Gesellschaft & Politik
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Syrischer Bürgerkrieg

Sechs mutmassliche Syrien-Rückkehrer in Frankreich festgenommen

Bei einem Polizeieinsatz in Frankreich sind sechs mutmassliche Dschihadisten festgenommen worden, die aus dem Bürgerkriegsland Syrien zurückgekehrt sein sollen. Die Verdächtigen wurden am Dienstagmorgen in Strassburg in Polizeigewahrsam genommen.

An der Aktion waren Polizisten der Eliteeinheit Raid beteiligt. Das Vorgehen der Behörden zeige, dass die Regierung entschlossen sei, gegen alle Formen des Terrorismus und die Rekrutierung von jungen Menschen für die gewaltsame Radikalisierung zu kämpfen, erklärte Innenminister Bernard Cazeneuve in Paris.

Die französische Regierung hatte Ende April einen Aktionsplan gegen Islamisten vorgelegt, mit dem vor allem verhindert werden soll, dass junge Menschen in den Bürgerkrieg in Syrien ziehen.

Laut informierten Kreisen sind seit Beginn des Bürgerkriegs insgesamt rund 780 Menschen aus Frankreich in das Land gereist, auf dem Weg dorthin oder bereits wieder zurückgekehrt. Knapp 30 Kämpfer aus Frankreich sollen in Syrien getötet worden sein. Anfang Mai sagte Innenminister Cazeneuve, dass sich derzeit 285 französische Kämpfer in Syrien befänden. (tvr/sda/afp)



Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Hingerichtet, eingesperrt, gefoltert: Was mit Saudi-Frauen nach ihrer Flucht geschieht

Ohne ihren Vormund dürfen sie nichts – Frauen in Saudi-Arabien und anderen Golfstaaten versuchen immer wieder, ihrem beengten, fremdbestimmten und oft auch von Gewalt gezeichneten Leben zu entkommen, selbst wenn das Scheitern ihren Tod bedeutet. 

Die 18-jährige Rahaf Mohammed al-Kunun hat es gewagt. Während eines Aufenthalts in Kuwait hat sie sich von ihrer Familie davongestohlen und sich in ein Flugzeug nach Thailand gesetzt. 

Am Dienstag wartete sie in Bangkok unter dem Schutz des UNO-Flüchtlingshilfswerks UNHCR auf ihre Weiterreise nach Australien. Nun wurde sie von den Vereinten Nationen als Flüchtige anerkannt. Die Morrison-Regierung gab öffentlich bekannt, dass sie erwäge, Rahaf Asyl anzubieten – denn diese fürchtet, von …

Artikel lesen
Link zum Artikel