Gesellschaft & Politik
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Armed pro-Russian activists occupying the police station in the eastern Ukraine town of Slovyansk carry riot shields on Saturday, April 12, 2014. Pro-Moscow protesters have seized a number of government buildings in the east over the past week, undermining the authority of the interim government in the capital, Kiev. (AP Photo/Efrem Lukatsky)

Prorussische Aktivisten. Bild: AP

Krim-Krise

Ukrainische Regierung startet Anti-Terror-Einsatz

Die Ukraine reagiert auf die Besetzungen von Gebäuden durch prorussische Separatisten in der Stadt Slawjansk: Innenminister Awakow wies Sicherheitskräfte aus dem ganzen Land an, gegen die Aktivisten vorzugehen.



Einheiten aller Sicherheitskräfte des Landes seien beteiligt, schrieb Übergangsinnenminister Arsen Awakow auf seiner Facebook-Seite. Im Internet wurde verschiedentlich über Schüsse in der Stadt berichtet, ohne dass es nähere Informationen über die Lage dort gab. Das Innenministerium hatte am Samstagabend Russland eine «Aggression» vorgeworfen.

Demnach hatten Angreifer in Kampfanzügen unter «Russland! Russland!»-Rufen dutzender Zivilisten die Kontrolle über das Polizeikommissariat und den Sitz des Geheimdienstes SBU in Slawjansk übernommen. Die 100'000-Einwohner-Stadt Slawjansk liegt rund 60 Kilometer von der Grossstadt Donezk entfernt.

Auch in Donezk stürmten prorussische Gruppen das Hauptquartier der Polizei, indessen es in Kramatorsk und Krasnyi Lyman nach Angriffen «bewaffneter Kämpfer» auf Verwaltungsgebäude Schusswechsel mit den Sicherheitskräften gab.

Seit Wochen fordern prorussische Gruppen eine Angliederung der Region an Russland nach dem Vorbild der Krim oder zumindest ein Referendum über mehr Autonomie der Region. Eine föderalistische Ukraine lehnt die Übergangsregierung in Kiew aber ab - sie fürchtet ein Auseinanderbrechen des Landes.

Die Präsenz uniformierter, bewaffneter und offenkundig gut organisierter Gruppen schürt den Verdacht, dass es sich wie bereits auf der Krim um russische Militärangehörige handelt. Die massive russische Truppenpräsenz an der Grenze schürt zudem die Sorge vor einer Intervention. (mbu/sda/afp)

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