Gesellschaft & Politik
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Kopfgeld

Dies ist kein Banküberfall – im Gegenteil

Was aussieht wie ein Raub, ist in Tat und Wahrheit die Übergabe von Kopfgeld. 119'000 Dollar Belohnung erhalten die vier Informanten, die zur Verhaftung des Abu-Sayyaf-Chefs Basal Talb Sali auf den Phillippinen führten. 

Vier anonyme Informanten erhielten am Dienstag insgesamt 119'00 Dollar Belohnung, weil ihre Tipps zur Verhaftung des Abu-Sayyaf-Chefs Basal Talb Sali auf den Phillippinen führten. Die Informanten nahmen das Kopfgeld mit Sonnenbrille und schwarzen Masken in Empfang.

Abu Sayyaf wurde in den 1990er Jahren mit Geld des Al-Kaida-Führers Osama bin Laden gegründet. Die Rebellenbewegung kämpft nach eigenen Angaben für einen islamischen Staat im Süden der überwiegend katholischen Philippinen.

Schweizer gelang Flucht

Dennoch gibt es unter den örtlichen Behörden Zweifel an ihren politischen Zielen. Sie halten Abu Sayyaf in erster Linie für eine Bande Krimineller, die Geiselnahmen als Gelderwerb betreibt. Nach fast drei Jahren Geiselhaft auf den Philippinen ist einem Schweizer Vogelkundler vor zwei Wochen die Flucht aus den Fängen der muslimischen Terrorgruppe Abu Sayyaf gelungen. Bei der dramatischen Aktion entriss der 49-Jährige einem seiner Bewacher dessen Machete und tötete ihn. (whr)



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Muss das Neonazi-Treffen in Bern verboten werden? Ein anderer Kanton greift jetzt durch

Die Partei National Orientierter Schweizer lädt Neonazis aus der ganzen Welt nach Bern ein. Die Politik stellt sich nun die Frage, ob solche Veranstaltungen verboten werden sollen. Der Kanton St. Gallen prescht nach Skandal-Konzert vor. 

Die «Eidgenossen» laden ein: Am 1. Dezember will die rechtsextreme Partei National Orientierter Schweizer (Pnos) in der Region Bern ihren Parteitag feiern. Nun stellt sich die Frage, ob solche Veranstaltungen geduldet werden sollen. 

Denn ein Blick auf den Pnos-Flyer zeigt: Eingeladen sind Politiker und Aushängeschilder der rechtsradikalen Szene aus der ganzen Welt. Sie vertreten rassistische Ideologien, liebäugeln mit braunem Gedankengut oder glauben an die «White Supremacy».

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