Gesellschaft & Politik
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Präsidentschaftswahl in Brasilien

Dilma Rousseff gewinnt die erste Runde – nun folgt die Stichwahl



Brazil's President Dilma Rousseff, who is running for re-election with the Workers Party (PT), waves after voting in general elections in Porto Alegre, Brazil, early Sunday, Oct. 5, 2014. Brazilians are casting ballots in an election expected to force a three-week runoff campaign between incumbent Rousseff and one of her two top challengers, either former environment minister and senator Marina Silva or Aecio Neves. (AP Photo/Felipe Dana)

Ein enttäuschender Sieg für Dilma Rousseff. Bild: Felipe Dana/AP/KEYSTONE

Brasilien steuert nach der ersten Runde der Präsidentschaftswahl auf einen Stichentscheid zu. Staatschefin Dilma Rousseff von der links-zentristischen Arbeiterpartei PT verpasste am Sonntag die für einen Erstrundensieg notwendige absolute Mehrheit. 

Sie trifft nun in drei Wochen auf ihren Herausforderer Aécio Neves von der eher mitte-rechts stehenden Sozialdemokratischen Partei. Nach Auszählung von über 98 Prozent der Stimmen sicherte sich Rousseff am Sonntag mit 41,4 Prozent zwar den ersten Platz. 

Der eigentliche Gewinner des Wahlsonntags war aber Neves. Der frühere Gouverneur und Senator kam auf überraschend starke 33,8 Prozent. Beide treten am 26. Oktober in der Stichwahl gegeneinander an. 

Presidential candidate Aecio Neves of the Brazilian Social Democracy Party (PSDB) gestures to photographers as he prepares to vote in general elections in Belo Horizonte, October 5, 2014. Brazilians will vote in the first round of general elections on Sunday. REUTERS/Washington Alves (BRAZIL - Tags: ELECTIONS POLITICS)

Der eigentliche Gewinner: Herausforderer Aécio Neves. Bild: WASHINGTON ALVES/REUTERS

Als Verliererin ging die ehemalige Umweltministerin Marina Silva aus der Wahl hervor, die zwar auf 21,3 Prozent der Stimmen erzielte, ihr Ziel, in die Stichwahl zu kommen, aber klar verfehlte. Dem 54-jährigen Neves war es erst in den vergangenen Tagen gelungen, Silva in den Umfragen zu überholen. 

Vor seiner Aufholjagd lag er wochenlang auf Platz drei. Er hatte sich als strikter Gegner der Regierung und der Arbeiterpartei von Rousseff und deren Amtsvorgänger Luiz Inácio Lula da Silva präsentiert und versprach im Wahlkampf einen «sanften Wandel». Zudem verwies er auf seine zwei erfolgreichen Amtszeiten als Gouverneur. (sda/dpa)

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