DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Verkehr in New York lahmgelegt

Erneute Proteste gegen Rassismus und Polizeigewalt in den USA

06.12.2014, 06:4906.12.2014, 09:00

In den USA haben erneut tausende Menschen gegen Rassismus und Polizeigewalt demonstriert. In New York gingen am Freitagabend den dritten Tag in Folge hunderte Menschen auf die Strasse und legten den Strassenverkehr lahm.

Im Stadtteil Brooklyn erinnerten sie an den 28-jährigen Akai Gurley, der im November von einem Polizisten erschossen worden war. Am Freitag hatte der zuständige Richter entschieden, dass eine sogenannte Grand Jury über eine Anklageerhebung in dem Fall entscheiden soll.

Demos in weiteren US-Städten

Der Fall reiht sich ein in eine ganze Serie von tödlichen Schüssen oder Tätlichkeiten weisser Polizisten, denen Schwarze zum Opfer fielen. Sowohl nach dem Tod des unbewaffneten 18-Jährigen Michael Brown in Ferguson als auch nach dem mit einem Würgegriff getöteten Eric Garner in New York entschieden Jurys, dass sich die Polizisten nicht vor Gericht verantworten müssen. Nach den Entscheidungen kam es jeweils zu teils gewaltsamen Protesten.

Weitere Demonstrationen gab es am Freitag in Washington, Miami, Chicago, Boston und New Orleans. Viele Demonstranten legten sich auf den Boden, um an die Toten durch Polizeischüsse zu erinnern. Auf Plakaten stand «Rassismus tötet» und «Das Leben von Schwarzen zählt». (sda/afp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

«Kann es noch gar nicht richtig fassen» – so gross ist die Freude bei Pflegefachpersonen
Das Ja zur Pflegeinitiative wurde am Sonntag in Bern mit Champagner begossen. Drei Pflegefachfrauen erzählen, was die Abstimmung für sie bedeutet.

Historisch, grossartig, ein wichtiger Entscheid: Begleitet von klingenden Champagnergläsern fliegen Begriffe des Lobes durch das Berner Lokal «Grosse Schanze». Am Abstimmungssonntag haben sich dort die Unterstützerinnen und Unterstützer der Pflegeinitiative versammelt. Die meisten von ihnen arbeiten selbst im Pflegeberuf. Für sie ist das Resultat besonders bedeutend, wie drei Pflegefachfrauen erzählen.

Zur Story