Gesellschaft & Politik
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A pedestrian warning sign is pictured at the main railway station during a strike of German railway operators Deutsche Bahn in Cologne in this November 15, 2007 file photo. Germany's GDL train drivers union GDL, which represents just 20,000 of the railways' 196,000 workers, said November 4, 2014 they would walk off the job on their longest strike in the history of German railway's Deutsche Bahn that will start on Wednesday and run until Monday.      REUTERS/Ina Fassbender (GERMANY  - Tags: BUSINESS CIVIL UNREST BUSINESS EMPLOYMENT TRANSPORT)

Eine NPD-Kundgebung musste abgeblasen werden, weil ihre Anhänger in den falschen Zug eingestiegen sind. Bild: INA FASSBENDER/REUTERS

Dumm gelaufen für die NPD

Rechtsextreme Kundgebung abgesagt - Demonstranten nahmen falschen Zug



Rund 20 Anhänger der rechtsextremen deutschen Partei NPD wollten am Samstagabend vor dem Verwaltungsgericht in Freiburg im Breisgau demonstrieren. Wie die Badische Zeitung berichtet, wollten sie damit ihren Unmut darüber äussern, dass eine NPD-Anhängerin ihrer Gesinnung wegen nicht zu den Abschlussprüfungen ihres Verwaltungsstudiums zugelassen wurde. 

Die Stadt wusste von der geplanten Demonstration und bereitete den Ernstfall vor: Polizisten wurden aufgeboten, Notärzte im Alarmbereitschaft. Auch eine linke Demonstration war angekündigt.

In falschen Zug gestiegen

Die Rechtsextremen, mehrheitlich aus der Region um Heilbronn, machten sich auf den Weg um «gegen Berufsverbote» zu demonstrieren. Ihr Plan scheiterte jedoch bereits bei der Fahrt nach Freiburg: Die Bundespolizei wollte nicht, dass Rechtsextreme und Fussballultras im selben Zug sitzen und liess sie am Bahnhof in Karlsruhe sitzen. 

Die Heilbronner wollten sich jedoch nicht von ihrem Plan abhalten lassen und nahmen den nächsten Zug. Nach Mannheim. In die falsche Stadt. Ein Blick auf die Abfahrtsanzeige am Bahnhof hätte gereicht. 

Freiburgs erster Bürgermeister, Otto, Neideck, äusserte sich gegenüber der Zeitung «Freiburgs Ersten» erfreut über das Malheur: «Wir vermissen nichts». Im Netz sorgte die geplatzte Demo für Häme:

(pma)

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