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EU-Staaten einigen sich

Nächstes Jahr darf nicht mehr so viel Seelachs gefischt werden 



Nach zweitägigen Verhandlungen haben sich die EU-Staaten auf Fischfangmengen für das kommende Jahr geeinigt. Das teilte der Staatssekretär Giuseppe Castiglione aus dem italienischen Landwirtschaftsministerium am Dienstagabend in Brüssel mit.

Italien hat derzeit den Vorsitz der EU-Staaten und leitete deshalb die Beratungen. Damit steht fest, wie viel die Fischer 2015 aus der Nordsee und dem Nordostatlantik ziehen dürfen.

epa04229394 Werner Siedelmann, a fisher for the Schaalsee fishing company Rehbohm, hauls static nets with whitefish onto his boat on Schaalsee lake near Zarrentin, Germany, 28 May 2014. The 24 square kilometer lake was declared a biosphere reserve in 2009. The inland fisheries at the Schaalsee lake will receive the first nation-wide sustainability certificate for inland fisheries on 28 May.  EPA/CHRISTIAN CHARISIUS

Von den EU-Richtlinien profitieren alle Fischer. Bild: EPA/DPA

Die deutschen Fischer dürfen damit laut EU-Diplomaten im kommenden Jahr weniger Seelachs aus dem Meer holen. Zudem gebe es leichte Kürzungen beim Hering und Zuwächse bei der Scholle.

EU-Fischereikommissar Karmenu Vella lobte das Gesamtergebnis. Eine schonende Bewirtschaftung der Fischbestände sei mittlerweile «breit akzeptiert» in der Europäischen Union. Dies helfe auch den Fischern, weil sie ihre Erträge steigern könnten.

Die EU-Staaten verständigten sich auch auf Fangmengen für das Schwarze Meer. Diese sind für Rumänien und Bulgarien von Interesse. Auf die Fangmengen für die Ostsee haben sich die EU-Staaten bereits im Oktober geeinigt. Die deutschen Fischer können dort 2015 deutlich mehr Hering fangen als im laufenden Jahr.

Die vereinbarten Mengen könnten sich noch geringfügig ändern. Die EU bewirtschaftet manche Fischbestände gemeinsam mit Nicht-EU-Staaten und stimmt sich mit ihnen ab. Diese Verhandlungen sind aber weitgehend abgeschlossen. (feb/sda/dpa)

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