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Autofahren wie Steve Urkel: Mit der Neuauflage der Isetta 

26.07.18, 08:59 26.07.18, 15:05

Bild: microlino



Steve Urkel hat sie gefahren, der Stepptänzer und Schauspieler Fred Astaire und David Gahan von Depeche Mode: Die Isetta ist eines dieser Autos, die man nicht wegen ihrer Leistung oder der bahnbrechenden Ingenieurskunst in Erinnerung behält, sondern wegen ihrer ikonischen Form und weil sie immer wieder in der Populärkultur ihre Aufwartung machten. Bis in die 60er-Jahre wurde die Isetta unter Lizenzen in verschiedenen Ländern produziert, dann wurde sie – ähnlich wie etwa der originale Fiat 500 – zum Liebhaberobjekt.

Urkel auf Hochtouren:

Video: YouTube/Denis Weber

Das Schweizer Unternehmen Micro Mobility – bekannt für die gleichnamigen Scooter und Tretroller – hatte schon vor längerer Zeit eine Neuauflage des Auto-Klassikers angekündigt – und zwar in der Elektro-Version. Jetzt hat der Microlino die letzte Hürde gemeistert – die europäische Homologation – und ist damit offiziell für die Strasse zugelassen.

Das Mini-Auto – gerade mal 2,4 Meter lang und 1,5 Meter breit – bietet Platz für zwei Personen und soll laut Hersteller eine Geschwindigkeit von bis zu 90 Stundenkilometer erreichen. Angetrieben wird die fahrende Büchse von einer 8-kWh- oder 14,4-kWh-Batterie, das reicht für 120, beziehungsweise 215 Kilometer. 

Im September sollen die ersten 25 Exemplare aus den Werkhallen rollen, wie das Tech-Magazin Wired schreibt. Dabei handelt es sich aber noch um Test-Fahrzeuge. Die eigentliche Produktion soll erst im Dezember anlaufen und zuerst den Schweizer Markt bedienen. Bestellen kann man den Microlino aber jetzt schon. Umgerechnet rund 14'000 Franken muss man hinblättern, um sich hinter dem Steuer ein wenig wie Steve Urkel zu fühlen.

(wst)

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

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    Alle Leser-Kommentare
  • m. benedetti 26.07.2018 10:12
    Highlight Geniales Teil. Hat mir schon bei der ersten Vorstellung gefallen. Für Wohnungs-Mieter bleibt aber das Problem der öffentlich verfügbaren Steckdosen. Um Elektromobilität vorwärts zu bringen, braucht es öffentliche Ladestationen.
    0 0 Melden

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