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A stone angel plays the flute next to a tombstone on the city of Berne's Schlosshalden cemetery, pictured on October 2, 2009 in Bern, Switzerland. (KEYSTONE/Alessandro della Bella)

Ein steinerner Engel spielt auf der Fluete neben einem Grabstein auf dem Schosshaldenfriedhof der Stadt Bern, aufgenommen am 2. Oktober 2009. (KEYSTONE/Alessandro della Bella)

Die Menschen sterben immer älter. Bild: KEYSTONE

Todesursachenstatistik

Die meisten Menschen in der Schweiz sterben im Alter von über 80

Im Jahr 2012 sind in der Schweiz rund 64'000 Menschen gestorben, die meisten von ihnen im Alter von über 80 Jahren. Todesursache bei unter 80 Jahren ist häufig Krebs.



1970 waren 70 Prozent der Todesfälle unter 80 Jahren

Betrafen im Jahr 1970 noch über 70 Prozent der Todesfälle unter 80-jährige Menschen, so waren es 2012 nur noch rund 40 Prozent.

Frauen leben 6,2 Jahre länger

Gemäss Todesursachenstatistik betrug 2012 das mittlere Sterbealter 75,4 Jahre bei den Männern und 81,6 Jahre bei den Frauen. 

34 von 10'000 Säuglinge sterben

Die Wahrscheinlichkeit, in jungen Jahren zu sterben, ist gering. Für Säuglinge beziffert das Bundesamt für Statistik (BFS) die Sterblichkeitsrate auf 34 pro 10'000 Lebendgeburten. Kinder zwischen 2 und 17 Jahren haben ein Risiko von weniger als 1 zu 10'000.

43 Prozent werden 85 oder älter

2012 waren 3 Prozent der Verstorbenen unter 45 Jahren, 12 Prozent zwischen 45 und 65 Jahren, 42 Prozent 65- bis 84 jährig und 43 Prozent 85 und älter.

Häufigste Todesursache: Herz-Kreislauf-Krankheiten 

Insgesamt und bei den über 80-Jährigen waren laut BFS Herz-Kreislauf-Krankheiten die häufigste Todesursache im Jahr 2012. Bei den Männern machten sie rund 32 und bei den Frauen 36 Prozent aller Sterbefälle aus.

Zweithäufigste Todesursache: Krebs

An zweiter Stelle folgt Krebs mit Anteilen von 29 Prozent bei den Männern und 22 Prozent bei den Frauen. Bei den 47- bis 79-jährigen Männern ist Krebs die verbreitetste Ursache, bei den Frauen schon vom 37. bis zum 79. Altersjahr. Äussere Ursachen, vor allem Unfälle und Suizid, stehen bei den 12- bis 46-jährigen Männern und den 16- bis 36-jährigen Frauen im Vordergrund.

(whr)

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