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Ratloser US-Präsident

Obama zum Kampf gegen IS: «Wir haben noch keine Strategie»

29.08.2014, 05:3029.08.2014, 09:55
Barack Obama sucht Bündnispartner.
Barack Obama sucht Bündnispartner.Bild: Manuel Balce Ceneta/AP/KEYSTONE

Die USA suchen nach den Worten von Präsident Barack Obama nach einer Strategie für den Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS). «Wir haben noch keine Strategie», sagte er am Donnerstag in Washington.

Teil der Lösung müsse es sein, ein Bündnis mit betroffenen Ländern zu schmieden, die gemeinsam gegen IS vorgingen. Er habe Aussenminister John Kerry gebeten, dafür in die Region zu reisen. Verteidigungsminister Chuck Hagel habe er zudem angewiesen, «eine Reihe von Optionen» für Militärmassnahmen vorzulegen.

Zuletzt war spekuliert worden, ob die USA ihre derzeitigen Angriffe gegen IS im Irak auch auf Syrien ausdehnen. Obama machte aber keine Andeutungen, ob dies bald der Fall sein könnte. 

Bündnispartner gesucht

Er sagte er werde weiter mit seinem Nationalen Sicherheitsrat über eine umfassende Strategie sprechen und weitere Schritte erst auch mit dem Kongress beraten. «Wir müssen sicher sein, klare Pläne zu haben», sagte er. Der Fokus bleibe, die Terrormiliz im Irak zu besiegen, aber es sei auch nötig, «Syrien in gewisser Art zu stabilisieren».

Zuvor hatte die arabische Tageszeitung «Al-Sharq al-Awsat» berichtet, dass die USA ein Bündnis mit anderen westlichen und arabischen Staaten schmiedeten, um Angriffe auf den IS in Syrien vorzubereiten. Zudem solle der Militäreinsatz gegen die Miliz im Nachbarland Irak ausgedehnt werden. Eine offizielle Bestätigung für den Bericht gab es nicht.

Kongress soll über Militäraktion in Syrien entscheiden

Republikaner und Demokraten in den USA wollen den Kongress über mögliche Militäraktionen in Syrien abstimmen lassen. Sie seien besorgt über das brutale Vorgehen des IS, schrieben die Demokraten James McGovern und Barbara Lee sowie der Republikaner Walter Jones.

Der laufende Einsatz im Irak scheine aber über die eigentlich geplante, begrenzte Mission hinauszugehen, hiess es in ihrem gemeinsamen Brief an den Republikanerführer John Boehner. (sda/dpa)

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