DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

WC-Problem

Eine Milliarde Menschen weltweit haben keine Toilette



Tag der Toiletten

1 / 15
Tag der Toiletten
quelle: ap/ap / mahesh kumar a
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Etwa eine Milliarde Menschen auf der Welt haben keine Toilette. Allerdings nehme ihre Zahl dank zunehmender Anstrengungen immer weiter ab, teilte die Weltgesundheitsorganisation WHO zum Welttoilettentag am Mittwoch mit. In der Schweiz machte das Hilfswerk Helvetas mit einer Guerilla-Aktion auf die Problematik aufmerksam.

Im Jahr 2012 sind laut WHO 30 Prozent mehr Geld für sauberes Wasser, sanitäre Anlagen und Hygiene ausgegeben worden als noch 2010. «Noch nie war die Politik so engagiert, allen Menschen Zugang zu diesen lebensnotwendigen Dingen zu gewährleisten», erklärte Maria Neira, Direktorin der WHO-Abteilung für Gesundheit. Wasser und Sanitäranlagen seien unerlässlich für die Gesundheit.

Indien zum Beispiel möchte bis 2019 Toiletten für alle bauen. Derzeit geht noch etwa die Hälfte des Milliardenvolkes fürs Geschäft ins Freie.

Grosse Fortschritte konnten Indiens Nachbarländer verzeichnen. In Bangladesch wurde die Zahl der Menschen, die keine Toilette benutzen, von 1990 bis 2012 von 34 auf 3 Prozent reduziert. In Nepal sank ihr Anteil von 86 auf 40 Prozent im gleichen Zeitraum.

In Schweizer Städten brachte das Hilfswerk Helvetas zum Welttoilettentag auf rund 40 Brunnen Kopien der belgischen Brunnenfigur Pis an. Mit der Guerilla-Aktion solle daran erinnert werden, dass Urin und Fäkalien in vielen armen Ländern das Trinkwasser verschmutzen, weil Sanitäranlagen fehlten, teilte Helvetas mit. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Fribourg zeigt auf, wie Transparenz bei Politkässelis wirklich aussieht

Die Debatte im Bundeshaus ist fast vorbei: Die Schweiz kriegt bald ein Gesetz, das Transparenz in die Politfinanzen schafft. Der Kanton Fribourg zeigt, wie das in der Praxis aussieht.

Es war ein historischer Entscheid: Die Schweiz kriegt bald ein Gesetz, das Transparenz bei den Politfinanzen auf Bundesebene schaffen will. Die Eidgenossenschaft folgt damit dem Beispiel der Nachbarländer und beugt sich der regelmässigen Kritik der Staatengruppe gegen Korruption (Greco).

Fribourg zeigte am Montag erstmals auf, wie sowas in der Praxis aussehen kann. Der zweisprachige Kanton kennt seit geraumer Zeit ein eigenes Parteifinanzen-Gesetz. 2018 wurde dieses von der Bevölkerung mit 68,5 …

Artikel lesen
Link zum Artikel