Gesellschaft & Politik
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Britain's Queen Elizabeth II is saluted as she leaves The Guildhall in Windsor, England, Friday, Nov. 29, 2013.The Queen and The Duke of Edinburgh attended the Dedication of the Diamond Jubilee windows at Windsor Guildhall. (AP Photo/Kirsty Wigglesworth, pool)

Bild: AP POOL

Elizabeth II.

Wettbüro sieht baldige Abdankung der Queen

Einer der grössten Wettanbieter Grossbritanniens nimmt keine Wetten auf den Rückzug der dienstältesten Monarchin mehr entgegen. Es erscheint zu wahrscheinlich. Auch der Top-Favorit für die Nachfolge steht schon fest.

Ein Artikel von

Spiegel Online

Die Briten lieben ihr Königshaus – allein schon, weil es so viele Chancen bietet, ein schnelles Pfund zu verdienen. Es gibt kaum ein Detail des royalen Lebens, auf das man kein Geld setzen kann: Der Name des nächsten Kindes von William und Kate, wer als sein Taufpate erwählt wird, selbst die Farbe des Huts von Queen Elizabeth II. beim nächsten öffentlichen Auftritt ist ein beliebtes Spekulationsobjekt für monarchie-begeisterte Glücksritter.

Seit sich Anzeichen mehren, dass die Königin bald kürzer treten will, spielt der britische Wettmarkt verrückt: Schon die Nachricht, dass die Presseteams der Queen und ihres Sohnes Prinz Charles zusammengelegt werden, treibt die Briten in die Wettbüros.

Ungewöhnlich hoher Einsatz aus Windsor

Coral, einer der grössten Glücksspielanbieter der Insel, sieht sich nun gezwungen, keine Wetten auf einen Abtritt der Monarchin in ihrem 61. Jahr auf dem Thron mehr entgegenzunehmen. «Die aktuellen Wetten weisen darauf hin, dass die Queen die Amtsgeschäfte eher früher als später an ihren Nachfolger übergeben könnte», sagte Nicola McGeady, Sprecherin von Coral, SPIEGEL ONLINE.

«Wir rechnen damit, dass da jemand etwas weiss, das wir nicht wissen»

Nicola McGeady, Coral

Die Alarmglocken seien losgegangen, als ein Unbekannter in einem Wettbüro in der Stadt Windsor 200 Pfund auf ein Ende von Elizabeths Regentschaft in diesem Jahr setzte. Normal seien Wetten von 10 bis 20 Pfund. «Wir rechnen damit, dass da jemand etwas weiss, das wir nicht wissen», sagte McGeady. Die Tipps aus Windsor, wo eine der Hauptresidenzen des Königshauses liegt, seien in der Regel «goldrichtig».

Aufs Wetten verzichten müssen Royalisten deswegen aber nicht. Ein Rückzug der Queen eröffnet schliesslich das Rätselraten um ihre Nachfolge. Wer hier viel Geld verdienen will, muss aber auf eine grosse Überraschung hoffen: Wer auf Prinz William setzt, kann seinen Einsatz verneunfachen. Ein Tipp auf den Sohn der Queen ist dagegen wenig wert: Ein König Charles brächte denen, die an ihn glauben, gerade mal fünf Prozent ihres Einsatzes ein.

(ade)



Abonniere unseren Newsletter

1
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Baba 22.01.2014 23:15
    Highlight Highlight Queen Elizabeth II wird NIE zurücktreten. Sie hat 1936 den Schock über die Abdankung ihres Onkels David (Edward VIII) mitbekommen, bzw. wurde damit überhaupt zur Thronfolgerin...Das Verständnis des britischen Königshauses geht seit jeher dahin, dass eine Regentschaft lebenslänglich ist (im Gegensatz zu den BeNeLux Ländern). Dazu hat QEII noch als Prinzessin (an ihrem 21. Geburtstag) öffentlich gelobt, ihr GANZES Leben in den Dienst der 'grossen imperialen Familie' zu stellen - egal ob es kurz oder lang sein werde. Abdankung von Elizabeth II? NEVER, never, never. Pech für den Typen in Windsor, er verliert wohl seine 200 Pfund...

Schweizer wären die Kaffee-Könige der Welt – wären da nicht die Deutschen und Norweger

Die Schweizerinnen und Schweizer lieben den braunen Wachmacher. In der weltweiten Rangliste des Kaffeekonsums stehen sie weiter auf dem dritten Platz. Nur Deutsche und Norweger greifen noch häufiger zur Tasse. Der Preis in Restaurants und Bars steigt auf 4.25 Franken.

Im vergangenen Jahr tranken die Schweizer 1110 Tassen Kaffee pro Person. Das sind mehr als drei Tassen pro Tag. Damit landen sie auf dem dritten Platz, hinter den Deutschen mit 1246 und den Weltmeistern aus Norwegen mit 1315 Tassen …

Artikel lesen
Link to Article