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epa04528865 (L-R) Tibetan spiritual leader the Dalai Lama, Betty Williams, co-founder of Community of Peace People, and Liberian peace activist Leymah Gbowee, during the award ceremony of the 14th World Summit of Nobel Peace Laureates at Rome's City Hall, in Rome, Italy, 14 December 2014.  EPA/ALESSANDRO DI MEO

Der Dalai Lama, Betty Williams, Mitbegründerin der nordirischen Organisation «Community of Peace People», und die liberianische Friedensaktivistin Leymah Gbowee.  Bild: EPA/ANSA

Gefährliche Konflikte

Friedensnobelpreisträger warnen vor Kaltem Krieg und Atomkrieg



Zum Abschluss eines dreitägigen Treffens von Friedensnobelpreisträgern in Rom haben die Teilnehmer vor der wachsenden Gefahr eines neuen Kalten Krieges oder Atomkrieges gewarnt. «Einige Grossmächte» seien der Meinung, dass sie ihre Ziele mit der Anwendung von Gewalt erreichen könnten, hiess es in einem am Sonntag veröffentlichten gemeinsamen Text, ohne dass einzelne Länder genannt wurden. Falls diese Tendenz unkontrolliert bleibe, drohe ein «neuer, noch gefährlicherer Kalter Krieg».

Die Friedensnobelpreisträger prangerten zugleich den «als Religion verkleideten Fanatismus» an. Sie verwiesen zudem auf «zunehmend gefährliche existierende oder schwelende Konflikte», insbesondere in Syrien, im Irak, in Israel und den Palästinensergebieten, Afghanistan und im Südsudan. Der Konflikt in der Ukraine gefährde die Stabilität in Europa und untergrabe Europas «Fähigkeit, eine positive Rolle in der Welt zu spielen».

Nelson Mandela gewidmet

Teilnehmer am Symposium waren unter anderen der ehemalige sowjetische Staats- und Parteichef Michail Gorbatschow, der polnische Ex-Solidarnosc- und Staatschef Lech Walesa, die iranische Menschenrechtsaktivistin Schirin Ebadi, die für ihr Engagement gegen Landminen ausgezeichnete Jody Williams aus den USA und der ehemalige Präsident Ost-Timors, José Ramos-Horta.

Auch der Dalai Lama besuchte das 14. Gipfeltreffen der Nobelpreisträger, das dem ehemaligen südafrikanischen Präsidenten und Anti-Apartheid-Kämpfer Nelson Mandela gewidmet war. (dhr/sda/afp)

epa04528839 Rome's Mayor Ignazio Marino (L) shakes hands with Nobel Peace Prize co-winner Yemen's Arab Spring activist Tawakkol Karman (R), as they attend the award ceremony of the 14th World Summit of Nobel Peace Laureates at Rome's City Hall, in Rome, Italy, 14 December 2014.  EPA/ALESSANDRO DI MEO

Roms Bürgermeister Ignazio Marino schüttelt der jemenitischen Friedensnobelpreisträgerin Tawakkol Karman die Hand.  Bild: EPA/ANSA

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