Gesellschaft & Politik
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Protokoll einer Sex-Affäre

Schwarzwurzeln, K.o.-Tropfen und böse Gerüchte: Begann die Zuger Sex-Affäre schon vor der verhängnisvollen Nacht?

Die neu gewählten Zuger Kantonsräte Jolanda Spiess-Hegglin und Markus Hürlimann hatten Sex – davon kann man inzwischen ausgehen. Doch unter welchen Umständen, ist alles andere als klar.

Begann das Techtelmechtel schon vorher?

Gemäss «Zentralschweiz am Sonntag» hat der verhängnisvolle Abend eine Vorgeschichte: SVP-Kantonalpräsident Markus Hürlimann und Jolanda Spiess-Hegglin, die Co-Präsidentin der kantonalen Grünen, sollen sich am 18. Dezember an einer Feier am Abend nach der konstituierenden Sitzung des Kantonsrats nähergekommen sein. Die Zeitung beruft sich auf namentlich nicht genannte Kantonsräte.

ZG spiess hegglin jolanda gruene

Das mutmassliche Opfer Jolanda Spiess-Hegglin. Bild: Grüne Zug

Spiess-Hegglin widerspricht dieser Darstellung vehement. Über ihren Sprecher lässt sie mitteilen, sie habe «keine Sekunde an der Feier mit dem neu gewählten Kantonspräsidenten in Walchwil verbracht». Um die Vorwürfe zu entkräften, veröffentlichte die 34-Jährige ein detailiertes Protokoll vom 18. Dezember.

Darin steht, Spiess-Hegglin habe ab 17:45 Uhr in mehreren Läden erfolglos nach frischen Schwarzwurzeln gesucht und sich schliesslich mit einer Konservendose abgefunden. Danach habe sie mit den drei Kindern gespielt, und mit ihrem Mann gekocht («Test-Kochen einer Schwarzwurzelcreme-Suppe in Hinblick auf den Heiligabend») und ab 21.30 schliesslich eine «Tatort»-Folge ab Festplattenrekorder geschaut.

Markus Hürlimann, SVP

Der Beschuldigte Markus Hürlimann. Bild: PD

Was geschah am 20. Dezember?

Alles deutet darauf hin, dass Markus Hürlimann und Jolanda Spiess in dieser Nacht Sex hatten. «Einvernehmlich», sagt Hürlimann, Spiess-Hegglin kann sich an nichts erinnern und vermutet, dass K.o.-Tropfen im Spiel waren. Ärzte im Spital stellten Verletzungen im Intimbereich fest.

16.30 Uhr: Die Feier beginnt 

Auf dem Landsgemeindeplatz in Zug beginnt das Fest für den neuen Landammann Heinz Tännler. Die Stadt offeriert dem Volk Risotto, Würste, Getränke und Musik.

18.30 Uhr: Geladene Gesellschaft auf den Schiffen 

Der zweite Teil des Abends ist geladenen Gästen vorbehalten: Auf den Schiffen «Zug» und «Rigi», die an der Anlegestelle beim Landsgemeindeplatz liegen, gibt es ein Speisebuffet und Alkohol

Markus Hürlimann und Jolanda Spiess-Hegglin kleben «den halben Abend aneinander wie zwei frisch Verliebte», schreibt der Reporter der «Neuen Luzerner Zeitung». Spiess-Hegglin bestreitet diese Darstellung.

Ein Bild der Zeitung zeigt die beiden mit halbleeren Rotweingläsern, Hürlimann legt der 34-Jährigen seinen Arm auf den Rücken.



23.00 Uhr: Das Fest neigt sich dem Ende zu 

Viele Teilnehmer verlassen die Schiffe und machen sich auf den Heimweg. Gemäss der «Neuen Luzerner Zeitung» bleiben noch rund 50 Gäste übrig.

23.45 Uhr: Spiess-Hegglins Filmriss

Auf Facebook schreibt Jolanda Spiess-Heglin, sie habe an der Feier nur mässig Alkohol getrunken, dafür gebe es genug Zeugen. Und: «Ab 23.45 Uhr habe ich keine Erinnerung mehr.»

So wirken K.o.-Tropfen

Die erste Wirkung von K.o.-Tropfen setzt 10 bis 20 Minuten nach der Einnahme ein. Erst wird dem Opfer übel und schwindlig. Zunächst können die Substanzen euphorisierend und enthemmend wirken. Betroffene berichten, dass sie zunächst ungebremst flirteten oder massiv auf ihre Begleitperson eingeredet haben. Für Aussenstehende wirken die Betroffenen höchstens etwas angetrunken oder teilnahmslos. Jedoch schon vor einer Bewusstlosigkeit sind Opfer unter diesen Substanzen praktisch willenlos und leicht manipulierbar. Rückwirkend können sie sich an diesen Wachzustand nicht mehr erinnern. Beim Aufwachen fühlen sich die Betroffenen oft völlig matt und stehen immer noch neben sich. (rey)

Quelle: K.-o.-Tropfen Nein Danke

0.45 Uhr: «Absacker» an der Bar 

Die 50 übriggebliebenen Gäste verlassen die Schiffe und begeben sich an die offerierte «Verlängerung» in die Bar eines Zuger Restaurants – unter ihnen auch Hürlimann und Spiess-Hegglin.

Laut Zeugenaussagen gehen die beiden vom Parterre hoch in Richtung Toilette, die sich zwei Etagen höher befindet. Gäste, die die Toilette aufsuchen, wollen sie dort knutschend gesehen haben. 

Auf dieser Etage befindet sich auch ein Zimmer, wo es zum Sex kommt. Ein Politiker soll die beiden in flagranti erwischt haben.

2.00 Uhr: Ende der Party

Die letzten Gäste verlassen die Bar. Zu dem Zeitpunkt ist nur eine Person «offensichtlich stark angetrunken», berichtet die «Neue Luzerner Zeitung», sie habe jedoch nichts mit der Affäre zu tun.

Jolanda Spiess-Hegglin weiss nicht, wie sie in der Nacht nach Hause gekommen ist. Ihr Mann, der dort auf sie wartete, erlebte sie «irgendwie neben sich stehend», schreibt der SonntagsBlick.

Sonntagmorgen: Blackout und Unterleibsschmerzen

Jolanda Spiess-Hegglin wacht mit Unterleibsschmerzen auf und kann sich nicht an den Vorabend erinnern. Sie hat gemäss eigenen Angaben einen klaren Kopf und keinen Kater – sie habe nicht zu viel getrunken.

Zur Untersuchung fährt sie ins Kantonsspital Zug, wo Blut- und Urintestst gemacht werden. Die Resultate der Analyse werden auf Mitte Januar erwartet.

Anfang Woche: Hürlimann wird verhaftet

Nach der Untersuchung im Kantonsspital schaltet sich die Polizei ein. Sie ermittelt wegen eines Delikts gegen die sexuelle Integrität. Markus Hürlimann, für den die Unschuldsvermutung gilt, wird für eine Nacht in Haft genommen. Er gibt die Parteileitung vorübergehend ab.

Abonniere unseren Newsletter

Abonniere unseren Newsletter

42
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
42Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Peter Wäger 30.12.2014 23:28
    Highlight Highlight Mich interessiert eigentlich nicht oder nur wenig, was passiert ist. Eines ist aber sicher: Sich selbst auf Facebook zu diesem Fall zu äussern ist ziemlich dumm. Man muss schon ziemlich mediengeil sein, den Skandal noch mehr aufzubauschen. Manchmal wäre Schweigen wirklich Gold. Wenn alles so klar ist, kann Frau Spiess ja mit Ruhe den Untersuchungen entgegen sehen.
    16 4 Melden
  • tina 4224 30.12.2014 08:36
    Highlight Highlight Ob die zwei Hr. M. Hürlimann und Frau Spiess Sex hatten interessiert mich nicht. Da aber M. Hürlimann von der SVP PARTEI ist, ist er doch SCHULDIG oder ???????
    26 18 Melden
  • DSC 30.12.2014 00:05
    Highlight Highlight So nebenbei, ihr erster Name lautet Spiess und nicht Hegglin. :P
    6 7 Melden
  • stadisteinach 29.12.2014 21:13
    Highlight Highlight Herr Denzler, wenn hier jemand tatsächlich Stil gezeigt hat, dann doch ein Mitglied der SVP.... Und es dreht sich ja alles und doch nichts um eine Linke. Niemand verlangt ihren Kopf, aber die Indizien sprechen meines Erachtens für eine Falschbeschuldigung. Empirisch betrachtet ist es einfach schlicht unmöglich, dass sich ein tatsächliches Opfer täglich in den Medien rechtfertigt für etwas, was so nicht passiert sein kann. Meiner Meinung nach ist Frau Spiess-Hegglin in dieser für sie fast ausweglosen Situation, in welche sie sich selbst hineinerklärt hat, äusserst schlecht beraten. Ich wünsche ihr die Kraft, einfach nichts mehr in die Oeffentlichkeit zu tragen bis die Staatsanwaltschaft eine Erklärung abgibt. Ausser sie tritt die Flucht nach vorne an.
    26 11 Melden
    • Mr.Stepper 30.12.2014 09:55
      Highlight Highlight LOL?
      Aus meiner Sicht gibt es 2 Varianten:

      1) Hürrlimann hat Spiess mit einem "Mitteli" gefügig gemacht und gehört angeklagt.
      2) Alles geschah einvernehmlich und Spiess hat ihre Familie (unter gütiger Mithilfe von Hürlimann) bilderbuchmässig betrogen.

      Egal welche Variante, die beiden sind damit eigentlich nicht mehr tragbar. Oder möchte jemand von einem Opfer, Täter oder von öffentlichen Ehebrechern vertreten werden? Auch wenn Ehebruch Volkssport ist, haben Politiker eine Vorbildfunktion und dies ist hier ziemlich schief gelaufen...
      13 12 Melden
  • Christian Denzler 29.12.2014 19:57
    Highlight Highlight Erstaunlich wie ruhig alles bleibt. Geri Müller hat sich grundsätzlich nichts zu schulden kommen lassen ausser das er gegen die Moralvorstellungen des 15. Jahrhunderts verstossen hat und wurde zerfleischt.

    In diesem Fall liegt ein klarer Seitensprung vor und wie alle Indizien andeuten ein Sexualverbrechen (warten wir hier aber erstmal die Ermittlungen ab. Fair ist fair).

    Trotzdem: Wäre es ein Linker hätte man nach seinem Kopf verlangt. Es gibt halt zweierlei Masse in unserer Gesellschaft. Bin gespannt, ob die Linken in dem Fall mehr Stil zeigen oder auch voll draufhauen. Verdient hätte es die SVP allemal.
    28 45 Melden
    • Lowend 29.12.2014 20:48
      Highlight Highlight Stimme Ihnen zu 100% zu Herr Denzler! Die Linken verfügen eben nicht über die Kommentarmaschine der Rechtsnationalen und politisieren lieber anständig und mit Fakten anstatt mit Skandal- und Empörungsbewirtschaftungen, wie es unsere rechtsnationalen Wutbürger und deren unerträglich laute PR-Maschinerie mit der von ihren Milliardären aufgekauften Parteipresse gerne tun.
      Leider lieben etwa 25% der Schweizer den politischen Radau und es ist bedenklich, dass inzwischen die lösungsorientierten Politiker richtig Angst vor der SVP-Radaupolitik haben und präventiv vor diesen Polit-Hooligans kuschen.
      28 32 Melden
    • Lowend 29.12.2014 22:53
      Highlight Highlight Lieber Herr Grufti, die von Ihnen erwähnten Zeugenaussagen, welche die angebliche "Affäre" der beiden belegen sollten, scheinen nach den Aussagen von Frau Spiess-Hegglin, nicht korrekt zu sein, andere würden sagen es waren Gefälligkeitslügen. Blind bin ich auf keinem Auge, nur sehe ich nicht so viel Verlogenheit aus Seiten der Grünen oder der Sozialdemokratie, wie sie leider bei den Politikern aus dem rechten Spektrum viel zu oft zu erleben ist. Ich wäre genau wie Sie auch froh, wenn dieses dumme Rechts-Links-Theater kein Thema wäre. Echte Probleme hätten wir genug!
      11 13 Melden
    • tom99 30.12.2014 10:51
      Highlight Highlight herr denzler, sie verwechseln wohl etwas: es ist genau umgekehrt: die mehrheit der gesellschaft ist auf dem linken auge blind und reagiert ausschlisslich bei buergerlichen "verfehlungen"
      9 9 Melden
  • stadisteinach 29.12.2014 19:22
    Highlight Highlight Was ein Tagesprotokoll vom 18. Dezember mit der angeblichen Vergewaltigung vom 20. Dezember zu tun haben soll, wird wohl nur Frau Spiess-Hegglin wissen, oder allenfalls ihr Medienberater. Allein diese Tatsache bei einer national unbedeutenden Politikerin schreit nach einer Verzeweiflungstat. Immerhin scheint es, als ob die Lust auf eine dosenfreie Wurzel nicht bis Heiligabend warten konnte... In Deckung bleiben und die Befragung betreffend der Laborergebnisse abwarten, so, wie es Herr Hürlimann macht wäre richtig gewesen und sicher nicht sich täglich dem "Blick" anzubiedern..
    26 14 Melden
    • stadisteinach 29.12.2014 21:42
      Highlight Highlight Es ist doch völlig unerheblich, was am 18. Dezember passiert ist oder nicht. Wo steht denn, wann das persönliche Verhältnis zwischen Spiess-Hegglin und Hürlimann tatsächlich begonnen hat? Selbst wenn sich herausstellt, dass sie diesen Anlass am 18.12. nicht besucht hat, ändert es doch immer noch nichts an der Tatsache, dass sie am 20. Dezember mit Hürlimann zusammen war und dies im wörtlichen Sinn. Zudem bin ich in der glücklichen Lage, Wesentliches von Unwesentlichem unterscheiden zu können, ohne das Glück beanspruchen zu müssen.
      9 14 Melden
    • stadisteinach 30.12.2014 05:57
      Highlight Highlight So, nach der täglichen Morgenlektüre im Watson halte ich auch gleich die Klappe und verabschiede mich einstweilen, bis neue Dementis von der Opferfront folgen (wobei ich Frau Spiess-Hegglin wirklich wünsche, dass sie endlich davon Abstand nimmt). Nur soviel, ich habe bisher kein Wort darüber gelesen, was nach dem Quicky passierte. Dieser Umstand ist doch viel wichtiger zur Beurteilung der Glaubwürdigkeit der Direktbeteiligten als (Nicht)-Ereignisse zwei Tage vor der angeblichen Tat. Begaben sich die Beiden wieder an die Bar, konsumierten weiter und unterhielten sich mit sich selbst und andern Gästen (was gegen die K.O. Tropfen Version sprechen würde), oder verliessen sie umgehend gemeinsam oder getrennt des Ort des Wirkens? Wer bezahlte die Rechnung an der Bar? Wer holte allenfalls Jacken oder Mantel von der Garderobe? Wie kamen sie nachhause, gemeinsam oder getrennt zu Fuss, mit einem Taxi oder mit andern Gästen? Da Herr Hürlimann nach der Befragung und einigen Stunden Arrest wieder freigelassen wurde, konnte er dem Staatsanwalt auch obige Fragen wohl überprüfbar und nachvollziehbar beantworten. Und zum Schluss: Sollte sich der Tatbestand tatsächlich so zugetragen haben, wie von Frau Spiess-Hegglin geschildert, gehört der Täter, wer immer es auch war, auf das Härteste bestraft. Lügt sie aber aus vermeintlichem Eigenschutz, darf auch sie nicht straffrei ausgehen.
      12 4 Melden
  • Jol Bear 29.12.2014 19:01
    Highlight Highlight Na ja, unsere guten lieben Politiker: sie besaufen sich dann und wann, haben gern mal einen One-Night-Stand, optimieren Steuern, senden Selfies ihrer Genitalien durchs Web, randalieren in Bars, fahren alkoholisiert Auto und, und und. Sitzen sie dann im Parlament, wettern sie gegen Steueroptimierer, wollen Jugendlichen jeglichen Alkohol verbieten, wettern gegen die Gefahren des Internets und gegen War-Games, erfinden neue Steuern und wissen, wie sich das tumbe Volk zu benehmen hat. Dazwischen, alle vier Jahre, lächeln sie von Plakaten, inszenieren sich als Familienmenschen und erzählen von Hobbies wie Wandern, Musizieren und Lesen. Das sind die wahren, universalen Alleskönner...
    47 8 Melden
    • teab 31.12.2014 09:01
      Highlight Highlight Nicht alle sind so- aber auch hier ist es so es ist einfacher mit dem Strom zu schwimmen als dagegen. Werde aktiv in der Politik und mach es besser !
      3 2 Melden
    • Jol Bear 31.12.2014 15:22
      Highlight Highlight @teab: es geht um Ehrlichkeit und Gradlinigkeit. Da war z.B. der alte Bignasca im Tessin eben doch glaubwürdiger, hat seine Berührungspunkte zum Rotlichtmilieu, Koks usw. nicht heuchlerisch unter den Tisch zu wischen versucht, wurde trotzdem mehrmals wiedergewählt.
      2 1 Melden
  • Lowend 29.12.2014 17:47
    Highlight Highlight Was mir bei all den Rechtfertigungsversuchen unserer rechten Freunde auffällt, ist der Umstand, dass sich offenbar keiner darüber aufregt, dass der Herr Heggelin seine Frau betrogen hat, denn wie wir wissen ist es beim Mann nur sehr schwer möglich, dass er gegen seinen Willen missbraucht wird. Wenn ich mir überlege, wie genau die gleichen rechten Moralisten Zeter und Mordio schrieen, als es um einige private Nackt-Selfies ging, kann ich nur sagen dass es total heuchlerisch ist, nun einen Mann zu schützen, der nachweislich beim Seitensprung erwischt wurde! Aber eben, er ist halt ein SVPler!
    30 34 Melden
    • Lowend 29.12.2014 18:08
      Highlight Highlight Korrektur: Es ist natürlich nicht Herr Heggelin, sondern Herr Hürlimann gemeint, der seine Frau betrogen hat! Mein Fehler!
      15 18 Melden
    • interos 29.12.2014 18:46
      Highlight Highlight Und ein Mann ist er auch noch. Dann sind die Schubladen ja sowieso schon angeschrieben und zugeteilt. Grundsätzlich finde ich es viel besorgnis-erregender, dass wir diese Menschen mit der Politik verbinden, und es nicht einfach als Menschlichen Fehltritt erachten. Ob einvernehmlich oder nicht, sittlich war es ganz bestimmt nicht. Dennoch wage ich es nicht, darüber zu urteilen. Und bessere oder weniger gute Politik machen die deswegen auch nicht. Auch nicht mit oder ohne Nacktselfies....
      13 4 Melden
    • tom99 30.12.2014 10:55
      Highlight Highlight du bist ja sooo einfach gestrickt: svp = boese... etwas mehr offenheit waere wohl angebracht, oder nicht?
      6 4 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lowend 29.12.2014 14:45
    Highlight Highlight Einige rechte Verleumder, die mit ihren frauenfeindlichen Kommentaren alles versuchen, um Frau Spiess-Heggelin als "liederliche Frau" zu verunglimpfen, würden besser schweigen und die Polizei und die Labore ihre Arbeit machen lassen! Üble Nachrede, selbst im Schutz eines Pseudonyms, ist auch ein Straftatbestand!
    33 51 Melden
    • Angelo C. 29.12.2014 17:44
      Highlight Highlight Wie immer die sattsam bekannten Hasstiraden gegen rechts und die SVP, der Mann kann seine Schablonensprüche einfach nie lassen :-)! Wobei hier fast ALLE unisono der Meinung sind, dass die Geschichte doch seeehr merkwürdig anmutet. Vermutlich schon vorher gemeinsam rumgemacht (siehe Tagi von heute), alle nahmen das nette Paar zur Genüge und eindeutig wahr. Und nun, wo der Ehegatte wohl nach der doch sehr späten Heimkehr seiner Angetrauten fragte, kam dann halt das Geschichtli - denn alles andere wäre doch sooo peinlich. Schauen wir mal, wie die bizarre Story endet..... http://tagi.ch/24613844
      16 9 Melden
    • Angelo C. 29.12.2014 22:44
      Highlight Highlight Low-end : ich weiss nicht ob Sie Mühe beim Lesen oder bloss beim interpretieren haben, eher glaube ich an den Versuch einer mehr oder weniger eleganten Ausrede, um von meinem eigentlichen Thema abzulenken. Es ging und geht mir nicht um Ihre teilweise abstrusen Vermutungen, sondern stets um ein und dieselbe Leier, über "die verruchte SVP" und alle "ganz schlimmen Nationalkonservativen", die für Sie (und dies in JEDEM Betreff) ausnahmslos des Teufels und à priori sehr suspekt sind. Nennt Sie hier jemand ultralinker Internationalist oder gar Kommunist wegen Ihres politischen Credos, dies weil Sie immer dieselben Sprüche klopfen? So wie in Ihrem letzten Satz einmal mehr - Sie können es einfach nicht lassen, statt endlich mal eine neue Platte aufzulegen oder sich rein sachlich und wertneutral auf ein eigentliches Thema zu beziehen. Fällt Ihnen offenbar irre schwer, der Hass zerfrisst Sie förmlich ;-)!
      5 3 Melden
    • Angelo C. 29.12.2014 22:45
      Highlight Highlight Low-end : ich weiss nicht ob Sie Mühe beim Lesen oder bloss beim interpretieren haben, eher glaube ich an den Versuch einer mehr oder weniger eleganten Ausrede, um von meinem eigentlichen Thema abzulenken. Es ging und geht mir nicht um Ihre teilweise abstrusen Vermutungen, sondern stets um ein und dieselbe Leier, über "die verruchte SVP" und alle "ganz schlimmen Nationalkonservativen", die für Sie (und dies in JEDEM Betreff) ausnahmslos des Teufels und à priori sehr suspekt sind. Nennt Sie hier jemand ultralinker Internationalist oder gar Kommunist wegen Ihres politischen Credos, dies weil Sie immer dieselben Sprüche klopfen? So wie in Ihrem letzten Satz einmal mehr - Sie können es einfach nicht lassen, statt endlich mal eine neue Platte aufzulegen oder sich rein sachlich und wertneutral auf ein eigentliches Thema zu beziehen. Fällt Ihnen offenbar irre schwer, der Hass zerfrisst Sie förmlich ;-)!
      4 3 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • tonofbasel 25.12.2014 21:56
    Highlight Highlight Wieso darf man einfach so die Namen des Täters wie auch das Opfer einfach so offen nennen. Obwohl es kein Prozess gab?

    Nur weil sie Politiker sind? Ist ja krank..
    42 12 Melden
    • Heinz24 28.12.2014 13:31
      Highlight Highlight PolitikerInnen haben eine Vorbildfunktion.
      22 15 Melden
    • manhunt 29.12.2014 14:43
      Highlight Highlight @pascal thalmann: unter dem artikel steht ganz klar "es gilt die unschuldsvermutung". politiker sind personen von öffentlichem intetesse, deshalb werden ihre namen genannt. das war bis dato immer so, und ist darum auch in diesem falle nicht aussergewöhnlich.
      16 1 Melden
  • stadisteinach 25.12.2014 19:40
    Highlight Highlight Eine verheiratete Frau mit drei Kindern geniesst einen geselligen Abend mit einem interessanten Gesprächspartner. Noch mehr Alkohol hilft die letzten Bedenken wegzuschwemmen und schon wird es Morgengrauen und es graut beim Gedanken, sich daheim erklären zu müssen. Der vermeintliche Ausweg: K.O. Tropfen und ein zudringlicher Gast als Grund und die medizinische Untersuchung als Beweis...... Es folgt jedoch die Verhaftung und öffentliche Hinrichtung des "Täters" und dies dürfte der Grund für den Schock sein. Wer sich eine Anzeige zuerst überlegen muss, hat den Fehltritt schon gestanden.
    72 56 Melden
    • tonofbasel 25.12.2014 21:58
      Highlight Highlight Oder..sie wurde wirklich vergewaltigt...
      37 29 Melden
    • pun 25.12.2014 22:19
      Highlight Highlight Bullshit! Wer hier voreilige Schlüsse zieht, bist du! Das hilft keinem Opfer von sexueller Gewalt auch nur eine Spur weiter.
      35 20 Melden
    • Angelo C. 26.12.2014 01:47
      Highlight Highlight Stadisteinach: Sehe ich ganz ähnlich, deine dargebotene Version. Könnte hinzukommen, dass man nach stockbetrunkenem feiern bewusst oder unbewusst mit einem "politischen Feind" ins Bett gekrochen ist, was einem dann am ernüchternden Morgen recht peinlich war. Zumal der Vorgang bzw. dessen Ablauf im Vorfeld auch anderen Parteigenossen vielleicht nicht verborgen blieb, sodass man dann spitzfindige Erklärungen dafür suchen muss. Würde mich also keineswegs wundern, wenn sich die KO-Tropfen als Mär' herausstellen würden oder wenn doch, sich auch andere Urheber dafür anbieten könnten. In Zeiten der Kachelmanns, der Türks und der Dalls muss man mit vorschnellen Urteilen besser etwas mehr Zurückhaltung üben.
      34 14 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Michael Mettler 25.12.2014 19:21
    Highlight Highlight Es gibt 2 Möglichkeiten: Der SVP Mann ist selten dämlich und arrangiert diese Vergewaltigung mit den K.O. Tropfen und führt diese auch aus. Oder die Geschichte ist von jemandem lanciert worden.
    60 5 Melden
    • Joey Madulaina 27.12.2014 18:18
      Highlight Highlight oder sie hat von jemand anderem K.O.-Tropfen bekommen und er nutzt das aus...
      19 22 Melden
    • Heinz24 28.12.2014 13:32
      Highlight Highlight Was sind überhaupt KOTROPFEN?
      4 31 Melden

Geräuschlose Zeiten für Elektroautos sind vorbei – Blindenverband will weitere Massnahmen

Ab dem 1. Juli 2019 müssen alle neuen Elektro-, Hybrid- und Brennstoffzellenfahrzeuge in der EU Geräusche von sich geben. Die Schweiz schliesst sich den europäischen Vorgaben an und arbeitet derzeit an deren Umsetzung, wie die NZZ am Sonntag berichtet. Damit soll zur Unfallverhütung beigetragen werden.

Künftig wird bei allen neuen Elektrofahrzeugen das Acoustic Vehicle Alerting System (AVAS) über Lautsprecher Lärm erzeugen – je nach Hersteller werden die imitierten …

Artikel lesen
Link to Article