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epa04714725 Yemeni soldiers loyal to former President, Ali Abdullah Saleh, walk towards a checkpoint guarding the Saleh owned private television channel recently targeted by airstrikes carried out by the Saudi-led coalition, Sana’a, Yemen, 21 April 2015. According to reports, at least 38 people were killed and more than 532 others wounded in a Saudi-led airstrike on a Houthi controlled missile depot in Sana’a 20 April, raising the death toll from fighting over recent weeks to 944 with 3487 wounded according to reports, as medical services in the impoverished country near collapse. EPA/YAHYA ARHAB  EPA/YAHYA ARHAB

Der Krieg geht weiter: Der Konflikt im Jemen fordert weitere Opfer.  Bild: YAHYA ARHAB/EPA/KEYSTONE

Trotz Waffenstillstand: Saudische Jets bombardieren erneut Huthi-Stellungen im Jemen



Trotz des angekündigten Endes der Bombenkampagne «Sturm der Entschlossenheit» haben saudi-arabische Kampfflugzeuge erneut Stellungen der schiitischen Huthi-Rebellen im Jemen angegriffen. Die Jets bombardierten unweit von Tais einen Militärstützpunkt, den die Huthis zuvor von der Armee erobert hatten.

Wie Augenzeugen am Mittwoch berichteten, stieg über dem Gelände im Süden des Landes Rauch auf. Über mögliche Opfer gab es zunächst keine Angaben.

Saudi-Arabien hatte am Dienstag knapp vier Wochen nach Beginn der Luftangriffe das Ende der Operation «Sturm der Entschlossenheit» verkündet. Sie sollte um Mitternacht durch einen Einsatz mit dem Namen «Wiederherstellung der Hoffnung» abgelöst werden.

epa04710114 Yemeni men inspect the crater allegedly made by an airstrike of the Saudi-led coalition targeting Houthi rebels positions in Sana’a, Yemen, 18 April 2015. Saudi Arabia and eight Sunni fellow Arab countries are engaged in an air campaign against Shiite Houthi rebels in Yemen, vowing to continue the operation until internationally recognized President Abdo Rabbo Mansour Hadi is reinstated. Iranian President Hassan Rowhani on 18 April sharply criticized a Saudi-led military campaign in Yemen in the latest sign of mounting tensions between Tehran and its regional rival Saudi Arabia.  EPA/YAHYA ARHAB

Die Luftangriffe im Jemen gehen weiter. Bild: YAHYA ARHAB/EPA/KEYSTONE

Ein Sprecher der von Saudi-Arabien geführten Koalition sagte, es könne weiterhin Militäreinsätze geben, sollten es die Befehlshaber für nötig halten.

Mit den Luftangriffen unterstützt Saudi-Arabien den ins Ausland geflohenen jemenitischen Präsidenten Abed Rabbo Mansur Hadi. Die Huthi-Rebellen hatten in den vergangenen Monaten grosse Teile des Landes unter Kontrolle gebracht und den Staatschef abgesetzt.

Zuvor waren ebenfalls aus dem Süden Kämpfe zwischen Huthi-Rebellen und Anhängern von Abd Rabbo Mansur Hadi gemeldet worden. Augenzeugen berichteten von Kampfhandlungen vor allem aus Aden sowie den Städten Tais, Huta und Daleh. Demnach gab es mehrere Tote. Ihre Zahl konnte zunächst nicht ermittelt werden. (sda/dpa/afp/cma)

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