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Referenzzinssatz bleibt auf Rekordtiefe

Kein Druck auf Mieten wegen Hypozinsen



Die Mietzinsen in der Schweiz bleiben stabil. Der für Mietzinsanpassungen massgebliche hypothekarische Referenzzinssatz ist zwar leicht gesunken, gerundet verharrt der Wert aber auf dem rekordtiefen Niveau von 2,0 Prozent.

Dies teilte das Bundesamt für Wohnungswesen am Montag mit. Der Referenzzinssatz wird anhand des volumengewichteten Durchschnittszinssatzes der inländischen Hypothekarforderungen ermittelt. Dieser Durchschnittszinssatz ist am Stichtag Ende September im Vergleich zum Vorquartal von 1,95 auf 1,92 Prozent gesunken. Gerundet verharrt der Referenzzinssatz aber auf 2,0 Prozent. Das wird so bleiben, bis der Durchschnittszinssatz 1,88 Prozent unter- oder 2,12 Prozent überschreitet.

Weil sich der Referenzzinssatz nicht verändert hat, haben Mieter keinen Anspruch auf eine Mietzinssenkung. Eine Mietzinsreduktion verlangen können sie nur, wenn der Mietzins nicht auf dem aktuellen Referenzzinssatz von 2,0 Prozent basiert. Vermieter ihrerseits können bis zu einem bestimmten Grad die Teuerung sowie gestiegene Unterhaltskosten mit geforderten Senkungen verrechnen.

Der Referenzzinssatz wird vierteljährlich ermittelt. Die nächste Publikation ist am 2. März 2015 geplant. (whr/sda)

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