Gesellschaft & Politik
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Russia's presidential human rights ombudsman Vladimir Lukin, left, and members of foreign military observers, German Col. Axel Schneider, second from left, watch other members hug at each other following their release in Slovyansk, eastern Ukraine, Saturday, May 3, 2014. The leader of pro-Russia insurgents in the eastern Ukrainian city of Slovyansk said the military observers from the Organization for Security and Cooperation in Europe who were held for more than a week have been released. (AP Photo/Alexander Zemlianichenko)

Die Militärbeobachter der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) sind am Samstag in der Ostukraine freigelassen worden.  Bild: AP/AP

Ukraine-Krise

Schwere Kämpfe im Osten der Ukraine trüben die Erleichterung über die Freilassung der OSZE-Beobachter

In Odessa sterben Dutzende Menschen durch Brandstiftung, im Osten der Ukraine werden schwere Kämpfe gemeldet. Kiew spricht von Krieg, Russland gibt dem Westen die Schuld. Immerhin sind die OSZE-Mitarbeiter wieder frei. 



In der Ukraine überschlagen sich die Ereignisse. Ukrainische Truppen sind am Samstag den zweiten Tag in Folge massiv gegen Separatisten im Osten vorgegangen. Die Regierung in Kiew meldete schwere Gefechte in der Stadt Kramatorsk.

A woman walks past a burnt-out vehicle in Kramatorsk, eastern Ukraine May 3, 2014. Ukrainian forces have retaken the security service headquarters in the eastern town of Kramatorsk, south of rebel stronghold Slaviansk, the country's Interior Ministry said on Saturday.   REUTERS/Marko Djurica (UKRAINE - Tags: POLITICS CIVIL UNREST)

Kramatorsk Bild: Reuters

In Slawjansk liessen die prorussischen Kräfte die vor über einer Woche festgenommenen OSZE-Beobachter frei. Sie übergaben ihre Geiseln dem russischen Sondergesandten Wladimir Lukin. Ausserhalb der Stadt nahm der Generalsekretär des Europarats,Thorbjørn Jagland, die Männer in Empfang.

Die Freigelassenen äusserten sich glücklich über das Ende ihrer Gefangenschaft. Es herrschten «Glück und grosse Erleichterung», sagte der deutsche Oberst Axel Schneider vor Journalisten nahe der Stadt Donezk. 

OSCE observer Axel Schneider (L) hugs a colleague on a road 30 km (19 miles) from Donetsk in eastern Ukraine May 3, 2014, after being freed by pro-Russian separatists. A group of military observers who were seized last week by pro-Russian separatists in Slaviansk has been released, the Organization for Security and Cooperation in Europe (OSCE) confirmed on Saturday.  REUTERS/Marko Djurica (UKRAINE - Tags: POLITICS CIVIL UNREST)

Axel Schneider (links) Bild: Reuters

Russland drängt Kiew zu Ende des Militäreinsatzes

US-Aussenminister John Kerry bezeichnete die Freilassung als «Fortschritt» in der Krise um die Ukraine. Die USA seien «sehr zufrieden, dass die OSZE-Inspektoren heute freigelassen wurden», sagte Kerry am Samstag bei seiner Ankunft in Kongo-Kinshasa.

Um die Spannungen abzubauen«, müsse Russland aber mehr tun. Moskau müsse insbesondere »seine Unterstützung für die Separatisten« aufgeben, sagte Kerry. Er hatte zuvor nach eigenen Angaben mit seinem russischen Amtskollegen Sergej Lawrow telefoniert. 

«Abbruch der Militäroperation gegen die Bevölkerung»

Forderung Lawrows an die OSZE

Dieser forderte seinerseits die USA auf, «das Regime in Kiew zu zwingen, (...) sofort die Militäroperationen im Südosten zu stoppen, seine Truppen zurückzuziehen und Demonstranten freizulassen», wie das russische Aussenministerium erklärte. 

Lawrow forderte auch die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) auf, ihren Einfluss auf Kiew geltend zu machen, um einen «Abbruch der Militäroperation gegen die Bevölkerung in den südostukrainischen Regionen» zu erreichen. 

epa04167189 Switzerland's Federal President Didier Burkhalter, the Organization for Security and Co-operation in Europe (OSCE) Chairperson-in-Office, talks to journalists during a media conference following his visit to and talks with Ukrainian officials in Kiev, Ukraine, 14 April 2014.  EPA/PETER KLAUNZER

Bundespräsident Didier Burkhalter Bild: EPA/KEYSTONE

Er telefonierte dazu mit Bundespräsident Didier Burkhalter, der derzeit den OSZE-Vorsitz innehat. Burkhalter seinerseits dankte allen an der Freilassung beteiligten Staaten für ihre Bemühungen. 

Die Grafik der Washington

Gewalteskalation in Kramatorsk

Parallel eskalierte in der Ex-Sowjetrepublik die Gewalt. Besonders schwere Kämpfe tobten am Samstag in der Stadt Kramatorsk bei Slawjansk. Mindestens zwei Menschen wurden getötet. Ein Fernsehturm sowie mehrere Strassensperren seien in der Hand der Regierungstruppen, berichtete der ukrainische Innenminister Arsen Awakow. 

Das Anti-Terror-Zentrum in Kiew teilte mit, die Vororte von Slawjansk würden mittlerweile von Sicherheitskräften kontrolliert. Auch in Slawjansk sollen bei neuen Gefechten wieder mehrere Menschen getötet worden sein. Im nahen Dorf Andrejewka seien am Vorabend 10 Menschen getötet und 40 verletzt worden. Die Regierung in Kiew hatte den Tod von zwei Soldaten bekanntgegeben. 

«Die Hände der Führung in Kiew stecken bis zum Ellbogen in Blut»

Kremlsprecher Dmitri Peskow

Dutzende Tote in Odessa

In der Hafenstadt Odessa am Schwarzen Meer, wo es bislang weitgehend ruhig geblieben war, lieferten sich am Freitag Anhänger und Gegner der Übergangsregierung in Kiew schwere Strassenschlachten. Dabei wurde das zentrale Gewerkschaftshaus in Brand gesetzt, wo Dutzende Menschen starben. Die Staatsanwaltschaft zählte insgesamt es 46 Tote, 214 Verletzte und 144 Festnahmen. 

A protester throws a petrol bomb at the trade union building in Odessa May 2, 2014. At least 38 people were killed in a fire on Friday in the trade union building in the centre of Ukraine's southern port city of Odessa, regional police said.  REUTERS/Yevgeny Volokin (UKRAINE - Tags: POLITICS CIVIL UNREST)

Odessa Bild: Reuters

Kiew macht Westen für die Gewalt verantwortlich

Die prowestliche Regierung in Kiew machte die einstige Führung um den entmachteten Präsidenten Viktor Janukowitsch für die Gewalt verantwortlich. Von ihrem Exil in Russland aus habe sie die Zusammenstösse organisiert, sagte eine Sprecherin des ukrainischen Geheimdienstes SBU. Übergangspräsident Alexander Turtschinow ordnete eine zweitägige landesweite Trauer an. 

Russland gab hingegen der ukrainischen Regierung die Schuld. «Die Hände der Führung in Kiew stecken bis zum Ellbogen in Blut», sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow der Agentur Interfax zufolge. (dwi/sda/reu/dpa/afp) 

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    Alle Leser-Kommentare
  • zombie1969 04.05.2014 08:13
    Highlight Highlight Die Krimtataren beginnen sich zu wehren gegen ihre neuen Herrscher auf der Krim. In Odessa spüren die maskierten Moskaumilizen starken Gegenwind. Scheinbar doch keine leichte Beute diese Ukraine.
  • Slowsmoker! 03.05.2014 17:49
    Highlight Highlight Horny - in Sachen EU gebe ich Dir teilweise Recht. Aber bei der Ukraine solltest Du Deine Meinung nochmals reflektieren. Russland betreibt ein arges Spiel mit der leidgeprüften Ukrainischen Bevölkerung und treibt systematisch einen Keil dazwischen.

    Freiheit für die Ukraine. Wir müssen die Ukraine unterstützen und aus der langandauernden Hegemonie Russlands befreien.

    Euer Slowsmoker
    • Horny 04.05.2014 00:08
      Highlight Highlight Slowsmoker, der Anstoss des Übels war die Entscheidungsfrage der EU gegenüber der Ukraine, sich für eine Seite zu entscheiden. Mit welchem Interesse?
      Das der USA ist hinlänglich bekannt. Russland ist ein eigenständiger Staat, mit all seinen Ecken und Kanten. Doch in der Situation der Ukraine hat der Westen willentlich und Wissentlich die Büchse der Pandora geöffnet. Bis anhin hat Russland die Ukraine faktisch Finanziert, den alle industriellen Grossbetriebe im Osten und Südosten sind Russischen Ursprungs. Wenn Kiew zu blöd ist, den Osten und Süden in eine Übergangsregierung zu Integrieren, aus Angst, dies könnte die EU abschrecken, weil die eher Russisch orientiert sind, dann ist dies ein Ukrainisches Problem. Die Weststaaten verurteilen Russland, weil sich Russland erlaubt das Selbe zu tun wie die Weststaaten unter Führung der USA. Ist das Richtiger?
  • Eva 03.05.2014 15:46
    Highlight Highlight Bin schön froh, dass ihr nicht wirklich Politik macht. Putin hat das Ganze angezettelt und nun die Kontrolle verloren! Echt eine schwache Leistung. Kleine Männer waren schon früher gefährlich!
  • Horny 03.05.2014 13:57
    Highlight Highlight Wer hat wieder Nachgegeben, Russland. Wer hackt weiterhin auf Russland rum, USA und EU. Wer ruiniert andere und sich selbst systematisch, USA und EU, nicht Putin. Putin mag extrovertiert sein, er mag für viele unverständliche Ansichten haben, aber nicht er ruiniert die Russische Föderation, sondern die USA und EU.
    Die hirnamputierte Machtgeilheit und der vollkommene Verlust der Realität der sogenannten zivilisierten Weststaaten hat zu dieser Eskalation geführt, und nicht Russland oder Moskau. Beide, die USA und EU sind blind vor Gier und sehen nicht,
    das die Übergangsregierung in Kiew absolut unfähig ist und genauso extrem agiert wie der ausgeschlossene Osten. Zu dieser Sache gibt es eigentlich nur noch 1 Feststellung, HOCHMUT KOMMT VOR DEM FALL

    Der IWF spricht Milliarden Hilfsgelder, woher kommen diese Milliarden?
    Die EU verspricht Hilfsmilliarden, woher kommt dieses Kapital?
    Die USA verspricht 1 Milliarde Hilfskredit, wenn es denn auch wirklich ausbezahlt wird, den in leeren Versprechungen sind die bekanntlich Weltmeister.
    Aber der grösste Unterschied besteht darin, dass die USA wenigstens Druckereien sein Eigen nennt, was die EU nicht von sich behaupten kann. Beide entsprechen mit ihren Schulden, umgerechnet auf die Bevölkerung, als Ruiniert. Die EU verfügt über eine Zentralbank ohne eigene Druckerei und ohne eigenes Kapital. Das selbe gilt für den IWF, der, wenn es ihm in den Kragen passt, das Kapital anderer verteilt, selbst jedoch nur aus Schulden besteht, genau wie die EZB. Durch diese fatale Fehlkonstrucktion der EU und Währungsunion, sind allein durch die Kosten, die dieses Fehlkonstruckt verursacht, viele Mitglieder überfordert. (Doppelte Regierungskosten für Alle) Mitglieder, die als Geberstaaten in die EU und Währungsunion eingetreten sind, sind heute dem Ruin nahe, usw.

    Weder die EU noch die USA wissen, was und wie viel Russland monatlich in die Ukraine gepumpt hat. Die wurde auch im Wissen getan, das die heutige Ukraine mitunter zu den Ursprungsstaaten der Sowjetunion und dem heutigen Russland gehört. Es besteht also eine Verbindung unter den beiden Staaten.
    Wo ist die Verbindung mit der USA, oder der EU?

    • px125 03.05.2014 16:24
      Highlight Highlight Eine eigenartige Sicht der Dinge. Ist es denn nicht legitim, dass ein souveräner Staat gegen selbsternannte «Bürgermeister» und von aussen (sprich Russland, Putin) unterstützte Rebellen und Besetzer von staatlichen Gebäuden vorgeht? Wenn sich die Ukraine gegen Westen annähern will, was natürlich Putin nicht gefällt, ist das Sache dieses Staates.
    • Horny 04.05.2014 09:52
      Highlight Highlight Px125, Doch klar ist es Sache und Recht eines jeden Staates sich zu entscheiden, wohin es will, doch dann müssen eben auch Entscheide akzeptiert werden, die nicht so ausgefallen sind, wie man will. Aber vor allem müssen alle am Tisch Platz nehmen dürfen, nicht nur die, die erwünscht sind.
  • Jol Bear 03.05.2014 11:20
    Highlight Highlight Die Ukrainepolitik der EU wird von Eigeninteresse und von Unfähigkeit zum Verständnis russischer Interessen und Mentalität dominiert (vergleichbar mit der damaligen Irakpolitik von US-Präsident Bush). Ich vermute, dass der Besuch des 70-jährigem Altkanzlers Gerhard Schröder bei Putin, deren demonstrativ freundschaftliche Umarmung und die anschliessenden Gespräche der entscheidende Auslöser für die Freilassung der OSZE-Beobachter waren. Schröder wurde für sein Treffen mit Putin in Deutschland arg abgekanzelt, doch scheint er zu beweisen, dass er hinsichtlich Diplomatie der heutigen Bundesregierung haushoch überlegen ist.
    • wir-2 03.05.2014 11:40
      Highlight Highlight vielleicht stimmts, vielleicht aber auch nicht. wer weiss...
  • zombie1969 03.05.2014 10:10
    Highlight Highlight Die EU hat nun von Putin eine Steilvorlage bekommen, um Russland für einige Jahre wirtschaftlich zurückzuwerfen. Die EU zögert allerdings noch, die Sanktionen gegen Russland durchzusetzen. Wenn Putin so weiter macht, dann wird er die Menschen in seinem Land noch tiefer in den Abgrund reissen. Putin lebt nicht ewig, seine Politik, seine Grossmachtsansprüche werden bis zum Ende seines Lebens das Schicksal Europas mitbestimmen, aber seine Ära geht irgendwann auch zu Ende. Der Westen muss aus seiner Stärke heraus mit Russland verhandeln, denn nur diese Sprache werden Putin und seine Anhänger verstehen.
  • massimo52 03.05.2014 09:52
    Highlight Highlight Seit ueber einer Woche ist erwiesen, dass es sich nicht um OSZE-Mitarbeiter handelt! Bitte etwas mehr Sorgfalt in ihrer Berichterstattung!
    • wir-2 03.05.2014 11:41
      Highlight Highlight hab ich was verpasst? was sind das für Leute?
    • Horny 03.05.2014 14:10
      Highlight Highlight Es sind durch Kiew eingeladene Militärbeobachter, die Null und Nichts mit der OSZE Mission in der Ukraine zu tun hat.
    • Jonasn 03.05.2014 14:21
      Highlight Highlight Es sind sehr wohl OSZE Mitarbeiter. Nur in einer anderen OSZE Mission die schon länger läuft und die - by the way - auch von Russland abgesegnet war. Dass manche immer alles so drehen wollen bis es in ihr Meinungsbild passt...

      Und von wegen Schröder hat's erreicht. Blödsinn. Die zentrale Rolle hierbei hat die OSZE selbst gespielt, so auch bestätigt von Burkhalter.

      Interessant auch dass Russland nun selbst als Statement veröffentlicht:"Wir haben die Kontrolle über die Separatisten im Osten der Ukraine verloren". Komisch, letzte Woche noch hiess es aus Russland, die hätten keinen Einfluss genommen und haben nix damit zu tun. Wenn man nun aber die Kontrolle "verloren" hat, impliziert das doch recht deutlich dass man sie vorher hatte. So wie auf der Krim: während des Konflikts hat man ja keine Ahnung wer die Soldaten sind und 4 Wochen später sagt Putin selbst dass es Russen waren.
      Diese neue Kriegsführung der Russen ist hochinteressant und clever. Hinterlistig und falsch, aber erfolgreich. U.a. Auch weil es scheinbar echt viele Leite gibt, die trotzdem Putin alles glauben.

Folter, Verhaftungen und Vergewaltigungen – Aktivistin berichtet von der Hölle in Minsk

«Europas letzter Diktator» Alexander Lukaschenko klammert sich an seine Macht über Belarus, lässt auf Menschen schiessen und Gefangene foltern. watson hat mit Nataliya gesprochen, einer Aktivistin aus der Hauptstadt Minsk. Sie berichtet von der Hölle der Inhaftierung – und darüber, dass im Land die Jagd auf politische Gegner begonnen hat.

«Die wissen bestimmt schon, was ich hier so treibe», schreibt sie und fügt ein neutral-dreinblickendes Smiley hinzu. Es wirkt ein wenig, als habe sich Nataliya damit abgefunden, dass sie gerade gefährlich lebt.

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