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Grosse Emotionen beim Auftritt bei «Britain's Got Talent». Bild: screenshot youtube.com

Seit Manchester-Attentat sitzt Hollie im Rollstuhl – jetzt rockt sie mit ihrer Tanztruppe

24.04.18, 09:20 24.04.18, 16:09
Team watson
Team watson



Der 22. Mai 2017 hätte einer der allerschönsten Tage in Hollie Booths Leben werden sollen. Gemeinsam mit ihrer Tante Kelly Brewster besuchte sie das Konzert ihres Idols Ariana Grande in Manchester. Doch der Abend wurde zum Albtraum: Ein Selbstmordattentäter liess eine Bombe hochgehen, welche 512 Menschen verletzte und 22 tötete, darunter Hollies Tante. Die unterdessen 13-jährige Hollie trug schwere Verletzungen davon: Sie brach sich das rechte Knie und den linken Fuss. Die Nerven in ihrem linken Bein wurden erheblich beschädigt. Das Mädchen sitzt seit dem Attentat im Rollstuhl. Sie musste sich seither 11 Operationen unterziehen und hofft, eines Tages wieder laufen zu können – und tanzen.

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Denn Hollie ist nicht bereit, aufgrund der Verletzungen auf ihr liebstes Hobby zu verzichten. Bereits im Alter von acht Jahren hatte sie sich der Tanzgruppe RISE angeschlossen. Weil ihre Freundinnen nicht wollten, dass Hollie nach dem Attentat aufgrund ihrer Verletzungen nicht mehr mitmachen konnte, gestalteten sie eine spezielle Choreografie, die perfekt auf ihre Fähigkeiten zugeschnitten ist. Musikalisch unterlegt wird sie von einem Medley aus Songs von Ariana Grande. Alle 11 Tänzerinnen haben einen Rollstuhl auf der Bühne dabei. Während die anderen Tänzerinnen teilweise im Stehen tanzen, vollführt Hollie ihren Part im Rollstuhl. Am Ende der Performance erhebt auch sie sich.

Der Auftritt von Hollie und RISE (die Tanzperformance ab 3:46)

Video: YouTube/Britain's Got Talent

Jetzt begeistern die 10- bis 24-jährigen Tänzerinnen von RISE das ganze Land. Mit ihrem Auftritt am vergangenen Samstag in der ersten Runde der Show «Britain's Got Talent» (BGT) löste die Truppe nicht nur im Publikum einen Begeisterungssturm aus, sondern brachte auch die Juroren den Tränen nahe. BGT-Urgestein Simon Cowell sagte sichtlich gerührt: «Hollie, das ist schwierig ... Das durchzumachen, was du durchmachen musstest und dann hierher zu kommen und etwas Negatives in etwas Positives umzuwandeln, ist wirklich unglaublich!» Hollie Booth sagte in einem Talkshow-Auftritt nach der triumphalen  Performance, die Vorbereitung auf den grossen Auftritt habe ihr bei der Rekonvaleszenz geholfen. Und das Märchen geht weiter: Hollies Tanztruppe wurde von allen vier Juroren einstimmig in die nächste Runde von «Britain's Got Talent» gewählt.

>>> Lächle, und du wirkst cooler

bild: shutterstock

Ein emotionsloses Gesicht aufzusetzen, wirke cool, denken viele Menschen. Nun zeigt eine Studie: Wirklich cool wirkt jemand, der andere anlächelt. 

Die Forscher um Caleb Warren von der University of Arizona liessen Studienteilnehmer Mode-Werbeplakate anschauen, auf denen das Model entweder lächelt oder ernst ist. Unter den Bildern befanden sich Werbefotos von unbekannten Models, aber auch solche mit Stars wie James Dean oder Michael Jordan als Aushängeschild.

Filmstar James Dean mit ernster Miene. flickr

Im Fachblatt Journal of Consumer Psychology berichten die Wissenschafler nun: Selbst Dean, der auf Fotos in der Regel keine Emotionen zeigt und das Bild des coolen Typen schlechthin verkörpert, erntete auf der Coolness-Skala mehr Punkte, wenn er auf einem Foto lächelte.

Es gibt aber eine bestimmte Ausnahme: Konkurrenzsituationen. So bewerteten die Studienteilnehmer zwischen zwei Kampfsportlern, die sich gegenübertreten, den Athleten mit dem ausdruckslosen Gesicht als cooler als seinen lächelnden Gegner. Stellt das Bild jedoch ein friedliches Treffen mit Fans dar, wurde der lächelnde Kämpfer als cooler bewertet. «Das zeigt, dass uncool oder cool vom Kontext abhängen kann», sagt Forscher Caleb Warren.

Ihre Ergebnisse seien für Werbeagenturen wichtig, die einen positiven Eindruck bei ihren Kunden hinterlassen wollen, aber auch für Kommunikation zwischen Menschen und ihren Beziehungen untereinander, so der Wissenschaftler. 

>>> Lass alles stehen und liegen und schau dir diese Schülerin an, die wie Beyoncé tanzt 😲

Good News aus dem Netz: Unter dem Pseudonym Briyonce tanzt sich die amerikanische College-Studentin Brianna Bundick-Kelly gerade in die Herzen der Twitter-Gemeinschaft. 

Nach dem riesigen Show-Case von Beyoncé am Coachella-Festival in Kalifornien konnte es Bundick-Kelly nicht lassen, einen Teil der Choreo nachzutanzen. Die Moves perfekt kopiert, stellte die College-Studentin anschliessend ein Video von sich ins Netz. 

Das Video ging bereits nach wenigen Stunden viral und hat bereits über 248ˈ000 Likes. Und auch in den Kommentarspalten tummeln sich begeisterte Fans von «Briyonce». 

>>> Wer rennt, lernt schneller

Wer rennt, lernt schneller, sagen portugiesische Forscher. Bild: Shutterstock

Das Sport gesund ist, wissen wir alle. Das ist aber nicht alles, sagen nun portugiesische Forscher. Sport mache auch schlauer.

Auf diese Erkenntnis kamen sie, als sie Experimente mit Mäusen im Laufrad durchführten. «Unser Hauptergebnis ist, dass wir Mäuse lernfähiger machten, indem wir sie schneller rennen liessen», sagt Catarina Albergaria vom Champalimaud Centre for the Unknown in Lissabon.

Diesen Zusammenhang zwischen der Lauf- und Lerngeschwindigkeit stellten die Wissenschaftler zuerst aber zufällig fest. Denn in einem ersten Schritt wollten sie Mäuse lediglich darauf konditionieren, dass auf ein Lichtsignal immer ein Luftstrom auf die Augen folgt.

Während dieser Versuchsanordnung befanden sich die Mäuse in einem Laufrad. Dadurch stellten die Forscher fest, dass die Mäuse, die schnell liefen, schneller den Zusammenhang zwischen dem Lichtsignal und dem Luftstoss kapierten. Und somit früher als die lauffaulen Mäuse auch dann blinzelten, wenn trotz Signal der Luftstoss ausblieb.

Nun wollten es die Forscher wissen. In einem zweiten Versuch liessen sie die Mäuse ihre Laufgeschwindigkeit nicht mehr selber bestimmen, sondern sie gaben die Geschwindigkeit des Laufrads vor. Und voilà: Je höher die Geschwindigkeit, desto schneller lernten die Mäuse den Zusammenhang.

«Ein weiterer Grund zu laufen, statt zu fahren», kommentiert Jennifer Raymond von der Stanford University die Studie im Magazin «Nature Neuroscience». Und sie appelliert an die Leser: Wen den positiven Einfluss des Laufens auf das Herz-Kreislaufsystem noch nicht überzeugt habe, der solle nun auch an die Vorteile für das Gehirn denken.

>>> Freiwillige säubern verschmutzten Strand in Mumbai – jetzt schlüpfen wieder Schildkröten

Am Versova-Strand in Mumbai schlüpfen wieder Oliv-Bastardschildkröten (Lepidochelys olivacea). Bild: wikimedia commons

Die Bewohner der indischen Millionenmetropole Mumbai leiden unter schlechter Luftqualität, verschmutztem Wasser und ungenügendem Abfallmanagement. Mit umso grösserer Freude nahmen sie eine positive Nachricht aus der Tierwelt zur Kenntnis: Am Versova-Strand schlüpften in den vergangenen Woche knapp hundert der bedrohten Oliv-Bastardschildkröten und fanden, von freiwilligen Helfern sorgsam beschützt, den Weg ins arabische Meer.

Ein erstaunlicher Erfolg: Denn in unmittelbarer Umgebung des drei Kilometer langen Versova-Strand leben rund 55'000 Menschen, deren Abfall die Schildkröten während Jahren davon abhielt, am Strand ihre Eier zu legen. Doch vor rund zwei Jahren startete der Aktivist und Anwalt Afroz Shah damit, den damals knietief mit Unrat verschmutzten Strand zu säubern. Immer mehr Freiwillige aus der Nachbarschaft schlossen sich an und schafften es, den Strand in einen praktisch abfallfreien Natur- und Naherholungsraum zu verwandeln.

Die Vereinten Nationen nannten Shas Projekt gemäss dem Guardian das «grösste Strandsäuberungsprojekt der Welt». 13'000 Tonnen Abfall wurden insgesamt eingesammelt und entsorgt. Die Rückkehr der Oliv-Bastardschildkröten wurde auch von zahlreichen Grössen der in Mumbai ansässigen Bollywood-Filmindustrie gefeiert: «Lasst uns die Flossen drücken, dass dies die erste gute Nachricht von vielen ist», schrieb Schauspieler-Legende Rahul Khanna auf Twitter.

>>> «Europäer wird man durch Freundschaften» – Promis wollen gratis Interrail-Ticket für alle

Wohin soll es gehen? Reisende am Gare de Lyon in Paris. Bild: EPA/EPA

Um den Gedanken der europäischen Einheit stand es auch schon besser: Brexit, Griechenlandkrise, Wahlerfolge von populistischen Anti-EU-Parteien machen der EU das Leben schwer. Doch der Vision eines friedlichen, vernetzten und enger zusammenwachsenden Europas soll nun eine simple Idee wieder Rückenwind verschaffen: Die EU-Kommission soll allen EU-Bürgern und -Bürgerinnen zum 18. Geburtstag einen Gutschein für ein 30-Tage-Interrail-Ticket zuschicken. Dieses erlaubt unbegrenzte Zugfahrten im europäischen Schienennetz. Zur Unterstützung dieser Idee haben nun mehr als 100 Politiker, Wissenschaftler, Schauspieler, Schriftsteller und Aktivisten einen offenen Brief der Initiative #FreeInterrail unterzeichnet, wie die Zeit berichtet.

Auch er unterstützt #FreeInterrail: Deutschlands Ex-Aussenminister Joschka Fischer. Bild: EPA/EPA

In den nächsten Jahren werde sich entscheiden, ob die Vision eines friedlichen, geeinten und solidarischen Europas das prägende Narrativ des Kontinents bleibt. «Oder ob die Zeit vor uns von Nationalismus, Grenzen und oppositionellen Interessen geprägt sein wird», heisst es in dem Schreiben. Zum Europäer werde niemand durch Schulbücher oder Werbebroschüren: «Europäerin und Europäer wird man durch Erfahrung, durch Austausch, Freundschaften und Reisen.» Zu den Unterzeichnern gehören unter anderem der ehemalige deutsche Aussenminister Joschka Fischer (Grüne), die Schauspieler Til Schweiger und Daniel Brühl und die Schriftsteller Martin Walser und Robert Menasse.

Die Initiative #FreeInterrail geht auf einen Vorstoss der Berliner Aktivisten Vincent-Immanuel Herr und Martin Speer aus dem Jahr 2015 zurück. Ihre Idee gewann rasch Anhänger in den Reihen des EU-Parlaments und wurde schliesslich von Mitgliedern aller grossen Fraktionen ins Gremium eingebracht. 2017 präsentierte die EU-Kommission als Reaktion darauf ein Mobilitätsprojekt im Umfang von 2.5 Millionen Euro. Die darin vorgesehenen Reisezuschüsse für junge Menschen werden allerdings erst nach einem komplizierten Verfahren zur Verfügung gestellt.

Als Reaktion auf diesen von den #FreeInterrail-Initianten als «verpasste Chance» bezeichneten Vorstoss wurde nun der offene Brief verfasst. Zahlreiche prominente europäische Politiker unterstützen das Gratis-Interrail-Ticket für alle jungen EU-Bürger ebenfalls, etwa der österreichische Präsident Alexander van der Bellen, Schwedens Aussenministerin Margot Wallström oder Italiens Ex-Premier Matteo Renzi. 

>>> Kein Einwegplastik «made in Taiwan» mehr bis 2030

Einweg-Röhrli sollen in Taiwan bis 2030 verboten werden. Bild: EPA/EPA

Taiwan führt als eines der ersten Länder weltweit ein flächendeckends Verbot von Einwegplastik-Artikeln aller Art ein. Plastiktüten, Trinkhalme und Plastikbecher werden auf der Inselnation bald der Vergangenheit angehören. Das mehrstufige Verbot soll bis 2030 vollständig in Kraft sein.

Laut Newsgreen soll der erste Teil des Verbots bereits 2019 in Kraft treten. Dieses sieht vor, dass Restaurantketten keine Röhrli mehr verkaufen dürfen. Bis 2020 soll dann ein vollständiges Verbot von Strohhalmen in der Gastronomie durchgesetzt werden.

Ebenfalls ab 2020 werden Detailhändler finanziell bluten müssen, wenn sie Plastiktüten und Einweg-Lebensmittelbehälter gratis an Kunden abgeben. Ab 2025 wird diese Gebühr noch einmal erhöht. 

Die weltweite Verschmutzung durch Plastik ist eines der drängendsten Umweltprobleme. Rund 380 Millionen Tonnen Kunststoff werden jährlich hergestellt, schätzungsweise 8 Millionen davon landen in den Ozeanen. 

Die Vereinten Nationen haben kürzlich ein weltweites Verbot der Plastikverschmutzung vorgeschlagen. Einige Länder, darunter Kanada und Schottland, wollen demnächst ebenfalls entsprechende Gesetze erlassen.

Trinkhalme sind besonders schädlich, da sie aufgrund ihrer dünnen Oberfläche den Recyclingprozess nicht überstehen und so nicht wiederverwertet werden können.

>>> Keine neuen Lizenzen mehr: Neuseeland verbietet Ölsuche vor der Küste

Bild: EPA/EPA

Die neuseeländische Regierung hat sich zu einem mutigen Schritt entschlossen: Vor der Küste des Pazifikstaates sollen in Zukunft keine Öl- und Gasexplorationen mehr stattfinden.

Bereits bestehende Explorationsabkommen und -projekte sollen fortgeführt werden, Arbeitsplätze seien nicht gefährdet, schreibt das Nachrichtenportal T-Online. Aktuell existieren in Neuseeland 31 Explorationsabkommen, 22 davon in Küstennähe.

Die neuseeländische Regierungschefin Jacinda Ardern sagte zur Entscheidung: «Wir haben das richtige Gleichgewicht für Neuseeland gefunden – wir schützen die existierende Industrie und kommende Generationen vor dem Klimawandel.»

Es sei wichtig, diese Entscheidung früh zu treffen, da sie erst in 30 Jahren Wirkung zeitige, so Ardern weiter.

Von Umweltschützern erhält die neuseeländische Regierung Support, anders sieht es erwartungsgemäss bei Öl- und Gasunternehmen aus. Diese befürchten höhere Preise und Versorgungsschwierigkeiten im Energiesektor. Der Vorsitzende des neuseeländischen Verbandes für Ölförderung (Pepanz) warnt vor höheren Energiepreisen, und bezeichnet den Entscheid als lose-lose-Situation für Wirtschaft und Umwelt.

Der Öl- und Gassektor trägt gemäss Pepanz 1,5 Milliarden Euro zum Bruttoinlandsprodukt Neuseelands bei.

>>> Leisere Scanner-Töne, keine Musik: Lidl führt Shoppingabend für Autisten ein

Pünktlich zum Welt-Autismus-Tag hat Lidl Irland und Nordirland eine neue Änderung eingeführt. Und zwar werden ab sofort in allen 194 Filialen einmal wöchentlich sogenannte «freundliche Einkaufsabende» stattfinden, die sich vor allem an Autisten richten. Das heisst: Jeden Dienstag von 18 bis 20 Uhr ... 

«Öffentliche Räume können für jeden mit Autismus überwältigend sein», sagte Deirdre Ryan, Head of Corporate Social Responsibility bei Lidl Irland, zu den Medien. «Wir möchten unsere Kunden unterstützen, die mit dem wöchentlichen Einkauf zu kämpfen haben, indem wir ihnen ein ruhigeres Umfeld bieten.»

Nun hat die Mutter eines Sohnes mit Autismus auf der Plattform Change.org eine Petition lanciert. Sie will erreichen, dass auch Lidl Deutschland einen solchen Abend einführt. Sie schreibt: 

«Jeder Betroffene weiß, wie schwierig bis nahezu unmöglich es ist mit einem Autisten oder als Autist einkaufen zu gehen. Ich kann dies nur erledigen, wenn Oma auf meinen Sohn aufpasst oder er in der Kita ist. Ihn mitzunehmen endet grundsätzlich in einer Katastrophe. Viel zu viele Reize, zu laut, alles ist fremd und extrem unangenehm für ihn. Es endet meist in schreien, schlagen, weinen, brüllen, wegrennen, Sachen umschmeissen oder ähnlichem. Es ist eine Tortur für alle Beteiligten.»

Nach drei Tagen haben bereits über 500 Personen die Petition unterschrieben (Stand am Mittwochabend).

>>> Palmöl-Produkte aus dem Sortiment streichen? Dieser UK-Supermarkt macht's vor

Das Palmöl wird aus den Früchten der Ölpalme gewonnen.  Bild: EPA/EPA

Butter, Schokolade, Shampoo und Zahnpasta: Sie alle enthalten Palmöl. Das Pflanzenöl, das aus dem Fruchtfleisch der Früchte der Ölpalme gewonnen wird, ist in zahlreichen Lebensmitteln zu finden. Und darum aus den Supermärkten weltweit kaum wegzudenken. 

Die britische Supermarktkette «Iceland» wagt nun genau das, und verbannt alle Eigenprodukte, die Palmöl enthalten, aus ihrem Sortiment. Grund dafür: Das Pflanzenöl ist umstritten. Denn mit dem Ernten der Ölpalme gehen nicht nur wichtige Lebensräume für Tiere verloren, sondern es werden auch Unmengen an CO2 in die Atmosphäre ausgestossen. Allein in Indonesien werden stündlich 146 Fussballfelder Regenwald vernichtet. Und die Nachfrage steigt weiter. Bis 2050 soll sie sich gar verdoppeln. 

Die Konsequenzen der starken Palmöl-Nachfrage sind riesige Felder zerstörten Regenwaldes und hohe CO2-Emissionen.  Bild: AP/AP

Für den britischen Detailhändler sei es schwierig, genau nachzuweisen, ob das Palmöl aus einer nachhaltigen Quelle stammt. «Und solange wir nicht garantieren können, dass das Palmöl keine Zerstörung des Regenwalds verursacht, sagen wir einfach nein dazu», sagte Richard Walker, Geschäftsführer von Iceland, gegenüber dem Guardian

Bis Ende 2018 sollen alle Eigenprodukte von Iceland kein Palmöl mehr enthalten. Damit reduziert die Supermarktkette ihren Palmölverbrauch von 500 Tonnen auf Null. 

>>> Die Frisur von Sänger Prince macht dem Frühling Konkurrenz

Die kalifornische Künstlerin Christine Stein bemalte vor rund zwei Jahren in ihrem Vorgarten einen riesigen Stein mit dem Antlitz von Prince – als Andenken an den 2016 verstorbenen US-Sänger. 

Steins Wandgemälde sorgt derzeit für viel Aufmerksamkeit. Grund dafür ist der Busch, der hinter dem bemalten Stein in aller Pracht blüht. Er scheint Prince die passende Frisur zu verleihen und ihm gebürtigen Respekt zu zollen. Das Bild sorgt vor allem auf den sozialen Kanälen für begeisterte User-Meldungen. 

>>> Neuseeland hebt Verurteilungen wegen Homosexualität auf

Amnestie für wegen «Unzucht unter Männern» Verurteilte – Neuseeland will ein jahrzehntealtes Unrecht wiedergutmachen. Bild: EPA/AAP

Bis 1986 war Homosexualität in Neuseeland verboten. 32 Jahre später gehört der Inselstaat im Südpazifik zu den fortschrittlichsten Ländern in der Homosexualität-Gesetzgebung, so ist es etwa seit 2013 möglich, gleichgeschlechtliche Ehen zu schliessen. Ein Gesetz, das das neuseeländische Parlament Anfang diese Woche annahm, zementiert diesen Status.

Mit der Vorlage können wegen «Unzucht unter Männern» verurteilte Personen ihr Urteil annullieren lassen. Im Fall von verstorbenen Verurteilen können Hinterbliebene einen Antrag auf eine posthume Aufhebung der Urteile stellen, wie die FAZ schreibt.

Justizminister Andrew Little entschuldigte sich bei den Betroffenen «für die Vorurteile, Stigmatisierungen und andere negative Auswirkungen». Bild: AP/AP

Voraussetzung für die Amnestie ist, dass der Geschlechtsverkehr einvernehmlich war, und dass die Beteiligten zum Zeitpunkt mindestens 16 Jahre alt waren.

Justizminister Andrew Little entschuldigte sich während der Debatte im Parlament für die «Vorurteile, Stigmatisierungen und andere negative Auswirkungen», die die Betroffenen wegen den Verurteilungen erlitten hätten.

Das Gesetz betrifft schätzungsweise tausend Menschen, die selber gleichgeschlechtliche sexuelle Handlungen vornahmen, oder Orte für diese Handlungen bereitstellten.

 

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1Kommentar anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • DerSimu 24.04.2018 09:56
    Highlight You go, girl!
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