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Ein Kälblein und eine Mutterkuh im Safiental. Bild: KEYSTONE

Neue Studie zeigt: Astronautennahrung für Kühe könnte der Umwelt helfen 

25.06.18, 07:15 25.06.18, 07:27


Gedacht waren sie als Snacks für Raumfahrer auf Langzeitmissionen. Einer neuen Studie zufolge könnten in Industrieanlagen gezüchtete Mikroben aber auch ein umweltfreundlicheres Futter für Nutztiere darstellen, schreibt die deutsche Zeitung der Spiegel. Die Idee dahinter: Müssten weniger Ackerpflanzen für das Tierfutter angebaut werden, würde der weltweite Flächenverbrauch der Landwirtschaft und die Treibhausgasemissionen drastisch sinken.

Die an der neuen Studie beteiligten Forscher schreiben im Fachmagazin «Environmental Science & Technology»: Industriell hergestelltes Proteinpulver aus Bakterien, Hefen, Pilzen oder Algen könnte proteinreiche Ackerpflanzen wie Sojabohnen ersetzen.

Denn das Problem ist: Der Anbau von Soja als Tierfutter führt zu massiven Umweltproblemen. In Südamerika beispielsweise werden grosse Flächen abgeholzt und zu Ackerland umgewandelt. Häufig kommen auch genmodifizierte Pflanzen zum Einsatz. Die Gifte werden dann auf den Feldern eingesetzt, oft mit negativen Folgen für Tiere und Menschen in der betroffenen Region. (kün)

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Video: watson/Emily Engkent

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    Alle Leser-Kommentare
  • Gollum27 25.06.2018 10:56
    Highlight Naja, das Bild ist etwas irreführend. In den Alpen grasende Kühe erfüllen ja auch einen Zweck, nämlich die Verwaldung einzudämmen. Und sie nehmen auch keiner Ackerwirtschaft die Fläche weg. Ich behaupte jetzt mal, dass das Zielpublikum eher die Massentierwirtschaft flächerer Gebiete sein dürfte.
    16 0 Melden
  • Kater Murr 25.06.2018 09:34
    Highlight Warum können Kühe nicht einfach Kühe sein und grasen wie immer? Sollen doch diese Forscher das industriell hergestellte Proteinpulver selber essen schmeckt sicher fantastisch...
    32 1 Melden
  • lilie 25.06.2018 07:51
    Highlight Schön und gut, aber das klingt nicht nach einer bekömmlichen Diät für zellulosefressende Widerkäuer!

    Viel umweltfreundlicher wäre es, die Proteinpillen selber zu essen, dann würden auch die Flächen für die Viehzucht freigegeben...
    10 0 Melden

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