat für Wirtschaft SECO». Aber der Eindruck täuscht.

Der EFK-Bericht ist brisant und sorgt für rote Köpfe. Das zeigt schon eine Äusserlichkeit: Zahlreiche Passagen – auch mal eine ganze Seite – in diesem 41 Seiten dicken Dokument sind geschwärzt. Wer die fünf grössten Schweizer Lieferanten von …

Artikel lesen