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Doch keine Todesstrafe: 20 Jahre Haft für Mohammed Mursi



Former Egyptian President Mohamed Mursi sits behind bars with other Muslim Brotherhood members at a court in the outskirts of Cairo December 14, 2014. Egypt declared Mursi's Muslim Brotherhood a banned terrorist organization last December and Egyptian courts have sentenced hundreds of the group's members to death in mass trials that have drawn strong international criticism. REUTERS/Asmaa Waguih (EGYPT - Tags: POLITICS CRIME LAW CIVIL UNREST)

Mohammed Mursi entkommt der Todesstrafe, muss aber 20 Jahre hinter Gitter. Bild: ASMAA WAGUIH/REUTERS

Der 2013 gestürzte ägyptische Präsident Mohammed Mursi ist heute Morgen zu 20 Jahren Haft verurteilt worden. Das Gericht in Kairo befand ihn für schuldig, für Verhaftungen und Folter von Demonstranten während seiner Amtszeit mitverantwortlich gewesen zu sein. Mit ihm wurden 12 weitere Muslimbrüder verurteilt.

Mursi war Mitte 2012 aus den ersten freien Präsidentenwahlen in der Geschichte Ägypten hervorgegangen. Nach Massenprotesten gegen seine autoritäre Herrschaft stürzte ihn das Militär im Juli 2013 von der Macht. Seitdem ist er in Haft. 

Die meisten Beobachter des Prozesses hatten mit einem Todesurteil gerechnet, weil Mursi auch der Tod von zwei Demonstranten und eines Journalisten zur Last gelegt worden war. In dem Punkt wurde der Ex-Präsident überraschend freigesprochen. (sda/afp/cma) 

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