Gesellschaft & Politik
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
SANLIURFA, TURKEY -  OCTOBER 7:  Newly arrived Syrian Kurdish refugees walk with their belongings after crossing into Turkey from the Syrian border town of Kobani on October 7, 2014 near the southeastern town of Suruc in Sanliurfa province, Turkey. Islamic State fighters have advanced into the Syrian Kurdish town of Kobani overnight, a monitoring group said on Tuesday. Militants are reportedly using several buildings to attack from two sides of the city.  (Photo by Stringer/Getty Images) ***BESTPIX***

Flüchtlinge aus Kobane erreichen türkischen Boden – in der umkämpften Stadt selber harren nach Schätzungen noch etwa 5000 kurdische Kämpfer und einige wenige Zivilisten aus. Bild: Getty Images Europe

Im Kampf gegen den IS

Obama gibt Kobane auf

Luftschläge halfen nichts: Auch das US-Militär kann die kurdische Stadt Kobane nicht vor der Terrormiliz IS retten. Ein Armutszeugnis für Präsident Obama – seine Strategie gerät auch in den eigenen Reihen zunehmend in die Kritik. 

marc pitzke / spiegel online



Ein Artikel von

Spiegel Online

Das Weisse Haus hat Kobane aufgegeben. Die kurdische Enklave an der syrisch-türkischen Grenze, von der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) eingekesselt, werde sich nicht mehr lange halten, prophezeite US-Generalstabsschef Martin Dempsey am Dienstagabend im TV-Sender ABC: «Ich fürchte, Kobane wird fallen.»

Erstmals räumten die Amerikaner damit eine solche Niederlage gegen den IS offen ein. Wie erfolglos die US-Luftschläge zumindest in Kobane waren, leugnete Vier-Sterne-General Dempsey dabei nicht: Man versuche den IS zwar zu treffen, «wo wir können» – doch die Terroristen seien enorm flexibel und wüssten sich immer wieder «herauszumanövrieren». 

Auch als ABC-Reporterin Martha Raddatz nachhakte, ob die USA nicht ein «Gemetzel» riskierten und den Tod von womöglich 5000 Menschen, blieb Dempsey kühl: Dass sich noch so viele Einwohner in Kobane aufhielten, sei «reine Vermutung», die meisten seien geflohen. Allerdings habe er keine Zweifel, dass die IS-Horden «entsetzliche Gräueltaten ausüben werden, so sie die Gelegenheit dazu haben.»

ARLINGTON, VA - SEPTEMBER 26: Joint Chiefs of Staff Chairman General Martin Dempsey, right, and Secretary of Defense Chuck Hagel speak to the press about the ongoing bombing campaign against militants in Iraq and Syria during a news conference at the Pentagon on September 26, 2014 in Arlington, Virginia. The president authorized the air support as part of a coalition with both western nations and some nations in the Middle East.   T.J. Kirkpatrick/Getty Images/AFP
== FOR NEWSPAPERS, INTERNET, TELCOS & TELEVISION USE ONLY ==

Generalstabschef Martin Dempsey (rechts) an einer Pressekonferenz zu den Luftangriffen in Irak und Syrien – neben ihm Verteidigungsminister Chuck Hagel (Bild: 26. September). Bild: GETTY IMAGES NORTH AMERICA

Obama nimmt humanitäre Katastrophe in Kauf

Das eiskalte Kalkül, mit dem Washington die Tragödie von Kobane betrachtet, offenbart Barack Obamas Dilemma – und seine halb gare Strategie gegen die mordenden IS-Truppen. 

Mehr als Luftschläge kann der US-Präsident seiner kriegsmüden Nation zurzeit nicht zumuten. Zugleich aber nimmt er so eine humanitäre Katastrophe in Kauf, die manche schon an das Massaker von Srebrenica erinnert, bei dem 1995 im Bosnienkrieg, unter tatenlosen Blicken der Uno-Blauhelme, mehr als 8000 Menschen ermordet wurden – «ein Schandfleck auf unserem kollektiven Bewusstsein», wie Obama selbst einmal sagte. 

Jetzt steckt er in einer ähnlichen Klemme. Selbst wenn es die Bereitschaft gäbe, sich in Kobane stärker zu engagieren, wären ihm die Hände gebunden: Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan knüpft das an zurzeit unerfüllbare Forderungen wie den Sturz des syrischen Machthabers Baschar al-Assad. US-General John Allen, Obamas IS-Beauftragter, soll deshalb ab Donnerstag in Ankara neuen Druck ausüben – zu spät für Syriens Kurden? 

Die USA sorgten sich «sehr» um die «unschuldigen Zivilisten in Kobane», beteuerte Obamas Sprecher Josh Earnest am Dienstag – eine leere Floskel angesichts der Tatenlosigkeit des Westen. Als wolle er die Scheinheiligkeit unterstreichen, verwies Earnest erneut auf die Luftschläge – deren Effizienz Generalstabschef Dempsey nur Stunden später in Zweifel zog – sowie die «sehr koordinierte Strategie» Obamas – die um ganz andere Ziele kreist als Kobane. 

This October 4, 2014 US Navy handout image shows a US Navy F-18E Super Hornet supporting operations against IS, after being refueled by a KC-135 Statotanker over Iraq after conducting an airstrike.  The US military unleashed a wave of air strikes against Islamic State jihadists in Syria and Iraq this weekend, destroying tanks, armored vehicles and mortar teams, a statement said October 5. AFP PHOTO / HANDOUT / US AIR FORCE / Staff Sgt. Shawn Nickel    RELEASED         == RESTRICTED TO EDITORIAL USE / MANDATORY CREDIT:

Selbst in den USA bezweifelt man den Nutzen der Luftschläge gegen den IS – FA-18 Hornet der Amerikanischen Luftwaffe. Bild: US AIR FORCE

«Keiner will Kobane fallen sehen»

Denn den stets gleichen Worthülsen des Weissen Hauses zufolge verfolgt diese Strategie die Zerschlagung des IS an der Wurzel – Logistik, Raffinerien, «kritische Infrastruktur». Ein Ort wie Kobane bleibt dabei aussen vor.

Das ist in Washington allen klar. Auch Jen Psaki, die Sprecherin des Aussenministeriums: Ja, man wünsche sich eine stärkere Rolle der Türkei, nein, über Luftschläge würden die USA nicht hinausgehen. Wie genau denn Obamas IS-Strategie aussehe? Da musste Psaki erstmal in ihren Papieren kramen – um ebenfalls nur leere Floskeln zu finden: «Es ist schrecklich, live mit anzusehen, was in Kobane passiert», sagte sie. «Keiner will Kobane fallen sehen.»

Solche – die Realität leugnende – Banalitäten ärgern nicht nur die Korrespondenten. Kritik an der IS-Linie des Präsidenten schallt inzwischen auch immer mehr aus dessen eigenen Reihen. Allen voran einer seiner seiner lange engsten Vasallen: Leon Panetta, der Obama erst als CIA-Direktor diente, dann als Pentagon-Chef und in beiden Posten an seinen brisantesten Entscheidungen und Erfolgen beteiligt war – etwa der Mission zur Tötung von Osama bin Laden, die Panetta persönlich überwachte. 

(FILES) This February 22, 2013 file photo shows former US Secretary of Defence Leon Panetta as he gives a press conference at the end of the North-Atlantic council meeting of Defence ministers at NATO headquarter in Brussels. The White House on October 6, 2014 rejected claims by ex-Pentagon chief Leon Panetta that President Barack Obama is too reticent to take on opponents and lacks the passion to lead. Obama's spokesman Josh Earnest also pointedly questioned the etiquette of former senior US officials dishing the details of their relationship with the president while he is still in office. Earnest said Obama had displayed his leadership skills as recently as over the last few weeks in taking on the Islamic State and the Ebola crisis.  AFP PHOTO THIERRY CHARLIER

Obamas Lavieren habe den IS überhaupt erst so stark werden lassen – ehemaliger Pentagon-Chef Leon Panetta. Bild: AFP

Panetta prangert Obamas Versagen an

Am Dienstag tingelte Pensionär Panetta durch die US-Medien, um seine neuen Memoiren zu bewerben. Er nutzte seine Auftritte, um Obama Versagen im Syrien-Konflikt vorzuhalten – und Mitverantwortung für den Aufstieg des IS: Obama habe in Syrien zu lange «geschwankt», und aus dem Vakuum sei der IS «entstanden». 

Die einzige Lösung, so deutete Panetta in mehreren Interviews an, liege notfalls eben doch in US-Bodentruppen. Ein brutaler Rat – zumal er damit eine lange Reihe einstiger Vertrauter fortsetzt, die Obama im Ruhestand die Gefolgschaft verweigern, namentlich Panettas Vorgänger Robert Gates und die letzte Aussenministerin Hillary Clinton.

Auch sonst findet der lebenslange Demokrat Panetta in «Worthy Fights» wenig gute Worte für seinen früheren Dienstherrn: Obama habe zwar eine «durchdachte Vision für das Land» – doch die sabotiere er, indem er «den Schlagabtausch meidet, jammert und Chancen verpasst». Panettas tristes Fazit: Trotz guten Willens sei Obama «vom Weg abgekommen.» 

Obama selbst hielt sich bedeckt. Er verbrachte den Tag in New York und Connecticut, wo er auf mehreren privaten Feten Parteispenden sammelte. Dabei lobte er zwar «die Führungskraft Amerikas» im Kampf gegen den IS. Kobane erwähnte er mit keinem Wort.

Das könnte dich auch interessieren:

Es reicht.

Link zum Artikel

Intervention wegen Pestizid-Kritik – Parmelin soll ETH-Forschern Maulkorb verpasst haben

Link zum Artikel

Warum dieses völlig unterschätzte Smartphone ein echter «Geheimtipp» ist

Link zum Artikel

«OK, Boomer» – wie zwei Wörter eine ganze Generation (zu Recht?) verunglimpfen

Link zum Artikel

9 nervige Lehrertypen, die mich unterrichten «durften»

Link zum Artikel

«Fall Carlos» geht ans Obergericht – und Brian hat noch ein neues Verfahren am Hals

Link zum Artikel

6 Punkte, die Donald Trump den Schlaf rauben

Link zum Artikel

Yo Ladies, hier kriegen wir unser Fett weg!

Link zum Artikel

Schauspieler in Riad auf Bühne niedergestochen

Link zum Artikel

Diesen genial-einfachen Smartphone-Trick kennt (fast) niemand

Link zum Artikel

Militärhilfe für Ukraine trotz Bedenken blockiert

Link zum Artikel

Wer folgt bei den Bayern auf Kovac? 7 Kandidaten und was für sie spricht

Link zum Artikel

So ticken Schweizer Familien – 5 Dinge, die du dazu wissen musst

Link zum Artikel

Schockierter Son erhält nach Gomes' schwerer Verletzung psychologische Hilfe

Link zum Artikel

Der Fall Carlos – ein Medien- und Justizdrama, vor allem aber eine menschliche Tragödie

Link zum Artikel

Wegen der Wetter-💩: 683 Bilder, die dir die Sonne (oder ein Lachen) zurückbringen

Link zum Artikel

Der Freistoss-König – nicht mehr lange und Messi überflügelt CR7 auch in dieser Statistik

Link zum Artikel

Rache-Porno: Warum der Fall Katie Hill aufhorchen lässt

Link zum Artikel

Warum kalte Kartoffeln gesünder sind – und sogar beim Abnehmen helfen

Link zum Artikel

Handy NICHT im Flugmodus: Wie gefährlich ist das? Ein Pilot erklärt

Link zum Artikel

Erster Cyborg der Welt: Dieser Mann hört mit einer Antenne im Kopf Farben

Link zum Artikel

Astérix ist 60 – und hier erfährst du, wie du als Gallier heissen würdest

Link zum Artikel

Lonely Planet setzt dieses Land auf Platz 1 – doch das ist kaum auf den Hype vorbereitet

Link zum Artikel

Wie viele dieser Comic-Helden kennst du noch? (Nur für Experten)

Link zum Artikel

«Ich habe Scheisse gebaut» – wegen ihm wartete die Schweiz bis 23 Uhr aufs Schlussresultat

Link zum Artikel

27 Fails, die dich heute zum Lachen bringen. Gönn dir!

Link zum Artikel

Warum dieser 23-Jährige Schweizer lieber in Nordsyrien stirbt, statt nach Hause zu kommen

Link zum Artikel

9 nervige Schülertypen, die ich unterrichten «durfte»

Link zum Artikel

11 Dinge, die jeder Android- und iPhone-Nutzer über das Fairphone 3 wissen sollte

Link zum Artikel

«Ein Mann holt sich von zwei Lesben, was er haben will: Porno»

Link zum Artikel

Die Lösung der Lebensmittelkrise könnte aus Nigeria kommen – in Gestalt dieser Frau

Link zum Artikel

Googles smarte Lautsprecher verstehen nun Schweizerdeutsch – und das können sie sonst noch

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Das könnte dich auch interessieren:

Es reicht.

110
Link zum Artikel

Intervention wegen Pestizid-Kritik – Parmelin soll ETH-Forschern Maulkorb verpasst haben

124
Link zum Artikel

Warum dieses völlig unterschätzte Smartphone ein echter «Geheimtipp» ist

28
Link zum Artikel

«OK, Boomer» – wie zwei Wörter eine ganze Generation (zu Recht?) verunglimpfen

206
Link zum Artikel

9 nervige Lehrertypen, die mich unterrichten «durften»

61
Link zum Artikel

«Fall Carlos» geht ans Obergericht – und Brian hat noch ein neues Verfahren am Hals

24
Link zum Artikel

6 Punkte, die Donald Trump den Schlaf rauben

34
Link zum Artikel

Yo Ladies, hier kriegen wir unser Fett weg!

335
Link zum Artikel

Schauspieler in Riad auf Bühne niedergestochen

20
Link zum Artikel

Diesen genial-einfachen Smartphone-Trick kennt (fast) niemand

23
Link zum Artikel

Militärhilfe für Ukraine trotz Bedenken blockiert

0
Link zum Artikel

Wer folgt bei den Bayern auf Kovac? 7 Kandidaten und was für sie spricht

47
Link zum Artikel

So ticken Schweizer Familien – 5 Dinge, die du dazu wissen musst

65
Link zum Artikel

Schockierter Son erhält nach Gomes' schwerer Verletzung psychologische Hilfe

18
Link zum Artikel

Der Fall Carlos – ein Medien- und Justizdrama, vor allem aber eine menschliche Tragödie

307
Link zum Artikel

Wegen der Wetter-💩: 683 Bilder, die dir die Sonne (oder ein Lachen) zurückbringen

7
Link zum Artikel

Der Freistoss-König – nicht mehr lange und Messi überflügelt CR7 auch in dieser Statistik

14
Link zum Artikel

Rache-Porno: Warum der Fall Katie Hill aufhorchen lässt

165
Link zum Artikel

Warum kalte Kartoffeln gesünder sind – und sogar beim Abnehmen helfen

16
Link zum Artikel

Handy NICHT im Flugmodus: Wie gefährlich ist das? Ein Pilot erklärt

73
Link zum Artikel

Erster Cyborg der Welt: Dieser Mann hört mit einer Antenne im Kopf Farben

30
Link zum Artikel

Astérix ist 60 – und hier erfährst du, wie du als Gallier heissen würdest

148
Link zum Artikel

Lonely Planet setzt dieses Land auf Platz 1 – doch das ist kaum auf den Hype vorbereitet

61
Link zum Artikel

Wie viele dieser Comic-Helden kennst du noch? (Nur für Experten)

78
Link zum Artikel

«Ich habe Scheisse gebaut» – wegen ihm wartete die Schweiz bis 23 Uhr aufs Schlussresultat

47
Link zum Artikel

27 Fails, die dich heute zum Lachen bringen. Gönn dir!

140
Link zum Artikel

Warum dieser 23-Jährige Schweizer lieber in Nordsyrien stirbt, statt nach Hause zu kommen

83
Link zum Artikel

9 nervige Schülertypen, die ich unterrichten «durfte»

66
Link zum Artikel

11 Dinge, die jeder Android- und iPhone-Nutzer über das Fairphone 3 wissen sollte

27
Link zum Artikel

«Ein Mann holt sich von zwei Lesben, was er haben will: Porno»

68
Link zum Artikel

Die Lösung der Lebensmittelkrise könnte aus Nigeria kommen – in Gestalt dieser Frau

73
Link zum Artikel

Googles smarte Lautsprecher verstehen nun Schweizerdeutsch – und das können sie sonst noch

44
Link zum Artikel

Das könnte dich auch interessieren:

Es reicht.

110
Link zum Artikel

Intervention wegen Pestizid-Kritik – Parmelin soll ETH-Forschern Maulkorb verpasst haben

124
Link zum Artikel

Warum dieses völlig unterschätzte Smartphone ein echter «Geheimtipp» ist

28
Link zum Artikel

«OK, Boomer» – wie zwei Wörter eine ganze Generation (zu Recht?) verunglimpfen

206
Link zum Artikel

9 nervige Lehrertypen, die mich unterrichten «durften»

61
Link zum Artikel

«Fall Carlos» geht ans Obergericht – und Brian hat noch ein neues Verfahren am Hals

24
Link zum Artikel

6 Punkte, die Donald Trump den Schlaf rauben

34
Link zum Artikel

Yo Ladies, hier kriegen wir unser Fett weg!

335
Link zum Artikel

Schauspieler in Riad auf Bühne niedergestochen

20
Link zum Artikel

Diesen genial-einfachen Smartphone-Trick kennt (fast) niemand

23
Link zum Artikel

Militärhilfe für Ukraine trotz Bedenken blockiert

0
Link zum Artikel

Wer folgt bei den Bayern auf Kovac? 7 Kandidaten und was für sie spricht

47
Link zum Artikel

So ticken Schweizer Familien – 5 Dinge, die du dazu wissen musst

65
Link zum Artikel

Schockierter Son erhält nach Gomes' schwerer Verletzung psychologische Hilfe

18
Link zum Artikel

Der Fall Carlos – ein Medien- und Justizdrama, vor allem aber eine menschliche Tragödie

307
Link zum Artikel

Wegen der Wetter-💩: 683 Bilder, die dir die Sonne (oder ein Lachen) zurückbringen

7
Link zum Artikel

Der Freistoss-König – nicht mehr lange und Messi überflügelt CR7 auch in dieser Statistik

14
Link zum Artikel

Rache-Porno: Warum der Fall Katie Hill aufhorchen lässt

165
Link zum Artikel

Warum kalte Kartoffeln gesünder sind – und sogar beim Abnehmen helfen

16
Link zum Artikel

Handy NICHT im Flugmodus: Wie gefährlich ist das? Ein Pilot erklärt

73
Link zum Artikel

Erster Cyborg der Welt: Dieser Mann hört mit einer Antenne im Kopf Farben

30
Link zum Artikel

Astérix ist 60 – und hier erfährst du, wie du als Gallier heissen würdest

148
Link zum Artikel

Lonely Planet setzt dieses Land auf Platz 1 – doch das ist kaum auf den Hype vorbereitet

61
Link zum Artikel

Wie viele dieser Comic-Helden kennst du noch? (Nur für Experten)

78
Link zum Artikel

«Ich habe Scheisse gebaut» – wegen ihm wartete die Schweiz bis 23 Uhr aufs Schlussresultat

47
Link zum Artikel

27 Fails, die dich heute zum Lachen bringen. Gönn dir!

140
Link zum Artikel

Warum dieser 23-Jährige Schweizer lieber in Nordsyrien stirbt, statt nach Hause zu kommen

83
Link zum Artikel

9 nervige Schülertypen, die ich unterrichten «durfte»

66
Link zum Artikel

11 Dinge, die jeder Android- und iPhone-Nutzer über das Fairphone 3 wissen sollte

27
Link zum Artikel

«Ein Mann holt sich von zwei Lesben, was er haben will: Porno»

68
Link zum Artikel

Die Lösung der Lebensmittelkrise könnte aus Nigeria kommen – in Gestalt dieser Frau

73
Link zum Artikel

Googles smarte Lautsprecher verstehen nun Schweizerdeutsch – und das können sie sonst noch

44
Link zum Artikel

Abonniere unseren Newsletter

11
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
11Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Edprob1 08.10.2014 11:02
    Highlight Highlight Bei diesem kollektiven versagen der westlichen Militärmacht zeigt sich wiedereinmal, das die Billionen (europäische) von Dollar die für highttec waffensysteme (Drohnen,Satelliten, Handyordung usw.) ausggegeben wurden, bei einem solchen Krieg und Gegner für die Katz war.
    Kriege wie im Desertstorm wo die Ziele offen in der Wüste herumstanden, und wie in einem Schiessstand vernichtet werden konnten, wird es nicht mehr geben.
  • Zeit_Genosse 08.10.2014 10:53
    Highlight Highlight Wo ist der Rest der Welt? Jetzt für die "Drecksarbeit" nach den USA zu rufen, oder ein Versagen aus der Ferne zu diagnostizieren ist von jenen unanständig die sich nicht engagieren. Die USA trägt einen Teil mit der Lufthoheit und der Bekämpfung von taktischen Zielen und grosser Waffensysteme bei. Es ist nicht alleine der Kampf der USA, auch wenn sie stärker in der Pflicht sind. Die USA muss für ein Versagen der Weltgemeinschaft hinhalten.
  • zombie1969 08.10.2014 10:36
    Highlight Highlight Die türkische Regierung grub sich ihr eigenes Loch durch seine Aktionen in der Vergangenheit. Was die Türkei jetzt macht, ist relativ unerheblich. In der Vergangenheit hat sie jedenfalls nach allen Mitteln Syrien destabilisiert. Die türkische Regierung ist mitschuldig an dem syrischen Bürgerkrieg, der Ausbreitung des Islamismus in der Region, den Zerstörungen, den Flüchtlingsströmen und der unglaublich hohen Zahl an Toten. Genau das wirft man heute der Türkei vor.
    Nun versucht sich die Türkei in Vorwärtsverteidigung, indem sie ihre Interessen durch die Besetzung des Nachbarlandes versucht zu erhalten. Statt eines sunnitischen Protektorats hat die Türkei nun Millionen Flüchtlinge, vielleicht bald einen Kurdenstaat an den Grenzen, Islamisten im Nachbarland und sogear im eigenen Land.
    Die gegenwärtige Schadenfreude im "Westen" spiegelt nur die missglückte Grossmachtpolitik der Türkei wieder. Und es wird nicht besser!
  • Hirni 08.10.2014 10:34
    Highlight Highlight Die Frage sei erlaubt: Und wo sind die Türken, die Araber, die Deutschen, die Franzosen, die Engländer etc.?
    Sich aufregen über die Amerikaner, ganz gleich in welcher Rolle, gehört seit Jahren zum Standard. Verantwortung nimmt man gemeinsam wahr!
  • Querkopf 08.10.2014 10:14
    Highlight Highlight Der Bericht und die Kommentare sind völlig beschränkt. Der Kern des Konfliktes und der Gewalt werden übersehen oder ist gar nicht bekannt. In Syrien und im Irak ist die Bevölkerung mehrheitlich schiitisch. Die Araber und die Türken befürchten, dass Syrien und der Irak definitiv vom Iran beherrscht werden. IS ist ein Werk der Araber und der Türken. Es ist klar dass bei dieser Ausgangslage der Westen zögert und abwartet. Bush-Bashing ist völlig absurd und zeigt, dass man von historischen und regionalen Gegebenheiten keine Ahnung hat.
  • mcnukem 08.10.2014 10:05
    Highlight Highlight ich verstehe die ganze kritik an den usa gerade nicht. die amerikaner können es niemandem recht mache, ob sie in den krieg ziehen oder nicht, es finden sich immer und überall neue gegner.
    die die endlich auch mal handeln müssten wären meiner meinung nach die europäer und türken, denn die sind nun direkt bedroht mit der is vor der haustüre.
  • The Destiny // Team Telegram 08.10.2014 09:41
    Highlight Highlight Um etwas, um das man nicht gekämpft hat kann man auch nicht als aufgegeben deklarieren.
  • Devante 08.10.2014 09:35
    Highlight Highlight die USA hätten energischer eingreifen müssen, aber wirklich versagt hat hier vor allem die türkei, allen voran Erdogan.....
    • Joshzi 08.10.2014 12:48
      Highlight Highlight Ich sehe auch Europa in der Pflicht. Wir haben die letzten Jahre von den Veränderungen in dieser Region kräftig profitiert, von günstigem Öl und Waffenlieferungen. Wurden dabei aber niemals müde das eigenmächtige Vorgehen der USA zu kritisieren und haben uns meistens aus allen schwierigen Operationen herausgehalten, Ausnahme war dabei Großbritannien.
  • Joshzi 08.10.2014 09:22
    Highlight Highlight Wer sich die Kritik an den USA in den vergangenen Jahren vor Augen führt, der kann diese Haltung absolut verstehen. Warum sollen sie für eine passive Haltung der restlichen Welt in die Bresche springen? Jetzt ist die restliche Welt gefordert und diese weiss genau, warum sie vor dem Massaker und den Verbrechen in der Region die Augen verschliesst. Die heftigsten Kritiker amerikanischer "Sicherheitspolitik" wären nun gefragt mit ihren Vorschlägen, aber ausser verbalen Gesten gibt es da nichts Konkretes. Also einfach abwarten und sich mit den Überlebenden arrangieren - und weiter Waffen liefern.
  • Too Scoop 08.10.2014 08:52
    Highlight Highlight Grauenhaft!

Chemiewaffen für Assad-Partner – diese Basler Firma steckt hinter dem Export

Im Jahr 2013 wurde der Nervenkampfstoff Sarin gegen Zivilisten der syrischen Hauptstadt Damaskus eingesetzt. Die internationale Empörung war gross. Präsident Bashar al-Assad willigte schliesslich ein, seine Chemiewaffen und deren Ausgangsstoffe zu zerstören.

Massgeblich beteiligt an der Vernichtungsaktion war das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) – rund eine Million Schweizer Franken wurde dafür beigesteuert.

Letztes Jahr wurde bekannt, dass wenige Monate danach …

Artikel lesen
Link zum Artikel