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Pilatus und Saab

Heute soll das Gripen-Gegengeschäft unterzeichnet werden



ZUR NICHT DURCHGEFUEHRTEN GRIPEN-FLUGSHOW STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES THEMENBILD ZUR VERFUEGUNG - Ein Gripen-Flugzeug beim Start anlaesslich einer Medienkonferenz ueber das schwedische Kampfflugzeug Gripen am Donnerstag, 17. Januar 2013, auf dem Militaerflugplatz in Emmen im Kanton Luzern. (KEYSTONE/Urs Flueeler)

Der Gripen. Bild: KEYSTONE

Heute soll das Gegengeschäft zum Gripen-Deal abgeschlossen werden. Gemäss internen Dokumenten der Gripen-Herstellerin Saab, die dem Blick vorliegen, besiegeln der Saab-Präsident und die Führung der Stanser-Pilatuswerke den Handel in Bern. Die Schweizer Flugzeugbauer sollen rund zwanzig PC-21-Trainingsflugzeuge an die Schweden liefern.

Wie die Dokumente zeigen, rechnet Pilatus damit, dass für den Grossauftrag rund hundert zusätzliche Jobs geschaffen werden müssten. Die Konstruktion und Montage der Flieger, sowohl PC-21 als auch Gripen, soll in der Schweiz erfolgen.

HANDOUT - Pilatus PC-21, undatierte Aufnahme aus dem Medienkit des Eidgenoessischen Departementes fuer Verteidigung,
Bevoelkerungsschutz und Sport VBS zum Ruestungsprogramm 2010. Der Bundesrat beantragt in diesem Jahr ein Ruestungsprogramm in der Hoehe von 529 Millionen Franken. Der weitaus groesste Teil des verlangten Kredits im Umfang von 474 Millionen Franken soll dabei in die Erneuerung der Fahrzeugflotte fliessen, wie das Departement fuer Verteidigung, Bevoelkerungsschutz und Sport (VBS) am Mittwoch 17. Februar 2010 mitteilte. (KEYSTONE/VBS) *** NO SALES, DARF NUR MIT VOLLSTAENDIGER QUELLENANGABE VERWENDET WERDEN ***

Flieger des Typs Pilatus PC-21. Bild: VBS

Hierzulande soll auch das Aerospace Software Development Center entstehen, über welches Saab und Pilates Sicherheitssoftwares entwickeln wollen. Innerhalb der nächsten fünf bis acht Jahre bedeute dies ein Auftragsvolumen von insgesamt rund einer halben Milliarde Franken. Die Hälfte davon würde auf die 250 Unterlieferanten der Pilatus-Werke entfallen.

Es kündigt sich gar noch eine engere Zusammenarbeit an: Die beiden Firmen gehen davon aus, dass für zukünftige gemeinsame Projekte nochmals rund hundert Jobs geschaffen werden könnten, vornehmlich in der Romandie.

Saab und Pilatus äussern sich gegenüber dem «Blick» nicht zum Deal.

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