DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Wie in Frankreich

Politiker fordern Anti-Dschihadisten-Offensive

27.04.2014, 05:3327.04.2014, 09:42
Will sich an Frankreichs Offensive orientieren.
Will sich an Frankreichs Offensive orientieren.Bild: KEYSTONE

Nach Meinung mehrerer Sicherheitspolitiker sollte der Bund mehr unternehmen, um zu verhindern, dass Personen aus der Schweiz an Kriegsschauplätzen wie Syrien in den Dschihad ziehen. Die Schweiz solle sich dabei von Bemühungen Frankreichs inspirieren lassen, fordert beispielsweise SVP-Nationalrat Oskar Freysinger in der «Ostschweiz am Sonntag». 

Ins gleiche Horn stösst CVP-Nationalrätin Ida Glanzmann: «Verschärfen andere Länder ihre Gesetze, entwickelt sich die Schweiz zu einem Rückzugsgebiet für Extremisten.» Eine mögliche Massnahme wäre beispielsweise, dass Eltern für ihre Kinder eine Ausreisesperre beantragen könnten. Auch die Überwachung des Internets könnte verstärkt werden.

Frankreich hat vergangene Woche eine Anti-Dschihadisten-Offensive mit mehreren Massnahmen beschlossen. Eltern sollen neu eine Ausreisesperre für ihre Kinder beantragen dürfen, falls sich diese radikalisiert haben. Doppelbürgern unter den Dschihadisten können die Beamten neu den französischen Pass entziehen. Eine stärkere Überwachung von Websites soll die Anwerbung von Kämpfern im Cyberspace unterbinden. (rey)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Abonniere unseren Newsletter

4 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
4
Die SVP will mit der «Bauerninitiative» eine neue Anbauschlacht starten
Die Schweizer Landwirtschaft soll wieder verstärkt auf die Nahrungsmittelproduktion ausgerichtet werden. Dies will die SVP mit einer Volksinitiative erreichen.

Nahrungsmittel günstig aus dem Ausland importieren und im Inland auf Bio und ökologischen Ausgleich setzen: Diese Strategie hat in den Augen der SVP spätestens mit dem Ukrainekrieg und seinen Folgen für die weltweite Lebensmittelversorgung ausgedient. Am Montag kündigten die SVP-Nationalräte Esther Friedli und Marcel Dettling im Blick ihre «Bauerninitiative» an. Mit ihr soll die bisherige Landwirtschaftspolitik frontal angegriffen werden.

Zur Story