Hauptsache berühmt
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Helene Fischer singt ein Medley waehrend der Generalprobe am Samstag, 25. April 2009,  zur Fernseh-Show

Ihr rosa Lack splittert gerade gewaltig ab. Bild: AP

Das darf nicht wahr sein!

Helene Fischer entsetzt ihre behinderten Fans

Es ist so: Der volkstümliche Schlager hat sehr viele behinderte Fans. Das ist gar nicht wertend gemeint, das ist eine Tatsache, die wiederum ihre Logik hat: Eingängige Musik, eingängige Texte, die stete Illusion einer Welt, die heiler und rosafarbiger ist als jene, in der die existentiell beeinträchtigten Fans leben. Helene Fischer, Francine Jordi und Beatrice Egli sind die guten Feen der Behinderten-Werkstätten und betreuten Wohngruppen. 

Gerade Francine Jordi ist in dieser Hinsicht eine Heldin, anders lässt sich ihre nimmermüde Herzlichkeit und ihre Grosszügigkeit gegenüber Behinderten nicht beschreiben, man kann von ihrer Musik halten, was man mag, ihr Verhalten ist makellos, das Glück, das sie vermittelt, grenzenlos. Es ist so. 

Helene Fischers rosa Lack droht jetzt abzusplittern. Ein behinderter österreichischer Rentner, der seinem Idol zusammen mit einer Gruppe Behinderter am 15. Juli nach einem Konzert ein Buch über Volkslieder schenken wollte, behauptet, sie habe ihn ignoriert und ausgelacht.

Vielleicht hat Helene Fischer die Fans auch nur angelacht, aber der Vorwurf ist nun da, ein Anwalt und ein Schlichtungsreferent setzen sich damit auseinander. Ungeschickt war ihr Verhalten auf jeden Fall. «Bild» fragt sich heute: «Ist sie viel eher gefühllos statt atemlos?»

Helene Fischer liess ausrichten: «Die Vorwürfe schockieren mich sehr. Es liegt mir fern, jemanden in irgendeiner Weise zu diskriminieren und ich habe das auch noch nie getan. Ich respektiere und achte prinzipiell jeden Menschen von ganzem Herzen. So bin ich erzogen worden und so lebe ich es.» Sie wird auf jeden Fall noch einiges unternehmen müssen, um die uneingeschränkte Liebe ihrer behinderten Fans zurück zu gewinnen. (sme)



Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Altes Video aufgetaucht

«Everyone loves me!» – Das wusste Kim Kardashian schon mit 13 Jahren

Um Kim Kardashians 34. Geburtstag zu feiern, hat Entertainment Tonight tief in den Videokisten gewühlt. Und der TV-Sender ist fündig geworden! Das auf YouTube gestellte Video zeigt ein 13-jähriges hübsches, leicht überdrehtes («Ich bin am beliebtesten!») und sehr von sich eingenommenes («Alle lieben mich!») Mädchen: Kim Kardashian.

Die Kleine: «Nimmt das jemand auf? Ich hoffe es! Damit alle dieses Video sehen können, wenn ich berühmt bin. Um sich an dieses schöne, kleine …

Artikel lesen
Link to Article