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Eventuell Kriegsverbrechen in der Ukraine

Human Rights Watch wirft Kiew und Milizen Tötung von Zivilisten vor



Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW) hat ukrainischen Truppen und Milizen vorgeworfen, bei Raketenangriffen auf bewohnte Gebiete im Osten des Landes mindestens 16 Zivilisten getötet zu haben. Die mindestens vier Angriffe seien zwischen dem 12. und 21. Juli im Gebiet der Grossstadt Donezk erfolgt, erklärte die Organisation am Donnerstag.

Dabei seien zielungenaue Raketen vom Typ Grad eingesetzt worden. Dies verstosse gegen internationales humanitäres Recht und könne als Kriegsverbrechen geahndet werden.

Auch die bewaffneten Gegner der Kiewer Regierung setzen HRW zufolge Grad-Raketen ein. Die Organisation rief die Konfliktparteien auf, sofort auf den Einsatz dieser Waffen in Siedlungsgebieten zu verzichten. Die Wahrscheinlichkeit, Zivilisten zu töten und zu verletzen sei hoch.

Die Grad-Raketen stammen ursprünglich aus sowjetischer Produktion und werden auch Katjuschas genannt. Im Kampf gegen Hitlers Wehrmacht setzte die Sowjetunion im Zweiten Weltkrieg grosse Stückzahlen dieser Raketen ein. Die dafür konstruierten Abschussrampen wurden als Stalin-Orgeln bezeichnet. (sda/afp)

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