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Ohne Auto-Tune

FILE - In this Sept. 21, 2013 file photo, Britney Spears introduces Miley Cyrus at IHeartRadio Music Festival, day 2, in Las Vegas. The

Bild: Powers Imagery/Invision/AP/Invision

Britney Spears droht ein Shitstorm. Dabei hat sie doch nur gesungen



Am 2. Juli ist eine unbearbeitete Version von Britney Spears Song «Alien» im Internet aufgetaucht. Unbearbeitet heisst, bevor das Computerprogramm Auto-Tune (siehe Info-Box unten) die Tonhöhenkorrektur vorgenommen hat. Das klingt dann so:

News 24 und Huffington Post wittern einen Skandal um Britneys manipulierte Stimme. Der Produzent des Tracks, William Orbit, sah sich genötigt, sich einzuschalten: «Jeder Sänger, wenn er am Anfang einer langen Session zum ersten Mal vor ein Mikrofon tritt, macht eine Vielzahl an Aufnahmen, um sich aufzuwärmen. Das ist für professionelle Sänger so essenziell wie für einen Läufer das Dehnen.» 

In Schutz genommen wird Britney auch vom YouTuber SupDaily06. Im folgenden Video erklärt er, dass es keinen Sänger gibt, der ohne Auto-Tune auskommt.

Auto-Tune und Cher-Effekt

Auto-Tune ist ein Computerprogramm zur nachträglichen Tonhöhenkorrektur von digitalen Musikaufnahmen. Es wurde 1996 vorgestellt und galt als Standard-Werkzeug, um Gesangspassagen zu korrigieren. So konnte man eine falsch intonierte Melodiespur auf die richtige Tonhöhe bringen.
Die bewusst als Klangeffekt eingesetzte, stark überhöhte Tonhöhenkorrektur ist durch das Lied «Believe» von Cher aus dem Jahr 1998 bekannt geworden und wird daher oft als Cher-Effekt bezeichnet. Den können Sie sich im folgenden Video anhören.

Quelle: Wikipedia

«Believe» mit Cher-Effekt

abspielen

Video: YouTube/cherdeutschland

Oh, und bevor es vergessen geht, hier «Alien», so wie es nach der Auto-Tune-Korrektur tönt:

(lue)

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