DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Kompromiss im Erdgasstreit

Die Ukraine bezahlt 378 Millionen Dollar für russisches Gas

06.12.2014, 09:0006.12.2014, 09:16

Die Ukraine hat mit der Überweisung eines Millionenbetrags an Russland den Weg für die ersten Gaslieferungen seit dem von Moskau im Sommer verhängten Lieferstopp freigemacht. Laut ukrainischen Angaben wurden 378 Millionen Dollar an die russische Gazprom überwiesen.

Der staatliche ukrainische Versorger Naftogaz machte am Freitag keine Angaben dazu, welche Menge an Gas für die Summe gekauft werden solle. Nach früheren Angaben des ukrainischen Wirtschaftsministeriums geht es um eine Grössenordnung von einer Milliarde Kubikmeter.

Nach dem im Gasstreit gefundenen Kompromiss soll das erste Gas spätestens 48 Stunden nach Eingang der Vorauszahlung fliessen. In der Ukraine herrschen kalte Wintertemperaturen. Seit Beginn der Heizsaison Anfang Oktober sind die Gasreserven stark geschrumpft. (sda/reu)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

«Es ist eine Katastrophe!»: Swiss-Chef Vranckx über Omikron und aggressive Passagiere
Der Chef der Lufthansa-Tochter nimmt Stellung zu den grossen Unsicherheiten in der Aviatikindustrie, den neuen Reiseregeln und drohende Personalengpässe nach der Impfpflicht.

Omikron hält die Welt in Atem. Wie beunruhigt sind Sie?
Dieter Vranckx: In Bezug auf Omikron bin ich nur teilweise alarmiert. Was mich viel stärker beunruhigt ist der Umgang damit, und damit meine ich die Quarantäneliste des Bundes. Wir haben in der Vergangenheit gelernt, dass Quarantänen nichts helfen, das Virus lässt sich an der Grenze nicht aufhalten. Die Pandemie lässt sich so nicht eindämmen.

Zur Story