Gesellschaft & Politik
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Ex-Präsident auf der flucht

Versucht Janukowitsch, über das Schwarze Meer nach Russland zu fliehen?



Nach Ausstellung eines Haftbefehls wegen Massenmordes, läuft die Fahndung nach dem abgesetzten ukrainischen Präsidenten Wiktor Janukowitsch auf Hochtouren. 

Am Samstag hatte der Ex-Präsident versucht, sich mit einer Privatmaschine aus seiner Heimatstadt Donezk im Osten des Landes ins nahe Russland abzusetzen. Die Flughafenbehörden verweigerten dem 63-Jährigen jedoch die Starterlaubnis.

Zuletzt soll der Flüchtige auf der Krim-Halbinsel am Schwarzen Meer gesehen worden sein. Janukowitsch habe am Sonntagabend ein Anwesen in Balaklawa auf der Krim verlassen, wie das Innenministerium mitteilte. Er sei im Auto mit unbekanntem Ziel abgereist. Im nahen Sewastopol ist die russische Marine stationiert.

Es kann weiterhin davon ausgegangen werden, dass sich Janukowitsch nach Russland absetzen will, seinem wichtigsten Verbündeten. Der direkteste Weg von der Krim nach Russland verläuft über den Seeweg. Die Meerenge von Kertsch, welche die beiden Länder trennt, ist an ihrer schmalsten Stelle nur vier Kilometer breit.

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    Alle Leser-Kommentare
  • zombie1969 24.02.2014 16:41
    Highlight Highlight Durchaus möglich, dass sich Putin nun ins Fäustchen lacht.
    Die schwer angeschlagene Ukraine ist er los. Keine Aufkäufe wertloser Staatsanleihen mehr. Überlässt den teuren Schlamassel dem Westen, der mit seinen Bedingungen nur scheitern kann. Die EU wird jetzt mal einige Milliarden versenken. Und zum Schluss greift Putin sich eventuell den gut da stehenden Osten der Ukraine ab.
    Putin muss sich um die Krim / Sevastopol / Schwarzmeerflotte ohnehin keine Sorgen machen, da die Krim eine "Autonome Republik Krim" in der Ukraine ist.

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