Gesellschaft & Politik
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Katholische Kirche

Papst richtet Friedensappell an Süd- und Nordkoreaner

Pope Francis walks with his pastoral staff prior to the start of a Mass of reconciliation at Seoul's main cathedral, in South Korea, Monday, Aug. 18, 2014. Pope Francis wrapped up his first trip to Asia on Monday by challenging Koreans - from the North and the South -  to reject the

Papst Franziskus an der Messe in Seoul. Bild: Gregorio Borgia/AP/KEYSTONE

Papst Franziskus hat die Völker der verfeindeten Nachbarstaaten Nord- und Südkorea bei einem Gottesdienst in Seoul zur Versöhnung aufgerufen. «Alle Koreaner sind Brüder und Schwestern, Mitglieder derselben Familie, ein Volk», sagte er bei der Messe am Montag.

Nur Vergebung könne zu Aussöhnung führen, auch wenn dies «unmöglich» erscheine. Anschliessend bat der Papst am letzten Tag seiner Südkorea-Reise zu einem gemeinsamen Friedensgebet. An der Messe in der Myeongdong-Kathedrale nahm auch Südkoreas Präsidentin Park Geun-Hye teil.

Besuch von Militär-Manövern überschattet

Die Teilung der koreanischen Halbinsel im Jahr 1948 wurde durch den Koreakrieg (1950-53) manifestiert, der ohne ein Friedensabkommen endete. Formell befinden sich die beiden Nachbarstaaten noch immer im Kriegszustand. Die Anreise von Katholiken aus dem kommunistischen Norden zu den Gottesdiensten des Papstes in Südkorea wurde von der Regierung in Pjöngjang untersagt.

Überschattet wurde der Papstbesuch von nordkoreanischen Raketentests und dem Beginn einer gemeinsamen Militärübung Südkoreas mit den USA am Montag. Pjöngjang wertete das Manöver als «gefährliche» Übung für einen Atomkrieg und drohte mit militärischen Vergeltungsschlägen.

Papst Franziskus war am Donnerstag in Seoul eingetroffen. Für das Oberhaupt der katholischen Kirche ist es die erste Asienreise überhaupt. Offizieller Anlass des Besuchs waren die Jugendtage der asiatischen Katholiken. (sda/afp)



Das könnte dich auch interessieren:

Fotograf schiesst DAS Foto der Notre-Dame und muss sich nun gegen Fake-Vorwürfe wehren

Link zum Artikel

Das grösste Verdienst von Tesla sind nicht die eigenen Autos

Link zum Artikel

Schluss mit Lügen! So lässt sich die ganze Welt allein mit grüner Energie versorgen

Link zum Artikel

Vergiss Tinder! Hier erfährst du, welches Potenzial deine Fassade hat 😉

Link zum Artikel

17 katastrophale Tinder-Chats, die definitiv niemanden antörnen

Link zum Artikel

Vermisst und wieder aufgetaucht – 9 Fälle von Kindern, die verschwunden waren

Link zum Artikel

Mit diesen 21 Fakten kannst du beim kommenden «Game of Thrones»-Marathon angeben

Link zum Artikel

«SRF Deville» verkündet Pfadi-Putsch in Liechtenstein – diese finden's gar nicht lustig

Link zum Artikel

Brauchen wir einen Green New Deal, um eine Rezession zu vermeiden?

Link zum Artikel

Wie rechte Ideologen den Brand von Notre-Dame für ihre Zwecke instrumentalisieren

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Ja, in der Schweiz gibt es Obdachlose – und so leben sie

Man weiss, es gibt sie, man sieht sie aber kaum: Obdachlose in der Schweiz. Eine neue Studie liefert nun erstmals Anhaltspunkte darüber, wer sie sind, wie sie leben und wie man ihnen am besten helfen kann.

Sie schlafen bei Bahnhöfen, breiten ihre paar Habseligkeiten unter einer Brücke aus und wärmen sich, so gut es geht, vor Ladeneingängen: Gassenarbeiter von Genf bis Zürich sagen alle, es gebe immer mehr Obdachlose in den Schweizer Strassen. Belegen lässt sich das nicht. Die Obdachlosigkeit ist ein statistisches Niemandsland. Keiner weiss, welche Schicksale sich hinter den Personen ohne Wohnung verbergen, wie sie genau leben und wie viele es hierzulande gibt.

Eine Studie der Fachhochschule …

Artikel lesen
Link zum Artikel