Gesellschaft & Politik
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Selbstmordattentate in Samarra

IS kommt irakischer Offensive mit Anschlägen zuvor



A member of the Iraqi security forces takes his position with his weapon during an intensive security deployment on the outskirts of Samarra December 14, 2014. Picture taken December 14, 2014. REUTERS/Stringer (IRAQ - Tags - Tags: CIVIL UNREST POLITICS MILITARY TPX IMAGES OF THE DAY)

Ein irakischer Kämpfer in der Nähe von Samarra. Bild: STRINGER/IRAQ/REUTERS

Die Terror-Miliz Islamischer Staat (IS) hat einen Angriff auf die irakische Stadt Samarra begonnen, wo sich Regierungstruppen und Milizen für eine Offensive gegen den IS sammeln. Sicherheitskreise und Einwohner berichteten von mehreren Selbstmordattentätern, die am frühen Samstagmorgen Autobomben im Norden und Süden des Ortes gezündet hätten.

Gleichzeitig hätten Dschihadisten die Sicherheitskräfte im Westen von Samarra mit Granaten angegriffen. Augenzeugen zufolge hing schwarzer Rauch über der Stadt, Ärzte berichteten zunächst von drei getöteten Verteidigern.

Schiiten wollen den IS vertreiben

In der Umgebung der nordirakischen Stadt sind Tausende Soldaten und schiitische Milizionäre zusammengezogen worden, die die Extremisten aus ihren Stellungen entlang des Tigris vertreiben wollen. Der IS hat grosse Teile des Irak und Syriens unter seine Kontrolle gebracht und dort ein Kalifat ausgerufen.

Bei einem Doppelanschlag auf einen schiitischen Ort nordöstlich von Bagdad starben 19 Menschen. Nach Angaben von Sicherheitsquellen explodierten in der Kleinstadt Baladruz am Samstag nacheinander zwei Autobomben. Unter den Toten seien auch drei Kinder. 25 Menschen wurden demnach verletzt.

Baladruz liegt rund 60 Kilometer nordöstlich von Bagdad. Es war zunächst unklar, wer für den Anschlag verantwortlich war. Der Irak erlebt fast täglich Attentate. Der IS hatte sich in der Vergangenheit mehrfach zu Anschlägen bekannt. (sda/reu/dpa)

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