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Mourners carry flowers outside the W.O.R.D. Ministry Christian Center in Summerville, South Carolina, April 11, 2015. Hundreds of mourners gathered on Saturday morning at the South Carolina chapel to remember Scott, an African-American father of four who was shot in the back last week while running from a white patrolman.    REUTERS/Randall Hill

Angehörige des getöteten Walter Scott erweisen diesem im W.O.R.D. Center in Summerville, South Carolina, die letzte Ehre.  Bild: RANDALL HILL/REUTERS

Polizeiopfer Walter Scott in South Carolina beigesetzt – Hunderte nehmen an der Trauerfeier teil



Eine Woche nach den Polizeischüssen auf den Schwarzen Walter Scott in den USA haben hunderte Menschen bei einer Trauerfeier Abschied von dem Toten genommen. So gross war der Andrang in der kleinen Kirche in Summerville (South Carolina), dass mindestens 200 Menschen abgewiesen werden mussten.

Eine Polizeieskorte hatte den Leichenwagen mit dem in Flaggen gehüllten Sarg zum Gotteshaus geleitet, wie die örtliche Zeitung «Post and Courier» berichtete. Die öffentliche Trauerfeier in Scotts Heimatkirche mit anschliessender Beisetzung sollte etwa drei Stunden dauern.

Kameras waren nicht zugelassen. Zu den Trauergästen zählte auch der Bezirkssheriff von Charleston, Al Cannon.

Ein weisser Polizist hatte den 50-jährigen Scott am Samstag vergangener Woche bei einer Verkehrskontrolle gestoppt. Der Afroamerikaner, der laut Medienberichten Tausende Dollar an Alimenten für seine Kinder schuldete, versuchte zu flüchten und wurde von dem Beamten durch mehrere Schüsse in den Rücken getötet.

Ein Passant hatte den Vorfall mit seinem Handy gefilmt. Der Polizist sitzt in Untersuchungshaft und soll sich wegen Mordes verantworten. (sda/dpa)

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