Good-News
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Hier sollen die Mitglieder nicht nur ihrem Körper, sondern auch dem Planeten etwas Gutes tun. terrahale.com

Schwitzen für die Umwelt: In diesem Fitnesscenter produzieren die Sportler Strom

04.05.18, 06:44 04.05.18, 07:28
Team watson
Team watson



Das Wirtschaftsmagazin Forbes bezeichnet es als das «umweltfreundlichste Gym Londons»: Das Fitnesscenter Terra Hale, das in diesen Tagen seine Eröffnung gefeiert hat. 

Der Clou: Die Muskelkraft der Mitglieder wird genutzt, um Energie zu produzieren. Strampeln die Sportler auf dem Spinning-Velo, erzeugen sie Strom, der für die Beleuchtung, die Musik und die Anzeigetafeln im Studio genutzt wird. 

Von den Yoga-Matten bis zum Türknauf sei in dem Gym alles aus recycelten Materialien hergestellt, schreibt «Forbes» weiter. Die Wände beispielsweise bestehen aus Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft und sind mit luftreinigenden Pflanzen bedeckt. 

Konsequenterweise wird die Leistung der Sportler denn auch nicht in Kalorien, sondern in Watt gemessen. 

>>> (Fast) ganz Indien ist jetzt elektrifiziert

epa06572569 A general view showing the solar panels power project at 'Shakti Sthala', at Pavagada taluk, Tumkur district around 170km north of Bangalore, India, 01 March 2018. The first phase of the Shakti Sthala which was inaugurated on the same day will generate 2700 MegaWatt of capacity when completed in 13 thousand acres with an estimated investment INR 14,800 crore (2.3 billion US dollars).  EPA/JAGADEESH NV

Indien hat in den letzten Jahren gewaltige Anstrengungen unternommen, um das Land zu elektrifizieren – Solarpanels in Pavagada Taluk im Gliedstaat Bangalore. Bild: EPA/EPA

Im August 2015 versprach Narendra Modi auf Twitter, auch die abgelegensten Dörfer Indiens mit Strom zu versorgen. Knapp drei Jahre später ist das Versprechen laut Aussagen des Premierministers eingelöst. 

Das letzte Dorf, das demnach an das öffentliche Stromnetz angeschlossen wurde, war Leisang im Bundesstaat Manipur. 

Leisang, Indien

Nicht alle Ortschaften sind an Überlandleitungen angebunden. In vielen Fällen kommen dezentrale Systeme zu Einsatz, wie das Newsportal Trendsderzukunft.de schreibt. Dabei wird Elektrizität direkt vor Ort erzeugt und verbraucht, zumeist mittels Solarmodulen. 

Einen Schönheitsfehler gibt es allerdings. Ein Dorf gilt bereits dann als elektrifiziert, wenn 10 Prozent der Haushalte ans Stromnetz angeschlossen sind. Demnach verfügen nicht alle Haushalte im 1.3-Milliarden Land tatsächlich über einen Stromzugang. Überdies äussern einige Beobachter Zweifel, dass auch wirklich jedes Dorf in den Genuss von Elektrizität kommt. So sollen etwa in Goregaon, einem Vorort Mumbais, einige Ortschaften nach wie vor nicht über eine Stromanbindung verfügen, wie verschiedene indische Medien berichteten.

Goregaon, Indien

Unbestritten ist aber, dass Indien in den letzten Jahren gewaltige Anstrengungen unternommen hat, um die Elektrifizierung des Landes zu verbessern. Insbesondere die Solarenergie wurde massiv gefördert. Solarenergie hat den Vorteil, dass sie nicht nur nachhaltig ist, sondern auch relativ günstig zu installieren. Auch sind Unterhalts- und Betriebskosten deutlich tiefer als etwa bei «dreckigem» Strom.

>>> In den USA helfen jetzt Barbiere, den Bluthochdruck in Griff zu bekommen

Sweeney Todd – Der teuflische Barbier aus der Fleet Street

Bild: Warner Bros

Nie wieder Good News verpassen!

Wenn ihr den «Good News»-PUSH abonniert, entgeht euch kein einziger Teil mehr. Halleluja. Und so geht's:
• In der watson-App (iPhone/Android) aufs Menü (drei farbige Strichli rechts oben) klicken.
• Ganz unten Push-Einstellungen antippen (je nach Handy musst du bitzli runterscrollen) und bei «Good News» auf «EIN» stellen, FERTIG.

In Zukunft muss man zur Bluthochdruck-Behandlung vielleicht nicht mehr zum Arzt, sondern in den Barbiershop von nebenan, das jedenfalls vermutet die deutsche Ärztezeitung. 

US-amerikanische Wissenschaftler liessen Probanden für die Bluthochdruck-Behandlung beim Barbier antraben – und die Resultate, die nun im «New England Journal of Medicine» erschienen sind, sind überraschend.

Nach sechs Monaten war der Blutdruck in der Interventionsgruppe deutlich gesunken. 63,6 Prozent der Probanden hatten nach dieser Zeit den Zielblutdruck von unter 130/80 mmHg erreicht.

Ein Teil der Probanden erhielt in den Geschäften neben dem neuen Haarschnitt auch eine vom Barbier vorgetragene Lebensstil-Beratung, sie wurden zudem erinnert, regelmässig einen Arzt aufzusuchen. Speziell geschulte Apotheker statteten den beteiligten Geschäften ausserdem regelmässige Besuche ab, massen dort den Blutdruck der Probanden, und verordneten gegebenenfalls die Einnahme von Antihypertensiva.

>>> In Amsterdam werden Kaugummis vom Boden aufgekratzt, um daraus Schuhe zu machen

Fertig gekaut und ab auf den Boden. 1,5 Millionen Kaugummis landen pro Jahr auf den Strassen von Amsterdam oder werden auf Verkehrsschilder geklebt. Das ist nicht nur eklig, sondern verursacht auch Reinigungskosten in Millionenhöhe. «Wie jede andere grosse Stadt haben wir ein Problem mit Kaugummis», sagt Gemeinderätin Marijn Bosman.

Das Problem soll nun auf eine kreative Art und Weise angegangen werden. Die am Boden liegenden Kaugummis sollen aufgekratzt, geschmolzen und zu Schuhsohlen verarbeitet werden. Dieses Projekt haben Publicis One gemeinsam mit dem Stadtmarketing in Angriff genommen. 

«Indem wir unseren Blick auf Müll verändern, können wir innovative Lösungen finden, die helfen können, unseren Planeten sauber zu halten», sagt Anna Bullus. Die Designerin arbeitet bei der Firma Gum-Tec, die den «Gumshoe» mitentwickelt hat. Dieser kommt im Juni auf den Markt. Und es gibt die Schuhe natürlich in pink.

>>> In Deutschland gibt es bald studierte Flüchtlingshelfer

Junge auslaendische Frauen beim deutschen Sprachunterricht in der Volkshochschule in Berlin Neukoelln am 23. November 2004. Gutes Deutsch ist die 'Eintrittskarte

Akademisch ausgebildete Flüchtingshelfer unterstützen bald Migranten bei der Integration in die Gesellschaft (Symbolbild).  Bild: AP

Wer in Deutschland Flüchtlingen bei der Integration in die Gesellschaft helfen will, kann das seit 2015 auch zum Studienfach wählen. Die Fachhochschule in Dortmund bietet einen dualen Bachelorstudiengang in «Soziale Arbeit mit dem Schwerpunkt Armut und (Flüchtlings-)Migration».

Die Studenten, die im Wintersemester 2014/15 mit dem Bachelor begannen, stehen nun kurz vor dem Abschluss. «Die Fachhochschule hat den Studiengang in Zusammenarbeit mit der Stadt und freien Trägern als Reaktion auf die angespannte Lage in Dortmund eingeführt», erklärt Studiengangskoordinator Michel Bosse gegenüber Spiegel Online und ergänzt: «Viele Menschen aus Südosteuropa, etwa aus Rumänien und Bulgarien, leben hier in prekären Verhältnissen.» Die Studierenden sollen bestehende Angebote unterstützen und als «Brückenbauer» dienen. 

Eine der Studentinnen ist die 22-jährige Sibel Turhan. Sie wird wohl eine der ersten akademisch ausgebildeten Flüchtlingshelferinnen sein. Neben der Uni arbeitet Turhan 20 Stunden pro Woche bei der Migrationsorganisation «Multikulturelles Forum» in Hamm. Dort unterstützt sie Migranten unter anderem bei ihrem Start in den Arbeitsalltag. 

Sie ist stolz auf ihre Arbeit, sieht sich aber auch mit schwierigen Situationen konfrontiert. «Es ist frustrierend, wenn Menschen alles richtig machen und trotzdem nicht bleiben dürfen», sagt Turhan. «Wir brauchen unbedingt ein Einwanderungsgesetz.» Dennoch hofft Turhan, dass ihre eigenen Erfahrungen, die sie selbst als Migrationskind gemacht hat (ihre Eltern stammen aus der Türkei), anderen helfen können. 

>>> Katholische Kirche wird Teil der Divestment-Bewegung

epa04944247 Pope Francis sits in a car after arriving at Joint Base Andrews outside Washington DC, USA, 22 September 2015. Pope Francis is on a five-day trip to the USA, which includes stops in Washington DC, New York and Philadelphia, after a three-day stay in Cuba. Pope Francis added the Cuba visit after helping broker a historic rapprochement between Washington and Havana that ended a diplomatic freeze of more than 50 years.  EPA/Olivier Douliery / POOL

Fordert «ökologisches Umdenken» – Papst Franziskus bei einem Besuch in Washington 2015. Bild: EPA/ABACA

Kein päpstlicher Segen mehr für Erdöl, Gas und Kohle: Anlässlich des Earth Day haben 35 katholische Institutionen bekanntgegeben, nicht länger in Kohle-, Gas- und Erdölunternehmen zu investieren. Zukünftig sollen Investitionen nur noch in umweltfreundliche und sozial faire Anlageformen erfolgen. Die katholischen Banken, mit einem Vermögen von 7.5 Milliarden Euro, haben ebenfalls angekündigt, in Zukunft auf Investitionen in fossile Brennstoffe zu verzichten.

Papst Franziskus selber hat bereits vor einiger Zeit in seiner Umweltenzyklika «Laudato Si» zu einem ökologischen Umdenken aufgerufen.

Kardinal Luis Tagle, Präsident der Hilfsorganisation Caritas International, erklärte am Sonntag die Beweggründe für den Ausstieg. «Die Hauptleidtragenden der Klimakrise sind die Armen. Aus diesem Grund hat sich Caritas Internationalis dazu entschieden, nicht mehr in fossile Brennstoffe zu investieren». Die katholische Kirche ermutige auch andere Mitgliedsorganisationen, Gruppen und Organisationen, die mit der Kirche verbunden sind, das Gleiche zu tun, wie businessgreen.com schreibt.

Damit werden die 35 katholischen Organisationen Teil der weltweiten Divestment-Bewegung. Diese fordert eine Abkehr von Investitionen in Unternehmen, die in klimaschädlichen Bereichen tätig sind. Stattdessen sollen Gelder in klimafreundliche Unternehmen reinvestiert werden. Unterstützt wird die Bewegung von der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen (UNFCCC) und prominenten Persönlichkeiten wie dem Ex-US-Präsidenten Barack Obama oder dem ehemaligen UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon.

Fossile Brennstoffe wie Kohle, Erdöl und Erdgas gelten als Haupttreiber der Umweltverschmutzung. Sowohl Förderung als auch Nutzung fossiler Energien belasten das Klima erheblich. 

>>> Polizeihündin Akira vom Staadermoor findet vermisstes Mädchen im Kanton St.Gallen

Vättis SG, 24. April 2018, 02:30 Uhr: Ein zwölfjähriges Mädchen, das in Vättis weggelaufen war, wurde von der Polizeihündin Akira vom Staadermoor unversehrt aufgespürt. (Bild: Kapo St.Gallen)

Tierische Heldin: Akira vom Staadermoor spürte ein vermisstes Mädchen auf. Bild: kapo st. gallen

Einen gehörigen Schreck jagte ein 12-jähriges Mädchen am Montag seinen Angehörigen ein. Das Kind lief kurz vor 21 Uhr abends von seinem Aufenthaltsort in Vättis im Sarganserland davon. Die 12-Jährige versteckte sich zunächst in einem Gebüsch und ging danach auf einer Strasse in eine ihr unbekannte Richtung weiter. Als das Mädchen nicht wieder auftauchte, wurde die Kantonspolizei St.Gallen verständigt, welche umgehend eine Suche einleitete.

Bei der mehrstündigen Aktion kam neben Polizeibeamten auch das Hundegespann Lupo und Akira zum Einsatz. Das Aufatmen erfolgte um 2.30 Uhr am frühen Dienstagmorgen. Akira vom Staadermoor, eine belgische Schäferhündin vom Typ Malionois, hatte das völlig durchnässte, aber unversehrte Mädchen auf einer Strasse aufgespürt. Das Mädchen konnte danach wieder in Obhut gegeben werden, wie die Kantonspolizei St.Gallen mitteilte.

>>> Seit Manchester-Attentat sitzt Hollie im Rollstuhl – jetzt rockt sie mit ihrer Tanztruppe

Grosse Emotionen beim Auftritt bei «Britain's Got Talent». Bild: screenshot youtube.com

Der 22. Mai 2017 hätte einer der allerschönsten Tage in Hollie Booths Leben werden sollen. Gemeinsam mit ihrer Tante Kelly Brewster besuchte sie das Konzert ihres Idols Ariana Grande in Manchester. Doch der Abend wurde zum Albtraum: Ein Selbstmordattentäter liess eine Bombe hochgehen, welche 512 Menschen verletzte und 22 tötete, darunter Hollies Tante. Die unterdessen 13-jährige Hollie trug schwere Verletzungen davon: Sie brach sich das rechte Knie und den linken Fuss. Die Nerven in ihrem linken Bein wurden erheblich beschädigt. Das Mädchen sitzt seit dem Attentat im Rollstuhl. Sie musste sich seither 11 Operationen unterziehen und hofft, eines Tages wieder laufen zu können – und tanzen.

Denn Hollie ist nicht bereit, aufgrund der Verletzungen auf ihr liebstes Hobby zu verzichten. Bereits im Alter von acht Jahren hatte sie sich der Tanzgruppe RISE angeschlossen. Weil ihre Freundinnen nicht wollten, dass Hollie nach dem Attentat aufgrund ihrer Verletzungen nicht mehr mitmachen konnte, gestalteten sie eine spezielle Choreografie, die perfekt auf ihre Fähigkeiten zugeschnitten ist. Musikalisch unterlegt wird sie von einem Medley aus Songs von Ariana Grande. Alle 11 Tänzerinnen haben einen Rollstuhl auf der Bühne dabei. Während die anderen Tänzerinnen teilweise im Stehen tanzen, vollführt Hollie ihren Part im Rollstuhl. Am Ende der Performance erhebt auch sie sich.

Der Auftritt von Hollie und RISE (die Tanzperformance ab 3:46)

Video: YouTube/Britain's Got Talent

Jetzt begeistern die 10- bis 24-jährigen Tänzerinnen von RISE das ganze Land. Mit ihrem Auftritt am vergangenen Samstag in der ersten Runde der Show «Britain's Got Talent» (BGT) löste die Truppe nicht nur im Publikum einen Begeisterungssturm aus, sondern brachte auch die Juroren den Tränen nahe. BGT-Urgestein Simon Cowell sagte sichtlich gerührt: «Hollie, das ist schwierig ... Das durchzumachen, was du durchmachen musstest und dann hierher zu kommen und etwas Negatives in etwas Positives umzuwandeln, ist wirklich unglaublich!» Hollie Booth sagte in einem Talkshow-Auftritt nach der triumphalen  Performance, die Vorbereitung auf den grossen Auftritt habe ihr bei der Rekonvaleszenz geholfen. Und das Märchen geht weiter: Hollies Tanztruppe wurde von allen vier Juroren einstimmig in die nächste Runde von «Britain's Got Talent» gewählt.

>>> Lächle, und du wirkst cooler

bild: shutterstock

Ein emotionsloses Gesicht aufzusetzen, wirke cool, denken viele Menschen. Nun zeigt eine Studie: Wirklich cool wirkt jemand, der andere anlächelt. 

Die Forscher um Caleb Warren von der University of Arizona liessen Studienteilnehmer Mode-Werbeplakate anschauen, auf denen das Model entweder lächelt oder ernst ist. Unter den Bildern befanden sich Werbefotos von unbekannten Models, aber auch solche mit Stars wie James Dean oder Michael Jordan als Aushängeschild.

Filmstar James Dean mit ernster Miene. flickr

Im Fachblatt Journal of Consumer Psychology berichten die Wissenschafler nun: Selbst Dean, der auf Fotos in der Regel keine Emotionen zeigt und das Bild des coolen Typen schlechthin verkörpert, erntete auf der Coolness-Skala mehr Punkte, wenn er auf einem Foto lächelte.

Es gibt aber eine bestimmte Ausnahme: Konkurrenzsituationen. So bewerteten die Studienteilnehmer zwischen zwei Kampfsportlern, die sich gegenübertreten, den Athleten mit dem ausdruckslosen Gesicht als cooler als seinen lächelnden Gegner. Stellt das Bild jedoch ein friedliches Treffen mit Fans dar, wurde der lächelnde Kämpfer als cooler bewertet. «Das zeigt, dass uncool oder cool vom Kontext abhängen kann», sagt Forscher Caleb Warren.

Ihre Ergebnisse seien für Werbeagenturen wichtig, die einen positiven Eindruck bei ihren Kunden hinterlassen wollen, aber auch für Kommunikation zwischen Menschen und ihren Beziehungen untereinander, so der Wissenschaftler. 

>>> Lass alles stehen und liegen und schau dir diese Schülerin an, die wie Beyoncé tanzt 😲

Good News aus dem Netz: Unter dem Pseudonym Briyonce tanzt sich die amerikanische College-Studentin Brianna Bundick-Kelly gerade in die Herzen der Twitter-Gemeinschaft. 

Nach dem riesigen Show-Case von Beyoncé am Coachella-Festival in Kalifornien konnte es Bundick-Kelly nicht lassen, einen Teil der Choreo nachzutanzen. Die Moves perfekt kopiert, stellte die College-Studentin anschliessend ein Video von sich ins Netz. 

Das Video ging bereits nach wenigen Stunden viral und hat bereits über 248ˈ000 Likes. Und auch in den Kommentarspalten tummeln sich begeisterte Fans von «Briyonce». 

>>> Wer rennt, lernt schneller

Wer rennt, lernt schneller, sagen portugiesische Forscher. Bild: Shutterstock

Das Sport gesund ist, wissen wir alle. Das ist aber nicht alles, sagen nun portugiesische Forscher. Sport mache auch schlauer.

Auf diese Erkenntnis kamen sie, als sie Experimente mit Mäusen im Laufrad durchführten. «Unser Hauptergebnis ist, dass wir Mäuse lernfähiger machten, indem wir sie schneller rennen liessen», sagt Catarina Albergaria vom Champalimaud Centre for the Unknown in Lissabon.

Diesen Zusammenhang zwischen der Lauf- und Lerngeschwindigkeit stellten die Wissenschaftler zuerst aber zufällig fest. Denn in einem ersten Schritt wollten sie Mäuse lediglich darauf konditionieren, dass auf ein Lichtsignal immer ein Luftstrom auf die Augen folgt.

Während dieser Versuchsanordnung befanden sich die Mäuse in einem Laufrad. Dadurch stellten die Forscher fest, dass die Mäuse, die schnell liefen, schneller den Zusammenhang zwischen dem Lichtsignal und dem Luftstoss kapierten. Und somit früher als die lauffaulen Mäuse auch dann blinzelten, wenn trotz Signal der Luftstoss ausblieb.

Nun wollten es die Forscher wissen. In einem zweiten Versuch liessen sie die Mäuse ihre Laufgeschwindigkeit nicht mehr selber bestimmen, sondern sie gaben die Geschwindigkeit des Laufrads vor. Und voilà: Je höher die Geschwindigkeit, desto schneller lernten die Mäuse den Zusammenhang.

«Ein weiterer Grund zu laufen, statt zu fahren», kommentiert Jennifer Raymond von der Stanford University die Studie im Magazin «Nature Neuroscience». Und sie appelliert an die Leser: Wen den positiven Einfluss des Laufens auf das Herz-Kreislaufsystem noch nicht überzeugt habe, der solle nun auch an die Vorteile für das Gehirn denken.

 

Das könnte dich auch interessieren:

«Die Avocado ist keineswegs böse» – Experte räumt mit Mythen um die Teufelsfrucht auf

Simuliertes Wohnen – die Influencer-Welt ist um eine bizarre Geschäftsidee reicher

Schweizer Gerichte, die die Welt nicht versteht

So verteidigt der Vater der Selbstbestimmungs-Initiative sein «Kind»

Der Küsche, der in den Tee pisste – und andere Militärerlebnisse der watson-User

Das musst du über die von Russland finanzierten Propaganda-Kanäle Redfish und Co. wissen

Mit dem Laser gegen Jugendsünden: Tattoo-Entfernung boomt – es gibt nur ein Problem

Willkommen im Dschungel der Weltpolitik

Mann beleidigt schwarze Frau im Ryanair-Flieger rassistisch – Airline sinkt in PR-Krise

Diese Frauen haben etwas zu sagen – und der SVP wird dies nicht gefallen

Wieso, verdammt, find ich mich ein Leben lang hässlich?

«Dünne Menschen sind Arschlöcher»

Norilsk no fun? «Im Gegenteil», sagt Fotografin Elena Chernyshova

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.

Abonniere unseren Daily Newsletter

Themen
3
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
3Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Commander 03.05.2018 12:16
    Highlight Die Atombombe haben die Inder schon ewig. Jetzt gibt's für die Leutchen sogar noch Strom.
    Nach der ersten Mondlandung Indiens wird dann auch jedes Dorf fliessendes Wasser erhalten - man ist schliesslich modern.
    2 3 Melden
    • Lord_Mort 04.05.2018 08:24
      Highlight Was willst du mit deinem Kommentar genau aussagen?
      3 0 Melden
    • Mzungu 04.05.2018 09:52
      Highlight Ein ironischer Kommentar mit der Aussage, dass die Prioritäten nicht am richtigen Ort liegen.
      2 1 Melden

80 statt 300 Dollar: Forscher entwickeln billige Adrenalin-Spritze für Allergiker 

Ein Team südafrikanischer Wissenschaftler hat einen günstigen Ersatz für den marktbeherschenden, aber teuren Epi Pen entwickelt. Die neue Adrenalin-Spritze für zu Hause heisst ZiBi Pen und könnte die Notfallbehandlung von allergischen Reaktionen auf Lebensmittel oder Insektenstiche revolutionieren. 

Der ZiBi Pen gibt den Schuss Adrenalin aus einer austauschbaren 16-Dollar-Patrone ab. Der wiederverwendbare Stift kostet 80 US-Dollar und soll fünf Jahre halten. Das ist ein …

Artikel lesen