Gesellschaft & Politik
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa04333273 A damaged truck stands at the roadside near Horlivka, Ukraine, 27 July 2014. According to reports, Ukrainian army has taken measures to regain control over Horlivka, a town considered a separatist stronghold.  EPA/IGOR KOVALENKO

Bild aus der rückeroberten Region. Bild: IGOR KOVALENKO/EPA/KEYSTONE

Schachtarsk und Tores

Ukrainische Armee stürmt Städte um MH17-Absturzstelle

28.07.14, 13:06

Die ukrainische Armee hat nach eigenen Angaben am Montag mehrere Städte um die Absturzstelle des Malaysia-Airlines-Fluges MH17 gestürmt. Die Truppen seien in die Städte Schachtarsk und Tores eingedrungen und lieferten sich Kämpfe mit prorussischen Separatisten.

Das erklärte der Pressedienst für den Militäreinsatz im Osten des Landes. Auch um die Ortschaften Perwomaysk und Snischne gebe es Kämpfe mit dem Ziel der «vollkommenen Befreiung».

Eine Boeing 777 der Malaysia Airlines war am 17. Juli mit 298 Menschen an Bord in der Ostukraine abgestürzt. Kiew und die Separatisten werfen sich seitdem gegenseitig vor, die Maschine abgeschossen zu haben.

Internationale Ermittlungsteams aus Australien und den Niederlanden hatten am Montagmorgen zudem erneut versucht, zu der Absturzstelle vorzudringen. Nach Angaben der Regierung in Den Haag zogen sie sich aus Sicherheitsgründen wegen der neuen Kämpfe aber zunächst wieder zurück. (aeg/sda/afp)



Hol dir die App!

Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Wie einst die «Krimgoten»

Hitler wollte Südtiroler auf der Krim ansiedeln

Die Halbinsel Krim geriet in ihrer wechselvollen Geschichte immer wieder ins Visier fremder Mächte. Auch die Nazis hatten Pläne für ihre Zukunft.

Seit Jahrhunderten ist die Halbinsel Krim wegen ihrer bedeutenden strategischen Lage ein Zankapfel. Dies spiegelt sich auch in der multiethnischen Zusammensetzung der Krim-Bevölkerung. Und Nazi-Deutschland wollte dort noch Südtiroler ansiedeln. 

«Die Krim muss von allen Fremden geräumt und deutsch besiedelt werden», gab Adolf Hitler bereits vor dem Russland-Feldzug im Sommer 1941 als Parole aus, wie der Historiker Lothar Krecker in seinem Buch «Deutschland und die Türkei im Zweiten …

Artikel lesen