DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
BERLIN, GERMANY - FEBRUARY 05:  New Greek Finance Minister Yanis Varoufakis attends a pressconference with German Finance Minister Wolfgang Schaeuble following talks on February 5, 2014 in Berlin, Germany. Varoufakis is touring several European cities and yesterday met with Mario Draghi at the European Central Bank following announcements by the new Greek government to sharply alter its relationship with the troika of loan-giving entities.  (Photo by Carsten Koall/Getty Images)

Griechenlands Finanzminister Varoufakis will Reformen und einen Finanzplan präsentieren. Bild: Getty Images Europe

Varoufakis will kein Hilfsprogramm

Griechischer Finanzminister will der EU einen Finanzplan und Reformvorschläge vorlegen



Im Schuldenstreit mit der Europäischen Union (EU) stellt der griechische Finanzminister Gianis Varoufakis seinen EU-Kollegen einen weitreichenden Reform- und Finanzplan in Aussicht. «Wir werden einen umfassenden Vorschlag vorlegen», sagte Varoufakis am Samstag mit Blick auf das Treffen der Eurogruppe am Mittwoch.

Bei der Sondersitzung wollen die Finanzminister der Euro-Zone über die künftige Unterstützung des angeschlagenen Landes beraten. Die Erfüllung von Reformauflagen ist Bedingung für die Auszahlung weiterer Hilfen, ohne die den Griechen ein baldiger Bankrott droht.

Doch die neue Regierung in Athen hat wegen des Unmuts in der Bevölkerung über die Härten der Sparmassnahmen einen Kurswechsel angekündigt und fordert von der EU Aufschub bis Ende Mai.

Frist ist 16. Februar

Euro-Gruppenchef Jeroen Dijsselbloem gibt Griechenland noch bis zum 16. Februar Zeit, um eine Verlängerung des Ende Februar auslaufenden Hilfsprogramms zu beantragen. Weil einige Euro-Länder dafür die Zustimmung ihrer Parlamente benötigen würden, würde die Zeit sonst sehr knapp werden, sagte Dijsselbloem der Nachrichtenagentur Reuters.

«Wir werden am Mittwoch von der neuen griechischen Regierung hören, wie ihre Pläne aussehen, wie sie mit dem gegenwärtigen Programm verfahren will.» Varoufakis hatte aber wiederholt erklärt, es werde keinen entsprechenden Antrag seines Landes geben.

Die griechische Regierung zeigte sich optimistisch. Sie verfüge über genügend Geld, um die Staatsausgaben für die Dauer mehrmonatiger Verhandlungen mit den Euro-Partnern zu sichern. Ein Liquiditätsproblem während der Gespräche werde es nicht geben.

Dies sagte Vize-Finanzminister Dimitris Mardas dem Sender «Mega TV» am Samstag. «Das heisst nicht, dass es nicht danach zum Problem werden könnte.» Er gehe zwar nicht davon aus, dass die Verhandlungen bis Mai dauerten, sagte Mardas weiter. «Aber selbst in dem Fall würden wir das Geld auftreiben.» (sda/reu)

Krise in Griechenland

1 / 17
Griechenland
quelle: ap/ap / thanassis stavrakis
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

BoJo fliegt 400 km mit dem Jet an den G7-Gipfel, um den Klimawandel zu diskutieren

Der britische Premierminister Boris Johnson ist gestern in Cornwall eingetroffen, um mit den bedeutendsten Industrienationen über diverse Themen zu diskutieren. Hoch auf der Tagesordnung steht dabei auch der Klimawandel.

Es werde ein intensiver und wichtiger Gipfel werden, schreibt Johnson weiter. Er könne es kaum erwarten, loszulegen.

Luke Pollard, Schatten-Umweltminister der Opposition, konnte es sich nicht verkneifen, die Ironie der Situation hervorzustreichen:

Denn eine der wichtigsten …

Artikel lesen
Link zum Artikel