Good-News
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Konzerte machen glücklich. Wohl auch jenes von Schlagersängerin Helene Fischer. Bild: DPA

Ein Konzertbesuch macht dich glücklicher als Yoga oder Gassigehen

29.03.18, 09:11 29.03.18, 09:53
Team watson
Team watson



Nie wieder Good News verpassen!

Wenn ihr den «Good News»-PUSH abonniert, entgeht euch kein einziger Teil mehr. Halleluja. Und so geht's:
• In der watson-App (iPhone/Android) aufs Menü (drei farbige Strichli rechts oben) klicken.
• Ganz unten Push-Einstellungen antippen (je nach Handy musst du bitzli runterscrollen) und bei «Good News» auf «EIN» stellen, FERTIG.

Laut mitsingen, sich im Takt der Musik bewegen und den Star auf der Bühne anhimmeln. Wenn du ein häufiger Konzertgänger bist, wird es dich nicht überraschen, was jetzt Forscher der Goldsmiths University of London herausgefunden haben: Ein Konzertbesuch macht glücklich. Glücklicher als Yoga oder mit einem Hund Gassi zu gehen.

Dazu haben die Forscher mit 60 Studienteilnehmern ein Experiment durchgeführt. Je ein Drittel von ihnen musste entweder ein Konzert der Sängerin Paloma Faith besuchen, an einer extra arrangierten Yoga-Stunde teilnehmen oder mit einem Hund Gassi gehen.

Sängerin Paloma Faith. Bild: Jim Ross/Invision/AP/Invision

Während der Aktivität wurde die Herzfrequenz der Probanden gemessen. Aus diesen Daten und den zuvor ausgefüllten Fragebögen leiteten die Forscher ab, wie stark sich die Stimmung der Probanden verändert hat. Ergebnis: Die Konzertbesucher waren durchschnittlich um 21 Prozent glücklicher als zuvor, die Yoga-Besucher um 10 Prozent und die Gassigänger nur um 7 Prozent.

Es ist nicht die erste Studie, die Musik eine positive Wirkung nachsagt. So kam im Jahr 2011 ein Forschungsteam zum Ergebnis, dass beim Musikhören 9 Prozent mehr vom Glückshormon Dopamin ausgeschüttet wird.

>>> Schweizer Praktikant schafft Durchbruch — neues Verfahren für die Medikamentenentwicklung

Praktikant Philipp Nievergelt (links) leistete im Labor von Bernhard Spingler (rechts) einen wichtigen Beitrag. bild: zvg/Universität Zürich

Wer ein neues Medikament entwicklen will, muss in der Regel zuerst die atomare Struktur des Wirkstoffs analysieren. Diese sogenannte Röntgenstrukturanalyse ist ein sehr schwieriger, aufwändiger und vor allem auch zeitintensiver Prozess.

Nun ist es einer Forschungsgruppe um Bernhard Spingler, Professor am Institut für Chemie der Universität Zürich, gelungen, die Analyse zu beschleunigen. Dazu haben die Wissenschaftler ein Verfahren modifiziert, das bisher ausschliesslich für die Kristallisation von Proteinen benutzt wurde. Somit kann es jetzt auch bei den organischen Salzen angewandt werden.

«Da rund 40 Prozent der medizinischen Wirkstoffe organische Salze sind, kann die neue Methode dazu beitragen, Medikamente erheblich schneller zu entwickeln als bisher», lässt sich Spingler in der Medienmitteilung der Universität zitieren.

Bernhard Spingler ist aber nicht der Erstautor der Studie. Diese Ehre gebührt Philipp Nievergelt, dem laut der Mitteilung der entscheidende Durchbruch bei der Entwicklung des neuen Verfahrens gelungen ist. Speziell: Nievergelt war zu diesem Zeitpunkt lediglich als Praktikant im Labor tätig.

Mittlerweile studiert Nievergelt im vierten Semester Wirtschaftschemie an der Universität Zürich. «Das Praktikum hat mich für die Laborarbeit begeistert und angespornt weiterzuforschen.»

>>> In Finnland gibt es praktisch keine Obdachlosen mehr

Die Obdachlosigkeit gilt in Finnland als besiegt. Bild: AP/AP

Seit Ende der 80er-Jahre räumt die finnische Regierung dem Problem der Obdachlosigkeit hohe Priorität ein. Der Erfolg ist gross: Vor 30 Jahren gab es in Finnland noch 18'000 Obdachlose, nun sind es noch 7'000. Davon schlafen 5'000 Personen vorübergehend bei Freunden oder Verwandten.

Das Problem scheint also beinahe gelöst. In allen anderen Ländern Europas stieg die Anzahl Obdachloser in den letzten Jahren an. Was macht Finnland also richtig?

Anders als in anderen Ländern hält Finnland nicht am Treppen-Modell fest. In diesem Modell muss eine obdachlose Person mehrere Rehabilitations-Stufen durchlaufen, um am Ende eine finanzierte Wohnung zu erhalten.

In Finnland hingegen erhalten Obdachlose gleich als erstes ein Dach über dem Kopf. Die eigene Wohnung soll ihnen soziale Stabilität verschaffen, auf der sich dann weiter aufbauen lässt. «Wir haben uns also entschieden, Obdachlosigkeit zu beenden und nicht zu managen», sagt Juha Kaakinen, CEO der Y-Foundation, zu csmonitor.com.

Die Y-Foundation stellt 16'500 Tiefpreis-Wohnungen zur Verfügung und ist damit direkt an der Behebung des Problems beteiligt. Bezahlt werden die Wohnungen vom Staat. Finnland wendet damit auch mehr finanzielle Mittel auf als andere Staaten.

>>> Weg von starren Rollenbildern: Kinder zeichnen vermehrt Forscherinnen

Eine der in der Studie untersuchten Zeichnungen. instagram science news

Als man Kinder vor 50 Jahren aufforderte, Wissenschaftler zu malen, waren die Sujets bezüglich Forschungsfeldern abwechslungsreich. Es entstanden Bilder von Chemikern, Physikern oder Tropenforschern. Nur eins bleibt gleich: Auf den Zeichnungen waren in 99 Prozent der Fälle Männer abgebildet. Die Möglichkeit, dass auch Frauen forschen, schien den Kindern nicht in den Sinn zu kommen.

Nun zeigt eine neue Studie eine erfreuliche Veränderung: Zwischen 1985 und 2016 malten durchschnittlich 28 Prozent aller Kinder Frauen, wenn sie gebeten wurden, Forschende abzubilden. Heute sind es 44 Prozent.

David Miller, Mitverfasser der Studie, sagte zur BBC: «Kinder lassen sich von dem inspirieren, was sie umgibt. Das heisst, je mehr Forscherinnen sie in Kinofilmen und Werbung, aber auch Kinderbüchern sehen würden, desto eher zeichnen sie Forscherinnen statt Forscher.» Die Studie zeigt allerdings auch, dass ältere Teenager im Laufe der Zeit wieder vermehrt Männer abbilden. 

Die Studie, die in der wissenschaftlichen Publikation Child Development veröffentlich wurde, trug das Material aus 78 vorangegangenen Untersuchungen zu dem Thema zusammen. Die Forscher griffen auf Zeichnungen von 20'000 US-amerikanischen Kindern aus den Jahren 1966 bis 2016 zurück.

>>> Dank diesen Kindern braucht Ford fürs Scheibenwaschen jetzt weniger Wasser

Die Idee entstand, als Daniel (11) und Lara (9) mit ihren Eltern in die Ferien fuhren: Warum, fragten sie sich, verbrauchen Scheibenwaschanlagen Wasser, wenn zu dem Zweck doch einfach Regenwasser aufgefangen werden könnte?

Wieder zu Hause, testeten die Kinder die Idee mit einer Aquariumpumpe – mit Erfolg. Mit dem Konzept gewannen sie nicht nur den ersten Preis beim «Jugend forscht»-Regionalentscheid in ihrer Heimatstadt Jülich. Auch die Ford-Ingenieure wurden darauf aufmerksam und haben das System in einen Ford S-Max implementiert, wie «RP Online» berichtet. 

Daniel und Lara hatten die zündende Idee. Bild: ford

Bei Regen ist der Behälter des Wischwassers in weniger als fünf Minuten voll. Setzte die Autoindustrie komplett auf das Modell, könnten in Europa laut dem Artikel fast sechs Milliarden Liter Wasser pro Jahr eingespart werden. Denn jeder Autofahrer verbraucht jährlich rund 20 Liter Wasser für seine Scheibenwischanlage. 

Laut Ford wird der Wasserbedarf in Zukunft zudem noch zunehmen, da auch Kameras und Sensoren sauber gehalten werden müssen.

>>> Google Maps zeigt Rollstuhlfahrern jetzt einen barrierefreien Weg durch die Stadt

Wer im Rollstuhl sitzt, der ist darauf angewiesen, dass er ohne Hindernisse wie Treppen oder Trottoirkanten an sein Ziel kommt. Keine leichte Aufgabe. Nun soll eine neue Funktion in der mobilen Version von Google Maps Menschen im Rollstuhl dabei helfen, barrierefreie Routen zu finden.

Letzte Woche wurde das neue Feature aufgeschaltet, wie der Tech-Gigant in einem Blogbeitrag mitteilte. Bei der Routenplanung können Menschen mit einer Behinderung die Option «wheelchair accessible» anwählen. Dann wird ihnen angezeigt, welche Transportmittel des öffentlichen Verkehrs sie auch mit Rollstuhl ans Ziel bringen. Zusätzlich sollen 360-Grad-Fotos – wie man sie bereits aus Street View kennt – aus dem Innern von Bahnhöfen und anderen Verkehrsknotenpunkten Rollstuhlfahrern helfen, im Voraus hindernisfreie Routen zu finden.

Die Funktion wurde letzte Woche für die Grossräume von London, New York, Tokyo, Mexico City, Boston und Sydney aufgeschaltet. Doch durch die Zusammenarbeit mit weiteren Verkehrsbetrieben sollen bald mehr Städte folgen. Die Funktion sei noch nicht ausgereift und soll laufend verbessert werden, auch mit Hilfe von Hinweisen der User von Google Maps.

>>> Hawking könnte kurz vor seinem Tod ein grosses Mysterium um das Universum gelöst haben

Bild: keystone

Der bekannte Physiker Stephen Hawking ist vor rund einer Woche verstorben. Nun wird bekannt: Kurz vor seinem Tod könnte er eine seiner womöglich wichtigsten Entdeckungen gemacht haben. 

Laut der «Sunday Times» war der Brite Mitverfasser einer mathematischen Schrift, die die «Multiversum-Theorie» belegen soll. Die Theorie geht davon aus, dass neben unserem Universum unendlich viele andere Universen existieren – das ist mathematisch gesehen bislang nicht nachweisbar. Hawking war zu Lebzeiten jedoch immer ein Verfechter der Theorie. 

Den Wissenschaftlern soll es nun gelungen sein, die mathematische Grundlage zu entwickeln, um die Existenz von Parallelwelten zu beweisen. Die Studie liegt laut den Mitverfassern zurzeit Kollegen zur Überprüfung vor. Sollten sich die Ergebnisse der Physiker als richtig erweisen, wäre dies eine wissenschaftliche Sensation.

>>> Dieser Schuh wird aus Ozean-Plastik hergestellt und hat sich über 1 Million Mal verkauft

Letztes Jahr führte Adidas drei neue Versionen des UltraBoost-Schuhs ein, der mit Plastikabfällen aus dem Ozean hergestellt wurde. Der Schuh hat sich nun laut Adidas-CEO Kasper Rorsted rund eine Million Mal verkauft.

Für jedes Paar Schuhe verwendet Adidas elf Plastikflaschen, die aus dem Ozean gefischt wurden. Die Kampagne wurde zusammen mit dem Umweltschutzverein Parley gestartet. 

Das Original: Der hellblaue Adidas-Parley-Schuh. Bild: adidas

Parley macht auf die Verschmutzung und Bedrohung der Ozeane aufmerksam. «Wir glauben, die Macht für Wandel liegt beim Konsumenten», steht auf der Website von Parley. Man wolle dem Konsumenten jeden Tag Möglichkeiten bieten, um die Welt ein Stückchen besser zu machen.

Auch bei Adidas ist man wohl dieser Ansicht. Das deutsche Unternehmen will mit der Aktion laut Medienmitteilung Öko-Innovationen vorantreiben und dem Konsumenten das Gefühl geben, mit einem Schuhkauf etwas zu bewirken.

>>> Über diese App werden ungenutzte Medikamente an bedürftige Menschen weitervermittelt

Oft läuft es so: Wer krank ist und sich zum Arzt schleppt, erhält Medikamente, die bereits in kurzer Zeit das Wohlbefinden deutlich verbessern. Doch was tun mit der restlichen Packung Medikamente? In den Anfall werfen? Das wäre doch Verschwendung. In vielen Fällen landen sie im hauseigenen Apotheken-Kästchen und verstauben dort. Beim nächsten Ausmisten wandern die inzwischen abgelaufenen Medikamente zuletzt doch noch in den Müll. 

Nun wurde ein griechisches Start-up aktiv. Denn in Griechenland verfallen laut der Panhellenic Pharmaceutical Association jedes Jahr 57 Millionen Packungen mit Medikamenten. Gleichzeitig gelingt es Hilfsorganisationen kaum, genügend Medikamente für bedürftige Patienten aufzutreiben.

Das griechische Startup Givmed will den Überschuss auf der einen und den Bedarf auf der anderen Seite zusammenbringen und weitet das Prinzip der Share Economy auf den Medikamentenmarkt aus. Das schreibt die Internetseite Reset.

So sieht die App aus. bild: givmed

Über Givmed können Menschen ihre überschüssigen Medikamente anderen zur Verfügung stellen, indem sie den Barcode der Medikamentenpackung per App oder online einscannen, eine Abgabestation auswählen – in Griechenland gibt es inzwischen 120 davon – und auf diese Weise das Medikament registrieren. Das Medikament wird dann einer sozialen Organisation zur Verfügung gestellt. Laut Reset wurden auf diese Weise bereits rund 12'000 Schachteln Medizin an rund 4500 Kranke weitergegeben.

>>> Diese indische Stadt wird zu 100 Prozent mit Solarenergie versorgt

Eine Stadt in Indien deckt ihren Strombedarf komplett mit Solarenergie ab. (Symbolbild) Bild: KEYSTONE

Die indische Stadt Diu zählt 55'000 Einwohner und ist dabei viel kleiner als die bekannten Metropolen im Land. Dennoch hat Diu den grossen Städten etwas voraus. Es wird seit Kurzem zu 100 Prozent durch die Kraft der Sonne mit Energie versorgt, wie die Times of India berichtet. 

Um dies möglich zu machen, wurden Solarmodule auf den Dächern der Stadt, aber auch auf dem Boden installiert. Insgesamt haben die Module eine Kapazität von 13 Megawatt. Damit kann der Stromverbrauch des Städtchens locker bewältigt werden. Denn im Schnitt liegt der tägliche Stromverbrauch in Diu bei 7 Megawatt. 

Doch damit sind die guten Nachrichten noch nicht zu Ende. Denn der Umstieg auf Solarenergie hat für die Bewohner neben der Nachhaltigkeit einen weiteren Vorteil: Seit der Umstellung ist ihre Stromrechnung um zwölf Prozent gesunken. 

>>> Zauberpilze sollen gegen Diktatoren helfen

Nach einer Woche Zauberpilz-Einnahme hätten die Probanden auch ein stärkeres Gefühl der Verbundenheit mit der Natur an den Tag gelegt, schreiben die Forscher. bild: wikipedia 

Mit Zauberpilzen Diktatoren bekämpfen: Was irre klingt, könnte laut Forschern bald Realität sein. Dass psychoaktive Substanzen kurzfristig zu Veränderungen der Persönlichkeit führen können, ist spätestens seit es LSD gibt bekannt. Forscher des Imperial Colleges in London gingen nun einen Schritt weiter: Sie haben untersucht, was für einen Einfluss Zauberpilze auf politisch autoritäre Haltungen haben können. 

Ihr Fazit: Die in den Zauberpilzen enthaltene psychoaktive Substanz Psilocybin könnte gegen Diktatoren helfen. Die politischen Ansichten der 14 Probanden waren nach einer Woche Pilz-Einnahme weniger autoritär, schreibt das Team rund um Neurowissenschaftlerin Taylor Lyons. Vor Beginn der Einnahme sowie danach mussten die Studienteilnehmer einen entsprechenden Fragenkatalog ausfüllen.

Die Probanden hätten ausserdem ein stärkeres Gefühl der Verbundenheit mit der Natur an den Tag gelegt. Bei den Studienteilnehmern, die nur ein Placebo kriegten, habe sich hingegen sich nichts verändert, so die Wissenschaftler. 

Um wirklich aussagekräftige Schlüsse zu ziehen, sei es aber zu früh, schreiben sie weiter. Es müssten nun weitere, grösser angelegte Studien geführt werden, um die Resultate zu verifizieren. 

>>> Den Krebs länger überleben – dank einer Hand voll Nüsse

Nüsse sind gesund, das ist hinlänglich bekannt: Sie enthalten Ballaststoffe, Vitamine, Mineralstoffe und ungesättigte Fettsäuren. Doch nun kommt eine neue Erkenntnis hinzu: Nüsse helfen Krebspatienten, ihre Krankheit länger zu überleben.

Zu diesem Schluss kommt zumindest eine Studie der Yale Universität. Die Forscher haben das Essverhalten von 826 Patienten mit fortgeschrittenem Darmkrebs untersucht. Dabei zeigte sich: Betroffene, die mehr als 55 Gramm Nüsse pro Woche assen, überlebten länger als jene, die auf Nüsse verzichteten. Dies gilt für den Verzehr von Wal-, Hasel-, Cashew- und Mandelnüssen. Nicht aber für Erdnüsse. 

Die Forscher gehen davon aus, dass die sättigende Wirkung von Nüssen für diesen Effekt verantwortlich ist. Denn wer Nüsse esse, greife weniger zu ungesundem Essen.

Schon frühere Studien haben gezeigt, dass Nüsse den Krebs zumindest bremsen könnten. So reicht gemäss einer Untersuchung der Marshall University bereits eine kleine Menge Walnüsse, um bei Mäusen das Fortschreiten von Brustkrebs zu verlangsamen.

>>> Dieser Reifen soll das Feinstaubproblem lösen

Innovation am Genfer Autosalon: Der Reifenhersteller Goodyear stellt seinen Reifen Oxygene vor, der Sauerstoff produzieren, Elektrizität gewinnen und in Lichtgeschwindigkeit kommunizieren kann, berichtet das Newsportal «Trends der Zukunft». 

Zudem besteht er aus recycelten Autoreifen. Ziel von Goodyear ist es, «das Denken in klassischen Bahnen zu verlassen und neue innovative Lösungen für altbekannte Probleme zu finden», schreibt das Portal weiter.

An den Seitenwänden des Reifens wächst natürliches Moos. Die Pflanzen sind hinter einer Glas-Felge angebracht, damit man sie unterwegs nicht verliert. Die Aussenstruktur sorgt zudem dafür, dass ausreichend Wasser an die Pflanzen gelangt. Somit wird die Photosynthese in Gang gesetzt, die CO2 aus der Luft filtert und in Sauerstoff umwandelt.

Der Konzern rechnet vor: Wenn alle 2,5 Millionen Autos im Pariser Grossraum auf die neuen Reifen wechseln würden, könnten pro Jahr ganze 4000 Tonnen CO2 unschädlich gemacht werden.

Französische Stadt setzt auf Hühner als Bio-Müllschlucker

Immer noch landet in Privathaushalten viel zu viel Bio-Müll im Hauskehricht und wird in der Folge verbrannt. Um diesem Problem zu begegnen, setzt die Verwaltung der Agglomeration des französischen Colmar jetzt auf ein ungewohntes Mittel: Über 1000 Hühner der Rassen «Poule d'Alsace» und «Poule rousse» wurden bereits an Privathaushalte verteilt.

Ein «Poule d'Alsace»: Hühner dieser Rasse werden in Colmar in Privathaushalten als Müllschlucker eingesetzt. Bild: wikimedia commons

Rund 150 Kilogramm Bio-Müll pro Jahr frisst ein Huhn durchschnittlich. Wie die Huffington Post berichtet, preist der Chef der Abfallbetriebe der Stadt im Elsass die Idee als Erfolg an. Dank den Hühnern müsse der anfallende Bio-Müll nicht verbrannt werden. Damit spare man Geld und tue etwas Gutes für die Umwelt. Schliesslich entstehe beim Verbrennen von Abfall Schadstoffe und Treibhausgase.

Touristenmagnet: Die Altstadt des elsässischen Colmar. Bild: wikimedia commons

Die nächste Frist für Bewerbungen für die «Müllschlucker-Hühner» endet Mitte April. Damit sie von der Verwaltung ein Hühnerpaar bekommen, müssen die Bewohner Colmars verschiedene Bedingungen erfüllen: Die Hühner brauchen einen ausreichend grossen Stall, Freilauf in einem Garten, Schutz vor Fressfeinden sowie eine geregelte Ferienvertretung, falls die Besitzer verreisen.

Colmar ist nicht die einzige Gemeinde, welche Müllschlucker-Hühner einsetzt. Ähnliche Programme gibt es etwa in Bordeaux oder Versailles. Und auch die französische Staatsbahn SNCF hat neben diversen Bahnhöfen Hühnerstellen für die tierischen Müllschlucker errichtet.

>>> Wer am Abend eine To-do-Liste schreibt, schläft besser

Wer eine To-do-Liste auf den Nachttisch legt, schläft besser, sagt eine neue Studie. Bild: Shutterstock

Du liegst im Bett, kneifst deine Augen angestrengt zusammen, doch der erlösende Schlaf will einfach nicht kommen? Wenn es dir häufig so ergeht, dann haben Forscher der amerikanischen Universität Baylor möglicherweise die Lösung für dich gefunden.

In einer Studie haben die Wissenschaftler entdeckt, dass viele Menschen besser schlafen, wenn sie vor dem ins Bett gehen eine To-do-Liste für den nächsten Tag schreiben und sie danach auf den Nachttisch legen. 

Dazu haben sie einen Versuch mit zwei Gruppen durchgeführt. Die Teilnehmer mit einer To-do-Liste schliefen durchschnittlich nach 16 Minuten ein, jene ohne eine solche Liste brauchten 9 Minuten länger. 

Die Forscher haben auch eine Erklärung für dieses Phänomen: Und zwar befreie die Anfertigung einer solchen Liste den Kopf. Zudem verdränge der Gedanke an unerledigte Aufgaben die Erinnerung an persönliche Erfolge.

Falls du es versuchen willst, hier noch ein Tipp: Verfasse die Aufgaben für den nächsten Tag möglichst konkret. Denn je umfassender die Aufgabenliste war, desto früher schliefen die Testpersonen ein.

>>> Wie das Geräusch von Bienen Elefanten vor Zügen warnen soll

Andere Länder, andere Probleme, dies zeigt der Blick nach Indien, wo Zugsunternehmen mit einer tierischen Problematik kämpfen, die der SBB mehr als fremd ist.

Wenn Elefanten die Geleise überqueren, schweben sie in grosser Gefahr. Nur: Den mächtigen Tieren ist dies nicht bewusst und so kommt es immer wieder zu schrecklichen Zusammenstössen mit Schnellzügen. Wie im Jahr 2013, als im Osten Indiens ein Passagierzug gleich sieben Elefanten in den Tod riss und zehn weitere schwer verletzte.

Das indische Eisenbahnunternehmen Northeast Frontier Railway (NFR) will die Zahl solcher Unfälle massiv reduzieren. Dabei helfen soll die Angst der Elefanten vor Bienenstichen.

In der Nähe von Bahngleisen wurden Lautsprecher aufgestellt, die im Falle eines nahenden Zuges das typische Summen von Bienen abspielen. Sobald Elefanten das Geräusch hören, bleiben sie den Geleisen fern und es kommt nicht zum Zusammenstoss mit dem Zug.

Wenn es summt, fliehen die Elefanten

Video: YouTube/Ciska Scheijen

«Es ist ein einfaches Gerät, das den aufgenommenen Klang von Honigbienen verstärkt, die aus dem Internet heruntergeladen wurden», sagt Ravilesh Kumar, der zuständige Manager zur «Hindustan Times». Und der Sprecher des Bahnunternehmens NFR sagt: «Elefanten, die nach Futter suchen, können nicht daran gehindert werden, die Schienen zu überqueren. Aber das Gerät kann uns helfen, die Zahl der Unfälle zu reduzieren.»

Farmer nutzen die Angst der Elefanten von Bienen übrigens schon länger. Sie wollen die Tiere damit von ihren Farmen fernhalten.

Wie, das siehst du hier

Video: YouTube/Eatglobe L.

>>> Mit Pink gegen Keime

Ein pinkes Mittel soll dazu beitragen, dass jeder sich die Hände noch gründlicher desinfiziert. Bild: Heyfair

Im Krankenhaus lauern Keime. So ziehen sich in der Schweiz pro Jahr rund 70'000 Menschen eine Spitalinfektion zu – 2000 sterben letztlich daran. Gemäss Schätzungen könnten ein Drittel dieser Infektionen mit der richtigen Hygiene verhindert werden. Dazu gehört insbesondere das gründliche Desinfizieren der Hände.

Damit Ärzte und Pfleger sich noch sorgfältiger und lückenloser die Hände desinfizieren, hat das deutsche Start-up Heyfaire ein neues Desinfektionsmittel entwickelt. Das Besondere daran: Es ist pink. Zumindest für die ersten 120 Sekunden. Danach verschwindet die Farbe restlos.

Innert 120 Sekunden wird die Farbe unsichtbar

Bild: Heyfair

Dank der pinken Farbe kann jeder sofort erkennen, ob er seine Hände lückenlos desinfiziert hat. Und ob er eine genügend grosse Menge des Mittels verwendet hat. «Wir haben die Farbigkeit so eingestellt, dass die Hände erst bei einer ausreichenden Menge so richtig schön pink werden», sagt Robert Hellmundt, einer der Gründer des Start-ups, gegenüber dem Magazin Enorm. Denn vielen sei gar nicht bewusst: «Bei zu wenig Desinfektionsmittel leidet die Wirksamkeit, es werden nicht alle Erreger abgetötet.»

Ab diesem Jahr soll die neue Erfindung bei Hygieneschulungen genutzt werden. Krankenhäuser und Labors können das Mittel ab 2019 benutzen.  

>>> Im Labor gezüchtete Knochen könnten bald Orthopädie-Patienten helfen

Israelische Forscher haben einem Patienten im Labor gezüchtetes Knochengewebe aus körpereigenen Zellen implantiert. Nun schöpfen schwierige Orthopädie-Patienten Hoffnung.

Mit dem gezüchteten Knochengewebe sei eine Lücke von vier Zentimetern in seinem Schienbein geschlossen worden, sagte der behandelnde Arzt Nimrod Rozen vom Haemek Spital im Norden Israels an einer Medienkonferenz. Der Eingriff sei bislang einmalig. 

Die israelische Firma Bonus Biogroup in der Küstenstadt Haifa hat das Knochengewebe gezüchtet. Dafür wurde dem Patienten Fettgewebe abgesaugt, wie Firmenchef Schai Meretzki das Verfahren erklärt. Innerhalb von zwei Wochen wird damit später im Labor Knochengewebe gezüchtet. 

Nimrod Rozen und sein Team. bild: dpa / sda

Innerhalb von zwei Monaten entwickle sich das Gewebe dann zu einem Knochen. Der neue Knochen verhalte sich ganz normal, bei Jugendlichen etwa wachse er mit. Meretzki: «Weil jeder Patient einen Knochen bekommt, der aus seinen eigenen Zellen geschaffen wurde, gibt es keine Nebenwirkungen, es besteht nicht die Gefahr einer Immunabwehr.»

Joachim Nickel, Wissenschaftler am Lehrstuhl für Gewebezüchtung am Universitätsklinikum im deutschen Würzburg, erklärt: «Die Alternative bei einer solchen Knochenfraktur ist, dass man einem Patienten an einer gesunden Stelle des Körpers Knochen entnimmt und an die defekte Stelle transplantiert.» Er verweist auf Zahlen, wonach in der westlichen Welt bis zu jeder zehnte Bruch nicht selbständig verheilt. «Für alle diese Fälle käme das eben infrage», sagt er.

Die israelischen Wissenschaftler betonen, dass Menschen vor allem durch den Alterungsprozess, Infektionen oder Tumore Knochen verlören. So könnten mit dem Verfahren auch etwa durch Osteoporose brüchige Knochen wieder gefestigt werden. (sda/ats)

 

Das könnte dich auch interessieren:

Familientrennungen an der US-Grenze: TV-Moderatorin bricht in Tränen aus

Haris Seferovic: «Irgendwann ist genug und dann platzt der Kragen»

EXKLUSIV: Hier erfährst du, wer die WM gewinnen wird! (Spoiler: Ich, der Picdump 😒)

«Die roten Linien werden eher dunkelrot»: Wie man in Brüssel die Schweiz sieht

Traum oder Albtraum? So ist es, als CH-Rock'n'Roll-Band in den USA auf Tour zu sein

Erdogans Schlägertrupp auf dem Vormarsch in die Schweiz

Mit dieser Begründung brechen 37 Studenten Prüfung ab

Schweizer Fussballfans verirren sich an die ukrainische Front

Netta sang zum Abschluss der Pride – aber vorher gab es wüste Szenen

13 seltsame Dinge, die uns am Trump-Kim-Gipfel aufgefallen sind

«Wieso sagen Schweizer gemeine Dinge über meine Schwester?»

Das absurdeste Museum der Welt und wir waren da – und bereuen es jetzt noch

Diese 7 Zeichnungen zeigen dir, wie es am Open Air wirklich wird

Du weisst noch nicht, wem du an der WM helfen sollst? Hier findest du DEIN Team!

präsentiert von

Diese 19 Fails für bessere Laune sind alles, was du heute brauchst

Warum das Kämpfchen gegen Netzsperren erst der Anfang war

Eine Szene – viele Wahrheiten 

Anschnallen bitte! So sieht der Formel-E-Prix von Zürich aus der Fahrerperspektive aus

15 Jahre ist es her: Das wurde aus den «DSDS»-Stars der 1. Stunde

Die Bernerin, die für den Sonnenkönig spionierte

Plastik ist das neue Rauchen – wie ein Material all seine Freunde verlor

Fertig mit Rosinenpicken: Es ist Zeit, dass auch Frauen bis 65 arbeiten

Wegen hoher Verletzungsgefahr: Diese Sportarten mögen Versicherungen gar nicht

Diese 18 genialen Cartoons über die Liebe und das Leben haben uns kalt erwischt 😥😍

«Pöbel-Sina» scheitert bei «Wer wird Millionär» an dieser super einfachen Frage – und du?

Was vom Bordmenü übrig bleibt – das kannst du gegen den Abfallwahnsinn im Flugzeug tun

Shaqiri ist der «dickste» Feldspieler – und 9 weitere spannende Grafiken zur Fussball-WM

Die ausgefallensten Hotelzimmer der Schweiz

Als muslimische Piraten Europäer zu Sklaven machten 

33 unfassbar miese Hotels, die so richtig den Vogel abgeschossen haben

Unerträgliche Regelschmerzen: Melanies Kampf gegen Endometriose

Diese Frau stellt absurde Promi-Fotos nach – 17 Lektionen, die wir von ihr lernen

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!

Abonniere unseren Daily Newsletter

Themen
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

1947 nähte sie am Hochzeitskleid der Queen – nun bekam sie Blumen von der Royal Wedding

Als die damalige Prinzessin Elizabeth 1947 ihren Ehemann Philip, den Duke von Edinburgh, heiratete, war Pauline Clayton 19 Jahre alt. Als Angestellte des berühmten britischen Modedesigners Norman Hartnell erhielt sie mit drei anderen jungen Frauen den Auftrag, die Schleppe des Hochzeitskleids der späteren Queen Elizabeth II. zu besticken.

71 Jahre später, am vergangenen Samstag, heiratete Prinz Harry, der Enkel der Queen, die US-amerikanische Schauspielerin Meghan Markle. Millionen von …

Artikel lesen