Gesellschaft & Politik
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Neue Studie

Der Graben zwischen dem weissen und schwarzen Amerika ist tief – das zeigt die Wahrnehmung zum Fall Ferguson



Police wearing riot gear walk toward a man with his hands raised Monday, Aug. 11, 2014, in Ferguson, Mo. Authorities have made several arrests in Ferguson, where crowds have looted and burned stores, vandalized vehicles and taunted police after a vigil for an unarmed black man who was killed by police. (AP Photo/Jeff Roberson)

65 Prozent der schwarzen Amerikaner finden, die Polizei hat zu hart auf die Proteste reagiert. Nur 33 Prozent der Weissen teilen diese Meinung. Bild: Jeff Roberson/AP/KEYSTONE

Während sich die US-Kleinstadt Ferguson nach der Tötung eines unbewaffneten schwarzen Teenagers im Ausnahmezustand befindet, zeigen sich die Spannungen zwischen den Rassen in den USA auch anderweitig. Eine Studie des Pew Research Center mit 1000 Teilnehmern zeigt auf, dass die Wahrnehmung schwarzer und weisser Amerikaner zu den Ereignissen in Ferguson stark auseinander klafft.

Während 80 Prozent der Afroamerikaner finden, dass die Erschiessung des Teenagers Michael Brown «wichtige Fragen zur Rassen-Thematik» aufwerfe, sehen das nur 37 Prozent der weissen Bevölkerung so. 

Ganze 65 Prozent der schwarzen Amerikaner sind der Überzeugung, die Polizei sei bei ihrem Einsatz gegen die Demonstranten in Ferguson zu weit gegangen. Bei den weissen teilen lediglich 33 Prozent diese Ansicht.

Einen deutlichen Unterschied findet man auch beim Medienkonsum: 25 Prozent der weissen Bevölkerung verfolgt die Nachrichtenlage in Ferguson aufmerksam – bei den Afroamerikanern sind es 54 Prozent. (rey)

(Via Quartz)

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