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bild: shutterstock

Lächle, und du wirkst cooler

23.04.18, 09:25
Team watson
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Ein emotionsloses Gesicht aufzusetzen, wirke cool, denken viele Menschen. Nun zeigt eine Studie: Wirklich cool wirkt jemand, der andere anlächelt. 

Die Forscher um Caleb Warren von der University of Arizona liessen Studienteilnehmer Mode-Werbeplakate anschauen, auf denen das Model entweder lächelt oder ernst ist. Unter den Bildern befanden sich Werbefotos von unbekannten Models, aber auch solche mit Stars wie James Dean oder Michael Jordan als Aushängeschild.

Filmstar James Dean mit ernster Miene. flickr

Im Fachblatt Journal of Consumer Psychology berichten die Wissenschafler nun: Selbst Dean, der auf Fotos in der Regel keine Emotionen zeigt und das Bild des coolen Typen schlechthin verkörpert, erntete auf der Coolness-Skala mehr Punkte, wenn er auf einem Foto lächelte.

Es gibt aber eine bestimmte Ausnahme: Konkurrenzsituationen. So bewerteten die Studienteilnehmer zwischen zwei Kampfsportlern, die sich gegenübertreten, den Athleten mit dem ausdruckslosen Gesicht als cooler als seinen lächelnden Gegner. Stellt das Bild jedoch ein friedliches Treffen mit Fans dar, wurde der lächelnde Kämpfer als cooler bewertet. «Das zeigt, dass uncool oder cool vom Kontext abhängen kann», sagt Forscher Caleb Warren.

Ihre Ergebnisse seien für Werbeagenturen wichtig, die einen positiven Eindruck bei ihren Kunden hinterlassen wollen, aber auch für Kommunikation zwischen Menschen und ihren Beziehungen untereinander, so der Wissenschaftler. 

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Lass alles stehen und liegen und schau dir diese Schülerin an, die wie Beyoncé tanzt 😲

Good News aus dem Netz: Unter dem Pseudonym Briyonce tanzt sich die amerikanische College-Studentin Brianna Bundick-Kelly gerade in die Herzen der Twitter-Gemeinschaft. 

Nach dem riesigen Show-Case von Beyoncé am Coachella-Festival in Kalifornien konnte es Bundick-Kelly nicht lassen, einen Teil der Choreo nachzutanzen. Die Moves perfekt kopiert, stellte die College-Studentin anschliessend ein Video von sich ins Netz. 

Das Video ging bereits nach wenigen Stunden viral und hat bereits über 248ˈ000 Likes. Und auch in den Kommentarspalten tummeln sich begeisterte Fans von «Briyonce». 

>>> Wer rennt, lernt schneller

Wer rennt, lernt schneller, sagen portugiesische Forscher. Bild: Shutterstock

Das Sport gesund ist, wissen wir alle. Das ist aber nicht alles, sagen nun portugiesische Forscher. Sport mache auch schlauer.

Auf diese Erkenntnis kamen sie, als sie Experimente mit Mäusen im Laufrad durchführten. «Unser Hauptergebnis ist, dass wir Mäuse lernfähiger machten, indem wir sie schneller rennen liessen», sagt Catarina Albergaria vom Champalimaud Centre for the Unknown in Lissabon.

Diesen Zusammenhang zwischen der Lauf- und Lerngeschwindigkeit stellten die Wissenschaftler zuerst aber zufällig fest. Denn in einem ersten Schritt wollten sie Mäuse lediglich darauf konditionieren, dass auf ein Lichtsignal immer ein Luftstrom auf die Augen folgt.

Während dieser Versuchsanordnung befanden sich die Mäuse in einem Laufrad. Dadurch stellten die Forscher fest, dass die Mäuse, die schnell liefen, schneller den Zusammenhang zwischen dem Lichtsignal und dem Luftstoss kapierten. Und somit früher als die lauffaulen Mäuse auch dann blinzelten, wenn trotz Signal der Luftstoss ausblieb.

Nun wollten es die Forscher wissen. In einem zweiten Versuch liessen sie die Mäuse ihre Laufgeschwindigkeit nicht mehr selber bestimmen, sondern sie gaben die Geschwindigkeit des Laufrads vor. Und voilà: Je höher die Geschwindigkeit, desto schneller lernten die Mäuse den Zusammenhang.

«Ein weiterer Grund zu laufen, statt zu fahren», kommentiert Jennifer Raymond von der Stanford University die Studie im Magazin «Nature Neuroscience». Und sie appelliert an die Leser: Wen den positiven Einfluss des Laufens auf das Herz-Kreislaufsystem noch nicht überzeugt habe, der solle nun auch an die Vorteile für das Gehirn denken.

>>> Freiwillige säubern verschmutzten Strand in Mumbai – jetzt schlüpfen wieder Schildkröten

Am Versova-Strand in Mumbai schlüpfen wieder Oliv-Bastardschildkröten (Lepidochelys olivacea). Bild: wikimedia commons

Die Bewohner der indischen Millionenmetropole Mumbai leiden unter schlechter Luftqualität, verschmutztem Wasser und ungenügendem Abfallmanagement. Mit umso grösserer Freude nahmen sie eine positive Nachricht aus der Tierwelt zur Kenntnis: Am Versova-Strand schlüpften in den vergangenen Woche knapp hundert der bedrohten Oliv-Bastardschildkröten und fanden, von freiwilligen Helfern sorgsam beschützt, den Weg ins arabische Meer.

Ein erstaunlicher Erfolg: Denn in unmittelbarer Umgebung des drei Kilometer langen Versova-Strand leben rund 55'000 Menschen, deren Abfall die Schildkröten während Jahren davon abhielt, am Strand ihre Eier zu legen. Doch vor rund zwei Jahren startete der Aktivist und Anwalt Afroz Shah damit, den damals knietief mit Unrat verschmutzten Strand zu säubern. Immer mehr Freiwillige aus der Nachbarschaft schlossen sich an und schafften es, den Strand in einen praktisch abfallfreien Natur- und Naherholungsraum zu verwandeln.

Die Vereinten Nationen nannten Shas Projekt gemäss dem Guardian das «grösste Strandsäuberungsprojekt der Welt». 13'000 Tonnen Abfall wurden insgesamt eingesammelt und entsorgt. Die Rückkehr der Oliv-Bastardschildkröten wurde auch von zahlreichen Grössen der in Mumbai ansässigen Bollywood-Filmindustrie gefeiert: «Lasst uns die Flossen drücken, dass dies die erste gute Nachricht von vielen ist», schrieb Schauspieler-Legende Rahul Khanna auf Twitter.

>>> «Europäer wird man durch Freundschaften» – Promis wollen gratis Interrail-Ticket für alle

epa04249253 Railways passengers walk along the platform during an SNCF French national railways strike at Gare de Lyon train station in Paris, France, 11 June 2014. French labor unions called for a national strike.  EPA/YOAN VALAT

Wohin soll es gehen? Reisende am Gare de Lyon in Paris. Bild: EPA/EPA

Um den Gedanken der europäischen Einheit stand es auch schon besser: Brexit, Griechenlandkrise, Wahlerfolge von populistischen Anti-EU-Parteien machen der EU das Leben schwer. Doch der Vision eines friedlichen, vernetzten und enger zusammenwachsenden Europas soll nun eine simple Idee wieder Rückenwind verschaffen: Die EU-Kommission soll allen EU-Bürgern und -Bürgerinnen zum 18. Geburtstag einen Gutschein für ein 30-Tage-Interrail-Ticket zuschicken. Dieses erlaubt unbegrenzte Zugfahrten im europäischen Schienennetz. Zur Unterstützung dieser Idee haben nun mehr als 100 Politiker, Wissenschaftler, Schauspieler, Schriftsteller und Aktivisten einen offenen Brief der Initiative #FreeInterrail unterzeichnet, wie die Zeit berichtet.

epa06599081 German former politician and writer Joschka Fischer attends a reading at the 'lit.Cologne' international literature festival, in Cologne, Germany, 12 March 2018. The lit.cologne runs from 06 to 17 March 2018.  EPA/FRIEDEMANN VOGEL

Auch er unterstützt #FreeInterrail: Deutschlands Ex-Aussenminister Joschka Fischer. Bild: EPA/EPA

In den nächsten Jahren werde sich entscheiden, ob die Vision eines friedlichen, geeinten und solidarischen Europas das prägende Narrativ des Kontinents bleibt. «Oder ob die Zeit vor uns von Nationalismus, Grenzen und oppositionellen Interessen geprägt sein wird», heisst es in dem Schreiben. Zum Europäer werde niemand durch Schulbücher oder Werbebroschüren: «Europäerin und Europäer wird man durch Erfahrung, durch Austausch, Freundschaften und Reisen.» Zu den Unterzeichnern gehören unter anderem der ehemalige deutsche Aussenminister Joschka Fischer (Grüne), die Schauspieler Til Schweiger und Daniel Brühl und die Schriftsteller Martin Walser und Robert Menasse.

Die Initiative #FreeInterrail geht auf einen Vorstoss der Berliner Aktivisten Vincent-Immanuel Herr und Martin Speer aus dem Jahr 2015 zurück. Ihre Idee gewann rasch Anhänger in den Reihen des EU-Parlaments und wurde schliesslich von Mitgliedern aller grossen Fraktionen ins Gremium eingebracht. 2017 präsentierte die EU-Kommission als Reaktion darauf ein Mobilitätsprojekt im Umfang von 2.5 Millionen Euro. Die darin vorgesehenen Reisezuschüsse für junge Menschen werden allerdings erst nach einem komplizierten Verfahren zur Verfügung gestellt.

Als Reaktion auf diesen von den #FreeInterrail-Initianten als «verpasste Chance» bezeichneten Vorstoss wurde nun der offene Brief verfasst. Zahlreiche prominente europäische Politiker unterstützen das Gratis-Interrail-Ticket für alle jungen EU-Bürger ebenfalls, etwa der österreichische Präsident Alexander van der Bellen, Schwedens Aussenministerin Margot Wallström oder Italiens Ex-Premier Matteo Renzi. 

>>> Kein Einwegplastik «made in Taiwan» mehr bis 2030

epa06521441 A tea shop owner displays plastic staws in Taipei, Taiwan, 13 February 2018.  Lee Ying-yuan, the country's minister of the Environmental Protection Administration, announced 13 February, that Taiwan will gradually ban the use of plastic straw starting next year, becoming the first country to do so. Under the plan, in 2019, Taiwan will ask large-scale eateries, like restaurants, to stop providing free straw for drinks consumed inside the eateries; in 2020, the ban targeting in-house consumers will expand to all restaurants and drink shops; in 2025, the ban will extend to take-away drinks; in 2030, complete ban on use of plastic straw as welll as plastic shopping bags, plastic cups and spoons. International environmental protection activiats have been campaigning to ban the use of plastic straw which is a main source of environmental pollution because they are used only once, hard to collect for recycling and can kill animals, fish and sea turtles when they swallow plastic straw.  EPA/DAVID CHANG

Einweg-Röhrli sollen in Taiwan bis 2030 verboten werden. Bild: EPA/EPA

Taiwan führt als eines der ersten Länder weltweit ein flächendeckends Verbot von Einwegplastik-Artikeln aller Art ein. Plastiktüten, Trinkhalme und Plastikbecher werden auf der Inselnation bald der Vergangenheit angehören. Das mehrstufige Verbot soll bis 2030 vollständig in Kraft sein.

Laut Newsgreen soll der erste Teil des Verbots bereits 2019 in Kraft treten. Dieses sieht vor, dass Restaurantketten keine Röhrli mehr verkaufen dürfen. Bis 2020 soll dann ein vollständiges Verbot von Strohhalmen in der Gastronomie durchgesetzt werden.

Ebenfalls ab 2020 werden Detailhändler finanziell bluten müssen, wenn sie Plastiktüten und Einweg-Lebensmittelbehälter gratis an Kunden abgeben. Ab 2025 wird diese Gebühr noch einmal erhöht. 

Die weltweite Verschmutzung durch Plastik ist eines der drängendsten Umweltprobleme. Rund 380 Millionen Tonnen Kunststoff werden jährlich hergestellt, schätzungsweise 8 Millionen davon landen in den Ozeanen. 

Die Vereinten Nationen haben kürzlich ein weltweites Verbot der Plastikverschmutzung vorgeschlagen. Einige Länder, darunter Kanada und Schottland, wollen demnächst ebenfalls entsprechende Gesetze erlassen.

Trinkhalme sind besonders schädlich, da sie aufgrund ihrer dünnen Oberfläche den Recyclingprozess nicht überstehen und so nicht wiederverwertet werden können.

>>> Keine neuen Lizenzen mehr: Neuseeland verbietet Ölsuche vor der Küste

epa06417399 An oil drilling rig is seen off the Pacific Ocean coastline after the Trump administration announced plans to dramatically expand offshore drilling Seal Beach, California, USA, 04 January 2018. The proposal would allow for drilling in most US coastal waters.  EPA/EUGENE GARCIA

Bild: EPA/EPA

Die neuseeländische Regierung hat sich zu einem mutigen Schritt entschlossen: Vor der Küste des Pazifikstaates sollen in Zukunft keine Öl- und Gasexplorationen mehr stattfinden.

Bereits bestehende Explorationsabkommen und -projekte sollen fortgeführt werden, Arbeitsplätze seien nicht gefährdet, schreibt das Nachrichtenportal T-Online. Aktuell existieren in Neuseeland 31 Explorationsabkommen, 22 davon in Küstennähe.

Die neuseeländische Regierungschefin Jacinda Ardern sagte zur Entscheidung: «Wir haben das richtige Gleichgewicht für Neuseeland gefunden – wir schützen die existierende Industrie und kommende Generationen vor dem Klimawandel.»

Es sei wichtig, diese Entscheidung früh zu treffen, da sie erst in 30 Jahren Wirkung zeitige, so Ardern weiter.

Von Umweltschützern erhält die neuseeländische Regierung Support, anders sieht es erwartungsgemäss bei Öl- und Gasunternehmen aus. Diese befürchten höhere Preise und Versorgungsschwierigkeiten im Energiesektor. Der Vorsitzende des neuseeländischen Verbandes für Ölförderung (Pepanz) warnt vor höheren Energiepreisen, und bezeichnet den Entscheid als lose-lose-Situation für Wirtschaft und Umwelt.

Der Öl- und Gassektor trägt gemäss Pepanz 1,5 Milliarden Euro zum Bruttoinlandsprodukt Neuseelands bei.

>>> Leisere Scanner-Töne, keine Musik: Lidl führt Shoppingabend für Autisten ein

Pünktlich zum Welt-Autismus-Tag hat Lidl Irland und Nordirland eine neue Änderung eingeführt. Und zwar werden ab sofort in allen 194 Filialen einmal wöchentlich sogenannte «freundliche Einkaufsabende» stattfinden, die sich vor allem an Autisten richten. Das heisst: Jeden Dienstag von 18 bis 20 Uhr ... 

«Öffentliche Räume können für jeden mit Autismus überwältigend sein», sagte Deirdre Ryan, Head of Corporate Social Responsibility bei Lidl Irland, zu den Medien. «Wir möchten unsere Kunden unterstützen, die mit dem wöchentlichen Einkauf zu kämpfen haben, indem wir ihnen ein ruhigeres Umfeld bieten.»

Nun hat die Mutter eines Sohnes mit Autismus auf der Plattform Change.org eine Petition lanciert. Sie will erreichen, dass auch Lidl Deutschland einen solchen Abend einführt. Sie schreibt: 

«Jeder Betroffene weiß, wie schwierig bis nahezu unmöglich es ist mit einem Autisten oder als Autist einkaufen zu gehen. Ich kann dies nur erledigen, wenn Oma auf meinen Sohn aufpasst oder er in der Kita ist. Ihn mitzunehmen endet grundsätzlich in einer Katastrophe. Viel zu viele Reize, zu laut, alles ist fremd und extrem unangenehm für ihn. Es endet meist in schreien, schlagen, weinen, brüllen, wegrennen, Sachen umschmeissen oder ähnlichem. Es ist eine Tortur für alle Beteiligten.»

Nach drei Tagen haben bereits über 500 Personen die Petition unterschrieben (Stand am Mittwochabend).

>>> Palmöl-Produkte aus dem Sortiment streichen? Dieser UK-Supermarkt macht's vor

epa05069862 An Indonesian palm oil farmer displays some of the palm harvest, in Tamiang, Aceh, Indonesia, 15 December 2015. Aceh Tamiang District Government is struggling to combat illegal palm oil plantation owners who turn part of forests into palm oil plantations, driving deforestation in Indonesia. In addition the industry fuels social conflict related to land rights and access to forest resources, pollution problems, and environmental destruction especially in converting natural forest and peat land ecosystems into palm oil plantations. According to a Roundtable on Sustainable Palm Oil (RSPO), a non-profit promoting sustainable palm production, Indonesia is the largest sustainable-certified palm oil producer at 48.2 percent of total production, followed by Malaysia at 43.9 percent.  EPA/HOTLI SIMANJUNTAK

Das Palmöl wird aus den Früchten der Ölpalme gewonnen.  Bild: EPA/EPA

Butter, Schokolade, Shampoo und Zahnpasta: Sie alle enthalten Palmöl. Das Pflanzenöl, das aus dem Fruchtfleisch der Früchte der Ölpalme gewonnen wird, ist in zahlreichen Lebensmitteln zu finden. Und darum aus den Supermärkten weltweit kaum wegzudenken. 

Die britische Supermarktkette «Iceland» wagt nun genau das, und verbannt alle Eigenprodukte, die Palmöl enthalten, aus ihrem Sortiment. Grund dafür: Das Pflanzenöl ist umstritten. Denn mit dem Ernten der Ölpalme gehen nicht nur wichtige Lebensräume für Tiere verloren, sondern es werden auch Unmengen an CO2 in die Atmosphäre ausgestossen. Allein in Indonesien werden stündlich 146 Fussballfelder Regenwald vernichtet. Und die Nachfrage steigt weiter. Bis 2050 soll sie sich gar verdoppeln. 

FILE - In this Thursday, Aug. 10, 2017, file photo, a conservationist carries a medical pack and tranquilizer rifle during a rescue operation for orangutans trapped at a swath of damaged forest near a palm oil plantation in Tripa, Aceh province, Indonesia. Greenpeace is withdrawing from Forest Stewardship Council, the main global group for certifying sustainable wood products, saying it is failing to protect natural forests from exploitation. (AP Photo/Binsar Bakkara, File)

Die Konsequenzen der starken Palmöl-Nachfrage sind riesige Felder zerstörten Regenwaldes und hohe CO2-Emissionen.  Bild: AP/AP

Für den britischen Detailhändler sei es schwierig, genau nachzuweisen, ob das Palmöl aus einer nachhaltigen Quelle stammt. «Und solange wir nicht garantieren können, dass das Palmöl keine Zerstörung des Regenwalds verursacht, sagen wir einfach nein dazu», sagte Richard Walker, Geschäftsführer von Iceland, gegenüber dem Guardian

Bis Ende 2018 sollen alle Eigenprodukte von Iceland kein Palmöl mehr enthalten. Damit reduziert die Supermarktkette ihren Palmölverbrauch von 500 Tonnen auf Null. 

>>> Die Frisur von Sänger Prince macht dem Frühling Konkurrenz

Die kalifornische Künstlerin Christine Stein bemalte vor rund zwei Jahren in ihrem Vorgarten einen riesigen Stein mit dem Antlitz von Prince – als Andenken an den 2016 verstorbenen US-Sänger. 

Steins Wandgemälde sorgt derzeit für viel Aufmerksamkeit. Grund dafür ist der Busch, der hinter dem bemalten Stein in aller Pracht blüht. Er scheint Prince die passende Frisur zu verleihen und ihm gebürtigen Respekt zu zollen. Das Bild sorgt vor allem auf den sozialen Kanälen für begeisterte User-Meldungen. 

>>> Neuseeland hebt Verurteilungen wegen Homosexualität auf

epa06131298 Marriage equality advocate Russell Nankervis poses for a photograph with a rainbow flag during the 'Sea of Hearts' event supporting Marriage Equality outside Parliament House in Canberra, Australian Capital Territory, Australia, 08 August 2017.  EPA/LUKAS COCH  AUSTRALIA AND NEW ZEALAND OUT

Amnestie für wegen «Unzucht unter Männern» Verurteilte – Neuseeland will ein jahrzehntealtes Unrecht wiedergutmachen. Bild: EPA/AAP

Bis 1986 war Homosexualität in Neuseeland verboten. 32 Jahre später gehört der Inselstaat im Südpazifik zu den fortschrittlichsten Ländern in der Homosexualität-Gesetzgebung, so ist es etwa seit 2013 möglich, gleichgeschlechtliche Ehen zu schliessen. Ein Gesetz, das das neuseeländische Parlament Anfang diese Woche annahm, zementiert diesen Status.

Mit der Vorlage können wegen «Unzucht unter Männern» verurteilte Personen ihr Urteil annullieren lassen. Im Fall von verstorbenen Verurteilen können Hinterbliebene einen Antrag auf eine posthume Aufhebung der Urteile stellen, wie die FAZ schreibt.

Andrew Little delivers his acceptance speech after being elected as the new leader of the opposition Labour Party  Tuesday, Nov. 18, 2014, in Wellington, New Zealand. Little won from among four candidates after the party suffered a big election defeat two months ago, prompting former leader David Cunliffe to step down. (AP Photo/Nick Perry)

Justizminister Andrew Little entschuldigte sich bei den Betroffenen «für die Vorurteile, Stigmatisierungen und andere negative Auswirkungen». Bild: AP/AP

Voraussetzung für die Amnestie ist, dass der Geschlechtsverkehr einvernehmlich war, und dass die Beteiligten zum Zeitpunkt mindestens 16 Jahre alt waren.

Justizminister Andrew Little entschuldigte sich während der Debatte im Parlament für die «Vorurteile, Stigmatisierungen und andere negative Auswirkungen», die die Betroffenen wegen den Verurteilungen erlitten hätten.

Das Gesetz betrifft schätzungsweise tausend Menschen, die selber gleichgeschlechtliche sexuelle Handlungen vornahmen, oder Orte für diese Handlungen bereitstellten.

 

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Brikne, 20.7.2017
Neutrale Infos, Gepfefferte Meinungen. Diese Mischung gefällt mir.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Hugeyun 24.04.2018 22:46
    Highlight Das mit dem Interrail-Ticket zum 18. Geburtstag mag zwar schön und gut sein, aber als knapp Ü18-Jähriger fände ich das ziemlich ungerecht..
    (will auch haben, mimimi)
    0 0 Melden
  • The Origin Gra 23.04.2018 09:37
    Highlight Und wenn man nur selten Lächelt ist man nie Cool :O?
    2 5 Melden
    • lilie 23.04.2018 11:59
      Highlight Stell dich einfach immer neben einen, der lächelt, dann bist du immer cool. 😎
      11 2 Melden
    • The Origin Gra 23.04.2018 15:54
      Highlight Ok, dann muss ich mir eine schöne, Coole, Lächelnde Powerfrau suchen 😎
      7 1 Melden
    • lilie 23.04.2018 16:18
      Highlight @The Origin Gra: Zur Stelle! 😁😜
      3 2 Melden
    • The Origin Gra 23.04.2018 19:20
      Highlight Ohä 😯
      Na dann, machen wir doch ein Watson 1. Date via Kommentare 😜😁

      Da ich ein guter Zuhörer und Möchtegern Gentlemen bin lass ich Dir den Anfang und höre zu 😁
      3 1 Melden
    • ArcticFox 23.04.2018 19:27
      Highlight Beides ekelhaft:
      - Frauen die künstlich lächeln, bzw. Ihre Zähne fletschen.
      - Frauen die diese 15 Grad aufwärts & 30 Grad von jedem abgewandt Kopfstellung anwenden...

      Da hab ich lieber die Japanerinen, die heimlich gucken und beim zurückgucken reflexartig die Augen verdrehen oder beschämt auf den Boden schauen.
      1 2 Melden
    • Datsyuk 23.04.2018 21:19
      Highlight Das ist hier nicht der Blog von Emma Amour...😀😘
      6 0 Melden
    • lilie 23.04.2018 21:29
      Highlight @The Origin Gra: Ich schweige und ich lächle. 😜

      @ArcticFox: WTF

      @Datsyuk: Neidneidneid. 😋
      1 1 Melden
    • Raphael Gerber 23.04.2018 21:35
      Highlight es knistert!
      1 2 Melden
    • The Origin Gra 24.04.2018 22:05
      Highlight @Lilie: Sitzen wir nun da bis ans Ende der Zeit und Strecken uns Lächelnd die Zunge raus? 😜😋
      1 0 Melden
    • lilie 24.04.2018 22:25
      Highlight @The Origin Gra: War das eben ein Heiratsantrag? 🤔😜
      2 0 Melden
    • Datsyuk 24.04.2018 23:13
      Highlight Lilie: Ich bin nicht neidisch. Ich freue mich doch für euch. Bei mir läuft's gerade auch gut.😃
      1 0 Melden

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