Gesellschaft & Politik
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Wreckage is pictured near a pro-Russian separatist checkpoint at the site of the downed Malaysian airliner MH17 near the village of Rozsypne in the Donetsk region August 4, 2014. Ukrainian government forces recaptured an important railway hub from pro-Russian rebels in the east of the country, with five soldiers killed and 15 others wounded over the last 24 hours, a security official in Kiev said on Monday.  REUTERS/Sergei Karpukhin (UKRAINE - Tags: POLITICS CIVIL UNREST DISASTER TRANSPORT)

Trümmerteile der MH17 liegen zum Abtransport bereit. Bild: SERGEI KARPUKHIN/REUTERS

Flugzeugabsturz

Untersuchungsbericht zu Absturz von MH17 «in wenigen Wochen»

Die Niederlande wollen bald über die Absturzursache von MH17 informieren. Die Ermittler arbeiten in Den Haag, haben aber genug Material, um zu arbeiten.

Der erste Bericht zum Absturz des malaysischen Flugzeugs über der Ostukraine mit 298 Toten könnte nach Angaben niederländischer Ermittler «in wenigen Wochen» veröffentlicht werden. Es liege «genügend Material für einen vorläufigen Bericht» vor, sagte der Sprecher des niederländischen Untersuchungsbüros für Sicherheit (OVV) am Montag.

Aufenthalt in der Ukraine nicht unabdingbar

Das Ermittlerteam werde nun in Den Haag stationiert sein, zur Auswertung der Informationen sei ein Aufenthalt in der Ukraine nicht unabdingbar, sagte der OVV-Sprecher weiter. Einige internationale Beobachter seien in die Niederlande zurückgekehrt, ohne den Absturzort in Augenschein genommen zu haben. Ukrainische Experten waren kurz nach dem Absturz der Boeing 777 von Malaysia Airlines am 17. Juli an der Unglücksstelle, später auch Gerichtsmediziner aus den Niederlanden, Australien und Malaysia. Unter den Insassen der Passagiermaschine waren 193 Niederländer.

Absturzursache im Fokus

Das OVV erklärte, dass es nur untersuche, was Flug MH17 zum Absturz gebracht habe, nicht wer dafür verantwortlich sei. Kiew und der Westen werfen den prorussischen Separatisten vor, die Maschine am 17. Juli auf dem Weg von Amsterdam nach Kuala Lumpur mit einer Boden-Luft-Rakete abgeschossen zu haben. (sda/afp)



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