Good-News
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Künstliche Intelligenz macht Komapatienten wieder Hoffnung



Bild

Bild: shutterstock

Eine neue Studie aus China liefert Komapatienten und deren Angehörigen Grund zur Hoffnung: Computersysteme sollen in der Lage sein, die Aufwachchancen von Komapatienten ähnlich gut zu beurteilen wie Ärzte.

Zu diesem Schluss kommt eine Untersuchung von Ärzten und Forschern der Akademie der Wissenschaften von China. Dabei liessen die Forscher mit CT-Scans und allen Informationen gespeiste Computerprogramme Prognosen abgeben über die Genesungschancen von Komapatienten. Diese verglichen sie anschliessend mit den Einträgen von Ärzten auf der Coma-Recovery-Skala (CRS-R). In einigen Fällen gaben die Computerprogramme massiv bessere Einschätzungen ab: Wo die Ärzte kaum Chancen sahen, dass die Patienten wieder aufwachten, zeigte sich die Künstliche Intelligenz (KI) optimistischer. 

In der Folge wurden die Komapatienten ein Jahr lang beobachtet. Wie die Schweizer Fachzeitung Medinside schreibt, stellten die Forscher bei sieben Personen – darunter ein 19-jähriges Unfallopfer und eine 41-jährige Hirnschlag-Patientin – nach 12 Monaten entscheidende Unterschiede fest: Trotz der schlechten Erwartung der Ärzte wachten die Patienten wieder auf und erholten sich teilweise gar vollständig.

Allerdings lag auch die KI daneben: Bei einem Komapatienten mit Hirnstammschäden gab der Computer eine pessimistische Beurteilung ab. Ein Jahr später hatte sich der Patient beinahe vollständig erholt. In beachtlichen 88 von 100 Fällen soll die KI richtig gelegen sein. Trotz der beachtlichen Zahl: Die Künstliche Intelligenz könne in der Komabetreuung und -beurteilung den Arzt nur ergänzen, niemals ersetzen, schreibt Medinside. (wst)

Zuerst Herstellung, jetzt Kunst. Können Roboter alles?

abspielen

Video: srf

Mehr zum Thema Medizin

Rega-CEO: «Wir haben viel in die Vision einer wetterunabhängigen Luftrettung investiert»

Link zum Artikel

Medizin-Quiz Volume II: Bei weniger als 6 Punkten kommen wir mit dem Skalpell!

Link zum Artikel

Wer als Krebspatient alternativen Heilern vertraut, geht ein hohes Risiko ein

Link zum Artikel

Ein junger Chirurg beschreibt, wie er 120-Stunden-Wochen überlebt

Link zum Artikel

Wenn du im Medizin-Quiz über 7 Punkte machst, kriegst du ein zweites Leben

Link zum Artikel

Sie entschlüsselten unsere innere Uhr – Medizin-Nobelpreis geht an drei US-Forscher

Link zum Artikel

Italienischer Chirurg will etwas tun, das noch keiner gemacht hat

Link zum Artikel

«Placebo-Effekt kann 40% ausmachen» – warum auch skeptische Ärzte Globuli verordnen  

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

Themen
0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Sexy Selfies: So genial trollt ein Vater seine Tochter auf Instagram

So manch ein Vater schüttelt wohl den Kopf angesichts der Selfie-Fixiertheit seiner Kinder. Wenn dann die Sprösslinge auch noch versuchen, möglichst sexy in die Smartphone-Kamera zu blicken, läuten bei den Erziehungsberechtigten schnell einmal die Alarmglocken.

Chris Martin, ein US-amerikanischer Komiker, hält offenbar nicht viel von Alarmismus und Aufklärung über den Schutz der Privatsphäre im Netz. Stattdessen drehte der zweifache Familienvater den Spiess kurzerhand um.

Auf Instagram …

Artikel lesen
Link zum Artikel