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Buh-Rufe für Kim Kardashians Ehemann

Was sich die Zuschauer während Kanye Wests Konzert am meisten wünschten: Dass er endlich seine Klappe hält

LONDON, ENGLAND - JULY 04:  Kanye West performs on stage at Wireless Festival at Finsbury Park on July 4, 2014 in London, United Kingdom.  (Photo by Tim P. Whitby/Getty Images)

Das war eher ein seltener Moment: Kanye West singt tatsächlich am Wireless Festival. Bild: Getty Images Europe

Das klingt jetzt alles ein wenig unlogisch, aber bei genauerer Betrachtung ist es eigentlich sehr einleuchtend: Kanye West, selbsternannter Musikgott/-jesus und seit Kurzem Ehemann von TV-Starlet Kim Kardashian, trat am 4. Juli am Wireless Festival in London auf und sollte eigentlich nur das tun, was ein Musiker eben so tut – seine Songs performen. 

Da Kanye West aber eine Meinung zu allem und jedem hat, nutzt er seine Stage-Zeit des öfteren auch, um politische Statements zu verbreiten, andere Leute zu unterbrechen oder einfach nur über sich selbst zu reden. Aktuell war Letzteres der Fall: 20 Minuten lang soll der Rapper laut «Daily Mail» eine Hasspredigt gegen die Modeindustrie gehalten haben, weil diese ihn diskriminiert. Und dabei eine mit Diamanten besetzte Maske getragen haben.

Die Modeindustrie ist voll doof. Ausser, wenn Kanye West auf dem Cover ist, dann ist sie voll cool.

Bild

Bild: Vogue

So soll er gesagt haben: «Ich werde keine Namen nennen, aber Nike, Louis Vuitton und Gucci: Diskriminiert mich nicht, weil ich ein schwarzer Mann bin, der Musik macht.» Und weiter: «Die Leute schauen mich an, als hätten sie ein Problem oder Ähnliches mit mir. (...) Was habe ich getan, ausser an mich selbst zu glauben?»

Wer es sich tatsächlich anhören will: Ein kurzer Ausschnitt aus Kanye Wests Blabla am Wireless Festival.

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Video: YouTube/Link Up TV Music

Das Ganze ging gefühlt eine Stunde. Für seinen Monolog erntete er zahlreiche Buh-Rufe. Und die, die nicht buhten, die machten sich aus dem Staub und auf Twitter Luft.

(lis)



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