Gesellschaft & Politik
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

nach janukowitsch-sturz

In der Ukraine soll heute ein neuer Ministerpräsident gewählt werden



Das ukrainische Parlament will nach dem Sturz von Staatschef Viktor Janukowitsch und der Absetzung seiner Regierung am Dienstag einen neuen Ministerpräsidenten wählen.

Es gibt keine offiziellen Kandidaten, doch infrage kommen:

Arseni Jazenjuk - führt im Parlament die Fraktion der Vaterlanspartei von Julia Timoschenko

epa04090140 German foreign minister Frank-Walter Steinmeier (C), and his Polish colleague Radoslaw Sikorski (2-L), meet Ukrainian opposition leaders Vitali Klitschko (L), Arseni Jazenjuk (R) and Oleg Tjagnibok (2-R, in Kiev, Ukraine, 20 February 2014  EPA/TIM BRAKEMEIER

Bild: EPA/dpa

Pjotr Poroschenko - Unternehmer und früherer Aussen- und Wirtschaftsminister

Opposition leader Petro Poroshenko attends an anti-government rally in Kiev February 9, 2014. Thousands of Ukrainian protesters gathered for another big rally in central Kiev amid ongoing tensions and demands for President Viktor Yanukovich to resign. REUTERS/Gleb Garanich  (UKRAINE - Tags: POLITICS CIVIL UNREST)

Bild: Reuters

Die geplante Wahl des Regierungschefs gilt als weiterer wichtiger Schritt aus der schweren Krise. Da das Land vor dem Staatsbankrott steht, reisst sich niemand um den Posten des Regierungschefs. Die bisherige Opposition hatte am Wochenende nach monatelangen Protesten die Macht in Kiew übernommen und rasch alle wichtigen Posten besetzt. 

Janukowitsch wegen Massenmord gesucht

Die neue Führung lässt nach Janukowitsch wegen «Massenmordes» fahnden. Ein Ermittlungsverfahren gegen ihn sowie andere ranghohe Amtsträger sei eingeleitet worden, teilte der kommissarische Innenminister Arsen Awakow auf Facebook mit. 

Bei Protesten gegen Janukowitsch waren allein seit Dienstag mindestens 82 Menschen getötet worden. Dabei schossen Scharfschützen gezielt auf Demonstranten. Viele Ukrainer machen dafür unter anderem den geflohenen Innenminister Witali Sachartschenko und den abgetauchten Generalstaatsanwalt Viktor Pschonka verantwortlich. Das Parlament ernannte die Getöteten posthum zu «Helden der Ukraine». (rey/sda)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

FC Helvetia olé! Diese Politikerinnen kicken im neuen Frauen-Team des Parlaments

Frauen vor, noch ein Tor! Jetzt erobert der Frauenfussball auch das Bundeshaus. Im Beisein von Sportministerin Viola Amherd (CVP) feierten Parlamentarierinnen am Dienstagnachmittag vis à vis des Stadion Wankdorf die Gründung des FC Helvetia.

Der FC Helvetia ist die Antwort auf den 1967 gegründeten FC Nationalrat, wo seit 1997 laut der offiziellen Webseite auch Frauen mitspielen dürfen.

Die Idee zur Gründung des Teams hatte die Zürcher Nationalrätin Corina Gredig (GLP), wie sie gegenüber …

Artikel lesen
Link zum Artikel