Homosexualität
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epa04171434 Zimbabwean President Robert Mugabe delivers his speech in front of thousands of supporters gathering at the National Sports Stadium in the capital Harare, Zimbabwe, 18 April 2014. Zimbabwe on 18 April marked 34 years since it attained independence in 1980 from the white government of President Ian Smith. Mugabe castigated corrupt tendencies and also attacked homosexuals.  EPA/AARON UFUMELI

Mugabe bei seiner Hassrede. Bild: EPA/EPA

Verbaler Frontalangriff

«Soll doch Europa seinen homosexuellen Unsinn behalten»

Simbabwes Präsident Robert Mugabe hat die zunehmende Gleichstellung Homosexueller in Europa mit scharfen Worten kritisiert. Vor tausenden Zuhörern wetterte der Staatschef gegen Rechte von Schwulen und Lesben. Nicht zum ersten Mal.

Im Europa von heute gebe es «überhaupt keine Prinzipien mehr», sagte der 90-jährige Staatschef am Freitag in einer Rede zum 34. Unabhängigkeitstag von Grossbritannien. «Was natürlich ist, wird unnatürlich gemacht. Und was unnatürlich ist, davon sagen sie, es sei natürlich», fügte Mugabe vor tausenden Zuhörern in einem Stadion von Harare hinzu. «Soll doch Europa seinen homosexuellen Unsinn behalten und nicht damit hierher kommen!» 

Homosexualität illegal

Es ist nicht das erste Mal, dass Mugabe gegen Schwule und Lesben ausfällig wird. So sagte er einmal, Homosexuelle seien «schlimmer als Schweine und Hunde». Gleichgeschlechtliche Liebe ist in Simbabwe illegal. Auch in vielen anderen afrikanischen Ländern ist sie verboten und wird mit Strafen geahndet. 

Mugabe ist seit der Unabhängigkeit des früheren Rhodesiens von Grossbritannien im Jahr 1980 an der Macht. Der Westen wirft ihm vor, die einstige Kornkammer Afrikas in den Ruin getrieben zu haben. Seit dem Jahr 2000 ging die simbabwische Staatsführung zunehmend gewaltsam gegen die Opposition vor. Zwei Jahre später verhängte die Europäische Union Sanktionen gegen das Land. (sda)



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