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Der 25-jährige Chilene Maykool Coroseo Acuña überlebte 9 Tage ohne Essen und Trinken im Urwald Boliviens. Bild: screenshot national geographic

25-Jähriger überlebt dank Affen neun Tage im Urwald +++ Velowege als Kraftwerke

Der Ticker für super-nice, fröhliche und motivierende News.

24.03.17, 10:15 24.03.17, 13:15
Severin Miszkiewicz
Severin Miszkiewicz



>> Affen retten Touristen im Dschungel

Der Madidi Nationalpark ist Boliviens Juwel und zieht zahlreiche Touristen an. Wer den dichten Urwald erleben will, muss sich einer Tour anschliessen, so ist man sicher, dass man nicht verloren geht. Nicht ein einziger Besucher verschwand in den letzten 15 Jahren – bis jetzt: Der 25-jährige Maykool Coroseo Acuña war nach einer Zeremonie im Camp plötzlich spurlos verschwunden. Zuletzt hatte man ihn auf den Stufen seiner Kabine gesehen. National Geographic hat die Suche nach dem Touristen aufgezeichnet.

Acuna wird von Guides aus dem Boot getragen. bild: screenshot national geographic

Tagelang suchten die Guides, Besucher und Familienmitglieder Acuñas nach dem jungen Chilenen. Vergeblich. Er hatte keine einzige Spur hinterlassen. Schamanen glaubten, er sei verschwunden, weil er sich geweigert hatte, an einer schamanistischen Zeremonie teilzunehmen. Nach sechs Tagen fand der Suchtrupp eine Socke Acuñas. Ein Fenster zu seiner Seele, behaupteten die Schamanen, so könnten sie den 25-Jährigen durch Rituale erreichen und zurückholen.

Acuña sagt, er werde diese Tage nie vergessen. bild: screenshot national geographic

Es dauerte weitere drei Tage bis ein Guide den völlig entkräfteten Touristen unweit vom Camp fand. Er war stark dehydriert, aber ansprechbar. Von der Version, ein Gott der Schamanen habe ihn verrückt machen wollen und zu sich selber zurückbringen, hielt Acuña nichts. Er habe sich schlicht verirrt und den Fluss nicht mehr finden können. Gerettet hätten ihn ein paar Affen – Acuña war ihnen gefolgt, die Tiere hätten Früchte für ihn fallengelassen und ihn jeden Tag zu einer Wasserstelle geführt.

Acuña hielt nichts von der Rettungsversion der Schamanen. Er habe dank Affen überlebt, sagte der 25-Jährige. bild: screenshot national geographic

>> Bub und Hund mit gleicher Hautkrankheit – Liebe auf den ersten Blick

Bild: instagram/white_eyed_rowdy

Der achtjährige Carter Blanchard aus Arkansas (USA) leidet unter der seltenen Hautkrankheit Vitiligo. Der kleine Bub schämte sich für sein Äusseres und wollte nicht mehr zur Schule gehen. Kein Mensch hatte es geschafft, sein Selbstwertgefühl aufzupeppen – dafür ein Hund mit der selben Krankheit.

Was ist Vitiligo?

Vitiligo ist eine chronische Hauterkrankung, die etwa 0,5 bis 2 Prozent der Menschen weltweit betrifft. Bei den Betroffenen breiten sich langsam Pigmentstörungen in Form weisser, pigmentfreier Hautflecken über den ganzen Körper aus. Bei Carter haben sich schon deutliche Flecken im Gesicht und vor allem um die Augen entwickelt.

Vor ein paar Jahren entdeckte Carter im Internet einen Hund mit genau den gleichen Symptomen wie er. Der 13-jährige Labrador Rowdy hat ebenfalls Vitiligo und weisse Flecken um die Augen – genauso wie Carter. Der kleine Bub nahm übers Internet Kontakt zu Rowdys Besitzerin auf. Seither haben Carter und Rowdy eine Internet-Bekanntschaft.

«Rowdy gab Carter etwas, das ihm ein Mensch nicht geben konnte.»

Carters Mutter Stephanie Adcock

«Niemand konnte ihm helfen. Es musste ein Hund sein, es musste Rowdy sein», beschreibt Stephanie Adcock, Carters Mutter, die Beziehung der beiden. Der Hund half dem kleinen Buben, wieder Mut zu finden und sich nicht mehr für seine Haut zu schämen. Ein reales Treffen war aber unmöglich. Rowdy lebt im 3000 Kilometer entfernten Oregon.

Carter und Rowdy

Auf der Spenden-Plattform gofundme.com wurde ein Aufruf lanciert, um ein Treffen der beiden zu finanzieren. Innert kürzester Zeit war genügend Geld da, damit Carter und seine Mutter nach Oregon reisen und Rowdy und seine Besitzerin Niki Umberhower besuchen konnten.

Das Treffen änderte Carters Leben: «Rowdy gab Carter etwas, das ihm ein Mensch nicht geben konnte», sagt die Mutter dem TV-Sender Katu2.  Auch Rowdys Besitzerin, Niki Umberhower, war begeistert von dem Treffen der beiden: «Ich kriege immer noch Gänsehaut, wenn ich an den Moment denke, als Carter in die Wohnung trat und sich die beiden gesehen haben.» 

Als Carter den Fernsehbericht über ihn und Rowdy sah, war er begeistert: «Ich und Rowdy sind berühmt!», sagte Carter. Zum ersten Mal seit zwei Jahren war er stolz auf sich und schämte sich seiner Krankheit nicht mehr. Seiner Mutter sagte er sogar: «Mama, deine Haut ist langweilig, weil du kein Vitiligo hast.»

>> Velowege werden zu Kraftwerken

Wenn die Niederlande etwas reichlich haben, dann sind es Velowege. Ein Zusammenschluss aus Firmen und Forschungslabors, hat sich nun zum Ziel gesetzt, einen Teil dieser Velowege in kleine Kraftwerke zu verwandeln.

Solarroad in den Niederlande

Links die SolaRoad, rechts der übliche Veloweg. facebook.com/solaRoadNetherlands

«SolaRoad» heisst das Projekt. In der Stadt Krommenie in der Nähe von Amsterdam gibt es bereits einen 70 Meter langen Veloweg, der mit Solar-Modulen bestückt wurde.

Die Solar-Module sind durch eine zentimeterdicke Schicht vor Beschädigungen geschützt. Die Schutzschicht ist hochtransparent, aber gleichzeitig auch griffig genug, um Fussgängern und Velofahrern sicheren Halt zu bieten.

Bisher liefert die Anlage nur wenig Strom – genügend für rund drei Haushalte – kostete aber stolze 3.7 Millionen Dollar. Zu viel, wie Kritiker bemängeln. Die Macher der SolarRoad argumentieren dagegen, dass schon in naher Zukunft der Platz auf Hausdächern knapp wird. In diesem Fall müsste man neue Flächen für Solaranlagen finden – zum Beispiel Strassen. Würde das im grossen Massstab gemacht, so würden auch die Kosten sinken.

Solarroad

Fährt ein E-Bike auf der SolaRoad, lädt es sich gleichzeitig auf. facebook.com/solaroadnetherlands

Der erzeugte Strom soll später auch die Strassenbeleuchtung mit Energie versorgen, und sogar E-Bikes während des Fahrens aufladen. Auch Elektroautos könnten schon bald durch die SolaRoad mit Energie versorgt werden.

Andere Städte sind überzeugt und starten ihre eigenen Projekte. In Groningen soll nächsten Monat ein zehn Meter langer Abschnitt eines Veloweges zur SolaRoad werden. 

>> Mobbing-Opfer wird zur positiven Kultfigur

Nachdem sich einige über ihr Gewicht lustig gemacht haben, wird Stewart von positiven und motivierenden Kommentaren überhäuft. Bild: Instagram

Voller Stolz teilte die 20-jährige La'Shaunae Stewart aus South Carolina (USA) ihren selbst gemachten Rock auf Instagram. Auch das T-Shirt hatte Stewart mit dem kultigen Logo des Skateboard-Magazins «Trasher» selber bedruckt. 

«Ich hatte Angst, dass ich zu dick für's Skateboard bin.»

Es folgten unzählige beleidigende Kommentare, die am Selbstwertgefühl der jungen Frau nagten. Das Foto, das sie im Internet geteilt hatte, wurde zum Meme und verbreitete sich rasend schnell auf Twitter.

«Hat sie das Skateboard etwa gegessen? Darauf fahren tut sie nämlich bestimmt nicht!» heisst es beispielsweise in einem der beleidigenden Memes.

Stewart war erschüttert von den verletzenden Sprüchen. «In der Schule wurde ich die ganze Zeit wegen meines Gewichtes gemobbt. Diese Situation fühlte sich wieder haargenau wie früher an», sagte Stewart. Dass viele beleidigende Sprüche gerade von Skateboardern stammten, verletzte die junge Frau noch mehr: «Ich wollte schon immer lernen, Skateboard zu fahren – seit ich ein Teenager bin. Ich hatte aber Angst, dass ich zu dick dafür bin.»

Was danach folgte, hätte Stewart nie erwartet: Hunderte fremde Menschen schrieben ihr und überhäufen sie mit Komplimenten. «Du siehst super aus. Vergiss was diese Hater sagen!», «Wo hast du dieses Shirt her? Dein Style ist super!» oder «Du rockst so hart!», heisst es jetzt in Stewarts Kommentaren auf Instagram. Die Community entwarf sogar einen skatenden Comic-Charakter für Stewart.

Die ganze Situation hat sie stärker werden lassen, meint Stewart. Sie hat wieder genügend Mut gefunden, um ihren eigenen Style zu leben und teilt es munter weiter auf Instagram.

>> Hunde machen Besitzer glücklicher, fitter und attraktiver— sagen Wissenschaftler

PIC BY INES OPIFANTI / CATERS NEWS - (PICTURED: Alex and Zelda the dog.) BARKING mad owners have proven they really do look like their pets - by performing hilarious impressions of their own DOGS. In a series of hysterical PAW-traits owners including men, women and children pull their best faces to look like their pooches. Snapped by photographer Ines Opifanti, 29, people stuck their tongues out, yawned and tilted their heads in curiosity at the camera. Keen snapper Ines, from Hamburg, Germany, came up with the idea while interacting with her own dogs - two pug x French bulldog crossbreeds. SEE CATERS NEWS   (FOTO: DUKAS/CATERSNEWS) *** Local Caption *** PIC BY INES OPIFANTI / CATERS NEWS - (PICTURED: Alex and Zelda the dog.) BARKING mad owners have proven they really do look like their pets - by performing hilarious impressions of their own DOGS. In a series of hysterical PAW-traits owners including men,

Attraktiver durch Hund? Die Fotografin Ines Opifanti portraitierte Hundebesitzer mit ihren Hunden. Bild: CATERSNEWS

Forscher der University of Nevada fanden heraus, dass Frauen sich von Männern angezogen fühlen, die ein Haustier besitzen — und zwar deutlich mehr als umgekehrt.  Vor allem Hunde waren dabei besonders beliebt bei Frauen: 32 Prozent gaben an, Männer mit Hund attraktiv zu finden.

«Das könnte evolutionäre Gründe haben. Nämlich, dass Frauen sich bei der Partnersuche eher daran orientieren, ob jemand Elternqualitäten hat als Männer», so die Forscher.

«Hundebesitzer deutlich attraktiver als Katzenbesitzer.»

Ein Hund lässt Männer also fürsorglich und verantwortungsbewusst wirken. Interessanter Nebenaspekt: Männer gaben zweimal öfter als Frauen in der Umfrage an, schon einmal ein Haustier — vor allem einen Hund — benutzt zu haben, um das andere Geschlecht zu beeindrucken.

In einer Umfrage des Datingportals EliteSingles gaben ebenfalls 57 Prozent der Befragten an, dass ein Haustier die Attraktivität eines Menschen steigert und dass Hundebesitzer deutlich attraktiver wirken als Katzenbesitzer.

Hunde machen auch glücklich und fit

epa05847682 A jogger and his dog navigate a snow covered path on the National Mall in Washington, DC, USA, 14 March 2017. While New York City and Boston had been issued a blizzard warning, that has been downgraded to a winter storm as the storm's track shifted resulting in a shift to rain for both cities and smaller forecast snowfall totals.  EPA/SHAWN THEW

Die tägliche Bewegung mit dem Hund hält die Besitzer fit. Bild: SHAWN THEW/EPA/KEYSTONE

Eine Studie des Manhattenville College in New York legt ausserdem nahe, dass Hundebesitzer glücklich sind. Die Forscher befragten 263 Menschen. Die Tierbesitzer waren grundsätzlich zufriedener mit ihrem Leben als jene, die keine Tiere besassen. Wobei vor allem jene mit Hund besonders hohe Werte bei Glück, Zufriedenheit und positive Emotionen erreichten.

Forscher der University of Western Australia fanden außerdem heraus, dass Hundebesitzer mit einer 57 bis 77 Prozent höheren Wahrscheinlichkeit das benötigte Mindestmaß an Bewegung bekommen als Nicht-Hundebesitzer. Hunde halten also auch fit!

>> Bikini-Katalog ohne Photoshop und Magermodels

Pölsterchen, Adern und andere «Unreinheiten» wurden nicht retuschiert, sondern mit Stolz präsentiert. Bild: screenshot / youtube.com/target

Die neuste Bikinikollektion des amerikanischen Diskounters Target kommt ganz ohne Photoshop aus. Vier unterschiedliche Frauen, mit unterschiedlicher Hautfarben und Körpertypen präsentieren die neusten Badeanzüge. Darunter auch nicht-professionelle Models wie die Körperaktivistin Denise Bidot, die Youtuberin Megan Batoon und die Profi-Skateboarderin Lizzie Armanto.

Die Fotos wurden von Target nicht nachträglich auf dem Computer bearbeitet, wie das sonst üblich ist in der Branche, sondern zeigen jede Kurve, jede Falte und jede Ader der Frauen mit Stolz. Für die ehrliche und mutige Kampagne erntet Target viel Lob von allen Seiten.

5 erfolgreiche Plus Size Models aus den USA

>> Zum Weltglückstag – Schweiz unter den glücklichsten Ländern

kinder lachen

Bild: shutterstock

Am heutigen Montag ist der Internationale Tag des Glücks. Der Feiertag wurde 2012 von der UN-Hauptversammlung beschlossen und setzt Glück als universelles Menschenrecht fest.

Das Streben nach Glück ist kein banales Thema für die Vereinten Nationen. Der Feiertag soll daran erinnern, welche Bedeutung Glück und Wohlergehen im Leben der Menschen hat.

2017 besuchten die Schlümpfe die Vereinten Nationen zum Weltglückstag

Neben verschiedenen Spezialevents erscheint am Weltglückstag zusätzlich der Weltglücksreport, der die glücklichsten Länder der Welt auflistet. 

In diesen 15 Ländern leben die glücklichsten Menschen der Welt – und ja, die Schweiz ist auch dabei.

Die Rangliste berücksichtigt das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf, die durchschnittliche Lebenserwartung, die gefühlte Unterstützung aus dem eigenen sozialen Umfeld oder Vertrauen in Regierung und Unternehmen mit Blick auf Korruption. Die Schweiz landet auf Rang vier. Vor zwei Jahren noch lag sie an der Spitze der Tabelle.

«2015 war die Schweiz das glücklichste Land der Welt.»

Beim Weltglücksreport geht es auch um die von den Befragten empfundene Freiheit, grundlegende Entscheidungen für das eigene Leben treffen zu können, sowie die Grosszügigkeit der Befragten bei Spenden. Negative Faktoren wie Sorgen, Trauer und Wut spielen ebenfalls eine Rolle.

>> Pakistan pflanzt eine Milliarde Bäume

pixabay

Pakistan wird bis Dezember 2017 eine Milliarde Bäume pflanzen, um den Klimawandel zu bekämpfen. Das bestätigt der Parlamentsabgeordnete Imran Khan an einer Pressekonferenz letzte Woche. 

13'000 Mitarbeiter und Helfer werden die Setzlinge einpflanzen. Das ganze Projekt kostet über 110 Millionen Dollar. Rab Nawaz vom WWF ist überzeugt, dass das Vorhaben ein Schritt in die richtige Richtung ist: «Hier geht es nicht nur darum Bäume zu pflanzen, sondern um ein Umdenken der Grundeinstellung», sagt Nawaz.

1 Milliarde Bäume – 500'000 neue Jobs

Auch der Imran Khan ist zuversichtlich, fügt aber ernste Worte hinzu: «Pakistan ist das am siebtschlimmsten vom Klimawandel betroffene Land. Aus diesem Grund müssen wir so viele Bäume wie nur möglich pflanzen.» 

Ein UN-Bericht von 2015 besagt, dass Pakistan in den letzten Jahren so viele Bäume verloren hat, dass die Grünfläche nur noch zwei Prozent des Landes einnimmt. Durch das Projekt werden zusätzlich 500'000 «grüne Jobs» geschaffen.

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8Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Waldorf 24.03.2017 10:50
    Highlight Way to go Holland!
    0 0 Melden
  • Adrian Habegger 24.03.2017 10:26
    Highlight 3.7 Milliarden für 90 Meter Veloweg?? Das dürften wohl eher Millionen sein.... 😉
    10 0 Melden
  • reaper54 21.03.2017 15:16
    Highlight Jeder hat sein Gewicht selbst in der Hand und ja diese Frau ist sehr Fettleibig. Das herunterzuspielen ist schlicht gelogen.
    45 22 Melden
    • LoriihTown 21.03.2017 17:32
      Highlight Das ist aber noch lange kein Grund dazu sie zu beleidigen.
      64 2 Melden
    • Fly Boy Tschoko 21.03.2017 17:45
      Highlight Man soll sich nicht über sie lustig machen aber ein ungesundes Körpergewicht, zu hoch wie auch zu niedrig, als schön zu bezeichnen ist fahrlässig.
      52 0 Melden
    • FancyFish 21.03.2017 22:07
      Highlight Wenn man ihr aber die Wahrheit sagt und man meint dass sie niemals älter als 50 wird, ist das jetzt eine Beleidigung oder was?
      19 2 Melden
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