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BERLIN, GERMANY - OCTOBER 04:  German Interior Minister Thomas de Maziere signs a wall during the 25th Anniversary Gala Dinner of the International Paralympic Committee at Maritim Hotel on October 4, 2014 in Berlin, Germany.  (Photo by Alexander Hassenstein/Getty Images for the International Paralympic Committee)

Innenminister Thomas de Maizière: Anschläge richteten sich gegen die gesamte Gesellschaft. Bild: Getty Images Europe

Vorurteile gegen Muslime

Deutschlands Innenminister warnt vor Populismus

«Die Anschläge von Paris haben nichts mit dem Islam zu tun.» Innenminister Thomas de Maizière warnt vor populistischen Brandstiftern. Muslime dürften nicht unter einen Pauschalverdacht gestellt werden.



Ein Artikel von

Spiegel Online

Der Deutsche Bundesinnenminister Thomas de Maizière hat nach dem Attentat auf das französische Satiremagazin «Charlie Hebdo» vor populistischen Brandstiftern in Deutschland gewarnt. Der CDU-Politiker sagte der «Süddeutschen Zeitung», terroristische Anschläge hätten «nichts mit dem Islam zu tun». Anschläge wie der von Paris richteten sich gegen die gesamte Gesellschaft und ihre Werteordnung.

07.01.2015: Schiesserei bei Satiremagazin «Charlie Hebdo»

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07.01.2015: Attentat auf die Redaktion der Satirezeitschrift «Charlie Hebdo»
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De Maizière sagte, Flüchtlinge dürften nicht unter einen Pauschalverdacht gestellt werden. Gerade die Menschen, die aus den Bürgerkriegsregionen Syriens und des Irak nach Deutschland kämen, seien dem Terror entflohen und dürften nun nicht ihrerseits verdächtigt werden, nur weil sie Muslime seien.

Die Dresdner Pegida-Bewegung hatte den Anschlag von Paris am Mittwoch als Bestätigung für ihre These vor einer angeblich drohenden Islamisierung Europas gewertet. De Maizière sagte mit Blick auf die umstrittene Bewegung: «Wir lassen uns nicht von Pegida unsere politische Agenda aufzwingen.»

(sun/dpa)

08.01.2015: So berichteten die Zeitungen über die Attacke auf «Charlie Hebdo»

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